Am: Sa, 6. September 2025
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Einen segensreichen Tagesbeginn mit 1. Johannes 4 Vers 10.
Da schreibt der Apostel, Gott hat uns geliebt und seinen Sohn gesandt als Sühnung für unsere Sünden.
Ja, das ist ein wirklich wertvoller Vers.
Jeder Vers in der Bibel, in Gottes Wort ist wertvoll.
Aber hier dürfen wir doch in das Herz Gottes schauen.
Hierin ist die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben.
Nicht wir sind zu Gott gekommen und haben ihm unser Herz geschenkt,
sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.
Er hat uns geliebt.
Als wir Feinde Gottes waren, als wir nichts von Gott wissen wollten,
als wir überhaupt nicht auf die Idee gekommen sind, zu ihm zu kommen.
Ja, noch weit, weit davor, da lebten wir noch gar nicht.
Da haben wir uns noch gar nicht als Sünder offenbart, entpuppt, weil wir noch gar nicht lebten.
Da hat Gott schon einen Ratschluss gefasst, das war Vorgrundlegung der Welt.
Da hat Gott diesen Ratschluss ausgeführt, das war in der Zeit, in der Fülle der Zeit.
Und da hat er uns so sehr geliebt, obwohl er wusste, was unser Zustand wäre,
was wir ihm gegenüber, Gott gegenüber tun und denken und handeln würden. (00:01:02)
Da hat er uns so sehr geliebt, nicht weil irgendein Anknüpfungspunkt in uns war,
sondern weil er Liebe ist, weil er das tun wollte, was zum ewigen Segen von Menschen ist.
Weil er uns Menschen nicht in diesem sündigen Zustand lassen wollte.
Deshalb hat er seinen Sohn gesandt.
Und seine Sendung bedeutete natürlich, dass der Sohn auch sterben würde.
Die Sendung ist nicht nur, dass er ihn auf diese Erde gesandt hat, das ist natürlich schon gewaltig.
Weil das mit einer unendlichen Erniedrigung des Herrn Jesus verbunden ist.
Er, der ewiger Gott ist, der Mensch geworden ist um unser Willen.
Unfassbarer Schritt, den der Herr Jesus gegangen ist.
Aber mehr noch, er ist zur Sühnung für unsere Sünden geworden.
Dort ist er am Kreuz von Golgatha gestorben.
Sein Tod war nicht nur ein Tod, der stellvertretend für uns war, das ist natürlich auch so, sondern Sühnung.
Gott sieht jetzt auf uns und sieht nichts mehr, keine Sünde mehr, nichts mehr, was irgendwie ein Anklagepunkt wäre.
Im Gegenteil, er sieht Christus und weil er Christus sieht, kann er jetzt seinen Segen in einem vollen Maß ausschütten.
Kann er jetzt Menschen behandeln, wie er Christus behandelt. (00:02:03)
Kann er Menschen lieben, wie er Christus liebt.
Das ist nicht nur eine Liebe zu Sündern, das ist viel mehr.
Das ist eine Atmosphäre der Liebe, die in völliger Freude, in völliger Zuwendung verbunden ist mit uns.
Ja, in unserem Fall natürlich auch mit Gnade und Güte.
Wir können nur staunen darüber, dass Gottes Liebe so gewaltig ist.
Wir dürfen uns ihr aussetzen, wir dürfen dankbar sein, wir wollen Gott dafür anbeten.
Gott hat uns geliebt und seinen Sohn gesandt als Sühnung für unsere Sünden.
Anbetung ihm dafür.