Lukas 22,20


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(00:00:00) Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Lukas 22 Vers 20. Da lesen wir, dass der Jesus zu seinen Jüngern sagte, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. Der Jesus hatte dieses letzte Passa mit seinen Jüngern gegessen. Und anlässlich dieses letzten Passas, das ist das vierte Passa in seinem Dienst, in seiner Dienstzeit, das beendet sozusagen seinen dreijährigen Dienst, da richtet er für seine Jünger dieses Gedächtnis mal ein. Lukas ist der einzige von den Evangelisten, der uns mitteilt, dass der Jesus sagt, tut dies zu meinem Gedächtnis. Durch den Apostel Paulus wissen wir, dass das nicht nur den Jüngern galt, sondern dass das auch uns gilt. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Der Herr möchte, dass wir an jedem ersten Tag der Woche, jedenfalls an jedem ersten Tag der Woche, zu seinem Gedächtnis zusammenkommen. Und das wollen wir auch gerne tun, das wollen wir von Herzen tun. Darüber wollen wir uns freuen, dass wir diese Gelegenheit, diese besondere Gelegenheit haben, an den Herrn Jesus in seinem Sterben zu denken. Wir dürfen das jeden Tag tun und persönlich sollten wir das auch. Wir sollten jeden Tag dem Herrn Jesus danken, dass er für uns am Kreuz gestorben ist, sollten ihm die Ehre geben, die Anbetung bringen. (00:01:03) Aber wir dürfen das auch gemeinschaftlich tun. Der Jesus hatte erklärt, was das Brot bedeutet, seine persönliche Hingabe. Und dann zeigt er jetzt im Blick auf diesen Kelch, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dieser Kelch spricht davon, dass der Jesus sein Blut vergossen hat, das heißt, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat. Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. Also ohne das dahingegebene Leben des Herrn Jesus, ohne dass er gestorben wäre, hätte es keine Vergebung und geschweige denn Rechtfertigung für uns gegeben. Sein Blut musste fließen, er musste sterben und daran denken wir, an diesen Sühnungstod. Aber hier heißt es interessanterweise nicht nur das Blut, das für euch vergossen wird, das Leben, das er also für uns hingegeben hat, sondern es ist der neue Bund. Und es ist sehr auffallend, dass in Matthäus, in Markus, in Lukas und in 1. Korinther 11, in allen vier Stellen, wo das Mahl des Herrn vor uns steht, von diesem neuen Bund die Rede ist. Und dieser neue Bund wird nicht mit uns geschlossen. Denn es ist ein neuer Bund, weil es einen alten gab. Und dieser alte Bund wurde mit Israel geschlossen, so wird auch der neue Bund mit Israel geschlossen. (00:02:02) Und so zeigt uns der Herr, dass er auch angesichts seines Kreuzes, auch angesichts dieses Mahles an die Juden gedacht hat. Sie würden ihn jetzt an das Kreuz bringen, aber er, er würde auf der Grundlage seines Werkes mit ihnen einen neuen Bund schließen. Und so ist sein dahingegebenes Leben auch die Grundlage für ihre Erlösung, für ihre Errettung. Lasst uns das nicht vergessen. Jesus ist nicht nur für uns gestorben, das ist er. Aber er ist auch für sein irdisches Volk gestorben. Auch daran dürfen wir denken, wenn wir von diesem Kelch trinken. Es ist die Erlösung auch für sein Volk. Es ist ihm so viel wert, dass er das ausdrücklich ausspricht. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. Lasst uns das mit Anbetung und Andacht heute.
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