Johannes 16,33


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(00:00:00) Einen guten Tag mit Johannes 16 Vers 33. Da lesen wir, dass der Herr Jesus zu seinen Jüngern sagt, kurz bevor er dann gefangen genommen wird, kurz vor seinem Gebet, dass er zu dem Vater spricht. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Der Herr Jesus sagt zu seinen Jüngern, dass die Stunde gekommen wäre, dass sie zerstreut werden. Jeder in das Seine und dass sie ihn allein lassen würden. Aber der Herr Jesus fügt hinzu: Ich bin nicht allein. Der Vater ist bei mir. Der Herr Jesus hatte den Vater an seiner Seite, wenn auch die Jünger eben nicht den Glaubensmut hatten, bei ihm zu verharren. Und wir hätten das auch nicht gehabt. So hat er doch den einen bei sich, den Vater, der ihn begleitete und zu dem er dann auch gleich das Gebet sprechen wollte. Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. Ja, die Jünger hatten das in dieser Situation nicht. Die Jünger sind davon gelaufen. Selbst der, der sich sehr stark fühlte, Petrus, der sich stärker als alle anderen fühlte, der ist davon gelaufen. Nicht nur das. Er hat dann sich wieder auf den Weg gemacht und ist dann gefallen, indem er den Herrn Jesus dreimal verleugnet hat. (00:01:01) Aber der Herr Jesus sagt ihnen, gibt ihnen noch mit. In mir könnt ihr Frieden haben, wenn ihr an meiner Seite bleibt, wenn ihr ein Bewusstsein habt. Das konnten sie da noch gar nicht, was ihre Stellung betraf, dass sie einmal in Christus sein würden, dass sie auf der Basis des vollbrachten Werkes in Christus sind, dass Gott sie sieht, wenn er Christus sieht, dass Gott Christus sieht, wenn er sie sieht, dass sie untrennbar mit Christus verbunden sind, dass sie in ihm sind, dann würden sie Frieden haben. In ihm haben sie Frieden. Wer bei ihm bleibt, wer sein Leben in seiner Gemeinschaft führt, der hat Frieden. Und durch das Werk des Herrn Jesus gab es Frieden, nicht nur Frieden mit Gott, sondern auch Frieden in den Lebensumständen. Dann würde man nicht weglaufen. Was haben Märtyrer gezeigt? Märtyrer, die in furchtbaren Lebensumständen waren, weil sie in ihm Frieden bekamen, weil sie sich an seine Seite stellten, weil sie sich auf ihn beriefen, weil sie mit ihm auch in praktischen, in ihren praktischen Lebensumständen diese Gemeinschaft eben verwirklicht haben. In der Welt gibt es Bedrängnis. Wir sind im Moment in Deutschland nicht in einer Situation, wo wir als Märtyrer sterben. Aber Bedrängnis gibt es. Da gibt es die Welt, die uns hasst, die uns verlacht, (00:02:02) die nichts mit uns zu tun haben möchte, die eben ein anderes Leben besitzt als wir, das wir in Christus haben. Da gibt es Bedrängnis. Aber der Herr Jesus hat die Welt überwunden. Er musste nicht die Sünde überwinden, die war nicht in ihm. Aber er hat das, was die Welt von ihm wollte, hat er überwunden. Und wenn wir uns mit ihm eins machen, wenn wir uns mit ihm verbinden, er hat sich ja mit uns verbunden, er hat alles für uns gegeben, sein Leben, sodass wir jetzt in ihm sind, dass wir mit ihm verbunden sind. Wir sind untrennbar, dass wir zu ihm gehören. Er hat die Welt überwunden und deshalb können wir das auch mit ihm an seiner Seite, in seiner Kraft, durch seine Hilfe. Lasst uns das tun, auch heute, wenn die Welt uns ziehen möchte. In ihm, mit ihm können auch wir die Welt überwinden. Auch ihre Attraktionen, auch ihre Angriffe, auch ihre Versuchungen. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid guten Mutes. Ich habe die Welt überwunden.
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