Am: Mi, 17. September 2025
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(00:00:00)
Herzlich willkommen mit Psalm 119 Vers 33.
Da sagt der Psalmist, lehre mich, Herr, den Weg deiner Satzungen,
und ich will ihn bewahren bis ans Ende.
Dieser 119. Psalm ist ja ein Wunder, ein großartiges Wunder der Poesie.
Jeweils acht Verse zusammen beginnen mit einem Buchstaben im hebräischen Alphabet.
Und fast alle dieser 176 Verse haben mit dem Gesetz, mit dem Wort Gottes zu tun.
So auch unser Vers, lehre mich, Herr, den Weg deiner Satzungen.
Die Satzungen, das sind die einzelnen Anordnungen, die wir in dem Wort Gottes,
damals in dem Gesetz, wie in dem ganzen Wort Gottes finden.
Und das Wort Gottes ist insgesamt ein wunderbares Ganzes.
Da gibt es eine herrliche Harmonie, die zwischen allen einzelnen Bibelbüchern,
allen einzelnen Versen besteht.
Aber zugleich hat jeder Vers, hat jede Aussage, jede Ermahnung, jede Ermunterung
auch eine Einzelaussage, geht sie auch ganz persönlich in unser Leben hinein.
Und da gibt es durch das Wort Gottes, gibt es einen Weg für uns. (00:01:03)
Gott zeigt uns durch sein Wort einen Weg, den wir hier auf dieser Erde gehen können.
Wir brauchen eben nicht ein Gesetz, wo wir jetzt Punkt für Punkt abarbeiten
und dadurch dann irgendwie Gott gefallen,
sondern Gott hat uns in seinem Wort einen Weg aufgezeichnet, den wir gehen können.
Und wenn wir eben jedes Wort, das er uns zeigt, wenn wir das vor Augen haben,
wenn wir nach und nach uns mit diesem Wort Gottes beschäftigen, mit den einzelnen Versen,
dann eröffnet sich für uns ein Weg.
Ein Weg, der jetzt nicht irgendwie ein Weg der Sklaverei ist, ein Weg, wo wir echt sind,
sondern wo sich ein Weg auftut, der eben die Gemeinschaft mit Gott uns zeigt
und wo wir durch diese Gemeinschaft mit Gott ihn verherrlichen können.
Es ist ein Weg, den Gott uns zeigt in seinem Wort. Er, der Herr, der der Autorität hat.
Aber zugleich Herr, das ist ja der Name Gottes im Alten Testament, Jahwe,
der eine Beziehung zu uns hat. Für uns ist er nicht Jahwe, für uns ist er der Vater.
Das ganze Herz des Vaters hat sich geöffnet zu uns in dem Wort Gottes.
Es ist die volle Offenbarung seiner Gedanken, seiner Liebe, seines Lichtes, seiner Zuwendung. (00:02:05)
Und daran wollen wir unterwiesen werden.
Lehre mich, Herr, den Weg deiner Satzungen.
Ja, wir wollen mehr und mehr lernen.
Natürlich, wenn man das einmal durchgelesen hat, dann hat man das einmal gesehen.
Aber wir empfinden ja, dass das eine Lehre in unserem praktischen Glaubensleben ist.
Und so wollen wir uns mehr und mehr damit beschäftigen
und diese Gedanken Gottes bewahren, bis er, der Herr Jesus, kommt, um uns heimzuholen.
Wie wertvoll ist dieses Wort, dass wir das in unseren Herzen aufnehmen wollen, um es zu bewahren.
Lehre mich, Herr, den Weg deiner Satzungen und ich will ihn bewahren bis ans Ende.