Am: Do, 4. September 2025
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Gottes Segen mit Psalm 73, und zwar den Versen 3 und 17. Da sagt Asaph, ich beneidete die
Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah, bis ich hineinging in die Heiligtümer
Gottes und auf ihr Ende Acht gab. Asaph ist hier ein Beispiel für unsere Haltung oft,
oder nicht? Haben wir nicht auch einen Vergleich, den wir ständig anstellen? Wir vergleichen
uns mit Menschen dieser Welt, wir vergleichen uns mit Gläubigen und dann kann man entweder
hochmütig werden oder man kann bitter werden. Und hier ist es bei Asaph, dass er bitter
wurde, verbittert wurde. Er sah die Gottlosen und er sah, wie sie Erfolg hatten. Und er
sagt, ist das möglich, dass jemand, der ohne Gott lebt und äußerlich Erfolg hat? Ich
aber, ich lebe mit dem Herrn. Und Asaph hatte ja eine bevorrechtigte Stellung, das darf
man nicht vergessen. Er war sozusagen der Gesangsminister von David. Er hat also, gerade
weil es um ein Volk Gottes ging, hatte er eine herausragende Stellung inmitten der Leviten
und konnte die ganzen Liedern dichten, konnte die Lieder, die David geschrieben hat, vertonen
und konnte sie mit dem Volk singen. Er hatte also wirklich eine herausragende Rolle und (00:01:03)
war doch irgendwie nicht zufrieden, weil er das äußere Wohlergehen der anderen sah und
vielleicht da eben ein Stück weit zurück blieb. Ich beneidete die Übermütigen, als
ich das Wohlergehen der Gottlosen sah. Wie kann das sein, dass Gott sie segnet? Und kann
das nicht auch uns gehen? Ist das nicht auch bei uns manchmal der Fall, dass wir uns vergleichen,
dass wir sagen, wir sind doch gar nicht so untreu, wir sind doch eigentlich entschiedener
und trotzdem geht es uns schlechter. Trotzdem ist in meiner Familie, laufen Dinge nicht
richtig, sind Kinder, die einen falschen Weg gehen. Das ist doch nicht gerecht. Wir bemühen
uns so, gottesfürchtig zu leben. Wir machen nicht mit in den Dingen dieser Welt und solche,
die da Liberaler sind oder was auch immer, bei denen geht es besser und erst recht bei
den Ungläubigen. Und dann sagt Asaph, bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes
und auf ihr Ende Acht gab. Also bis er wirklich die Gemeinschaft mit Gott suchte. Und durch
die Gemeinschaft mit Gott sah er, dass es nicht auf den Augenblick ankommt, dass es
nicht entscheidend ist, wie es jetzt heute in meinem Leben aussieht äußerlich, sondern (00:02:01)
dass es um das Ende geht. Dass es vor allen Dingen darum geht, wie Gott die Dinge sieht.
Und er kann äußerlich, kann er für eine gewisse Zeit Segen schenken. Aber was ist
mit meinem Herzen? Ist mein Herz in Frieden? Kann mein Herz in Frieden sein, wenn es mir
zwar äußerlich gut geht, ich aber in der Welt lebe? Das kann auch Gläubige betreffen.
Sie mögen es äußerlich viel besser haben. Sie mögen Erfolg haben im Beruf, mögen Karriere
gemacht haben, mögen im Sport viel Spaß haben. Aber was bringt das, wenn das Herz
leer bleibt, wenn das Herz nicht mit dem Herrn geht, wenn wir nicht in Entschiedenheit mit
dem Herrn Jesus leben? Lasst uns in diese Heiligtümer gehen. Lasst uns dieses Bewusstsein haben.
Es kommt nicht auf das Äußere, auf den äußeren Augenblick an. Es kommt auf den inneren Frieden,
auf die Freude im Herrn Jesus, auf ein Leben mit ihm an. Ich beneidete die Übermütigen,
als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah, bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes
und auf ihr End gab.