Die Augen auf Christus gerichtet

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Was für ein Unterschied zwischen einem Menschen, der in der Finsternis wandelt, und einem Menschen, der im hellen Tageslicht der Gegenwart Gottes steht! Dem letzteren wurde Christus zur Gerechtigkeit gegeben und er ist ein Teil der himmlischen Braut. Diejenigen, die Christus kennen, sehen eine solche Fülle und Frische in seiner Liebe, dass allein der Gedanke an Ihn alle Gefühle in Bewegung setzt. Wenn es um die Frage geht, was es in Ihm alles für reinen Segen gibt, finde ich, dass mir nicht einmal der zehnte Teil gesagt worden ist.

Wenn Du Deine Augen nicht ganz einfach auf Christus im Himmel gerichtet hältst, werden Deine Wege nicht wie die Wege eines Volkes sein, das ein himmlisches Teil hat. Wenn dieser Segen einen Platz in unseren Herzen bekommt,  ist er sehr hell und attraktiv, nicht in erster Linie wegen der Herrlichkeit, sondern weil Christus dort ist. Wenn Ihr Euch mit diesem Christus beschäftigt, werdet Ihr feststellen, dass Segen von Ihm in eure Seelen fällt, der den Himmel zu eurem Zuhause macht. Der Himmel ist eben nicht weit weg, sondern nah. Christus ist dort, Euer Bürgerrecht ebenfalls.

Steht Christus vor Dir, eine offene Tür, ein offener Brunnen? Kannst Du auf Ihn schauen und sagen: „Alles, was Christus ist, und alles, was Er hat, ist mein!“, und Dich nicht zugleich mit unaussprechlicher Freude und voller Herrlichkeit freuen? Wenn Dein Herz die irdischen Dingen loslässt und Du Dich mit Christus von diesen trennst, wirst Du eine solche Fülle nicht nur über Ihn, sondern in Ihm finden!

Ist es für Dich eine Freude, wenn Du daran denkst, dass Christus Dich ergriffen hat? Dass es in seinem Herzen etwas Persönliches für Dich gibt, weswegen Er Dich ergriffen hat? Die ersten Christen hatten diese unaussprechliche Freude und waren voller Herrlichkeit. Hast Du sie? Habe ich sie? Sieht Gott, wie sich mein Herz um Christus als dem einzigen Gegenstand meines Lebens dreht? Das Leben ist für mich Christus.

Aus: Gleanings 1

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