1. Thessalonicher 1,9.10


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Einen segensreichen Tagesbeginn mit 1. Thessalonicher 1, Versen 9 und 10. Da schreibt der Apostel über die Gläubigen in Thessalonich, Ihr habt euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten. Ich bin immer wieder beeindruckt von dieser Hingabe der Thessalonicher. Sie waren vor kurzem erst zum Glauben gekommen. Aber was für eine frische, was für eine Glaubensenergie, was für eine Hingabe spricht aus ihrem Glaubensleben. Der Apostel kann sagen, dass sie Vorbilder sind für alle in Mazedonien. Das ist bekannt geworden. Diese Veränderung in ihrem Leben, die ist nicht verborgen geblieben, sondern das haben die Menschen, auch die Juden, auch die Christen haben das gehört. Das ist verbreitet worden. Nicht, weil sie da irgendwie Propaganda gemacht haben, Marketing, wie treu und wie toll sie sind. Sie haben keine Videos gedreht, sind nicht auf YouTube gegangen, sondern sie haben einfach ein Leben geführt zur Verherrlichung des Herrn Jesus. Die Veränderung, die war so gravierend in ihrem Leben, dass das überall berichtet wurde. (00:01:01) Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch hatten, wie das Wort der Apostel eben zu einer echten Veränderung geführt hat, wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt. Wenn das in Afrika heute geschieht, wo ja noch richtig Götzendienst ist, dann werden die Leute angegriffen, so wie die Thessalonicher leiden mussten dafür. Sie haben sich von diesen Götzenbildern, mit denen sie Jahrhunderte verbunden waren, die haben sie weggeworfen, die haben sie verbrannt, sie haben sich zu Gott bekehrt. Sie haben wirklich eine Wende in ihrem Leben gehabt. Wir in Deutschland, wir müssen uns ja nicht im Wesentlichen von materiellen Götzen abwenden. Das gibt es natürlich in der katholischen Kirche und woanders, dass man echte Götzen noch da stehen hat und sich vor Heiligen und sogenannten Heiligen niederwirft. Aber wir können andere Götze in unserem Leben haben. Wie ist das mit dem Sport? Wie ist das mit deinem Aussehen? Wie ist das mit deiner Kosmetik? Wie ist das mit deinem Beruf? Und so weiter. Da kann alles, meine Musik kann zu einem Götzen werden. Haben wir uns zu Gott bekehrt oder denken die Leute um uns herum, naja, der hat aber auch noch Götzen. (00:02:02) Um dem wahrhaftigen, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen. Man sah, dass sie einen neuen Inhalt hatten in ihrem Leben, dass sie für Gott gelebt haben und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. Man hat ihrem Leben angemerkt, dass sie nicht verhaftet waren auf der Erde, dass sie nicht einfach hier das beste Leben führen wollten, sondern dass sie darauf gewartet haben, in den Himmel zu kommen und so als Himmelsbürger ihr Leben geführt haben. Wie ist das in meinem Leben? Kann man diese Veränderung sehen, auch nach 50 Jahren Bekehrung noch? Oder ist das alles eingeschlafen? Ihr habt euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. Lasst uns neu diese Frische, diese Glaubensfrische der Thessalonicher verwirklichen.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Jakob und das Spiel um den Segen - 1. Mose 27 Stefan Drüeke Warum wurde Jakob in 1. Mose 27 von seiner Mutter Rebekka zu einem hinterhältigen Plan angestiftet? In diesem Kapitel täuscht Jakob mit Hilfe von Rebekka seinen blinden Vater Isaak, um den Segen des Erstgeborenen zu erhalten. Nachdem Esau von ... Video ansehen
Frauen an die Front: Sollten wir wirklich Gemeindeleiterinnen bekommen? Manuel Seibel Ihr habt die Frage gestellt, ob es biblisch ist, dass örtliche Gemeinden von Frauen geleitet werden. Es handelt sich um einen Trend, der unaufhaltsam erscheint. Dennoch müssen wir überlegen, was Gott, das heißt Gottes Wort, dazu sagt. Und ... Video ansehen
„Dieser Jesus ... wird ebenso kommen!" – Die tiefere Bedeutung der Himmelfahrt Michael Hardt Himmelfahrt ist mehr als nur ein Abschied. Es ist der Triumph des ersten Menschen im Himmel und das Versprechen, dass Jesus Christus genau so wiederkommen wird, wie er gegangen ist. Erfahren Sie, warum die Jünger mit Freude erfüllt waren und was ... Video ansehen
Die Erste Auferstehung & die Entrückung: NACH der Drangsal? (Off 20,5-6) Michael Hardt „Dies ist die erste Auferstehung“ – so heißt es in Offenbarung 20,5. Doch was genau bedeutet das? Direkt davor werden drei Gruppen von Menschen beschrieben, die mit Christus 1000 Jahre lang herrschen. Zwei dieser Gruppen sind Märtyrer aus ... Video ansehen
Durchgebetete Nächte!? Manuel Seibel Vor einiger Zeit hieß es vom Missionswerk Frontiers, dass durch Gebetsnächte Gläubige die Berufung für den Missionsdienst erhalten hätten. Was man so alles von Gebetsnächten (nicht) erwarten kann ... Podcast anhören
Jubel im Himmel & Gericht auf Erden: Offenbarung 19,1-5 erklärt Michael Hardt Ein gewaltiger Jubel erfüllt den Himmel – und der Grund ist überraschend. Dieses Mal geht es nicht um die Herrlichkeit des Schöpfers oder "das Lamm, wie geschlachtet", sondern um das Gericht an der „großen Hure“. Was zunächst schockieren ... Video ansehen