1. Johannes 1,3


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(00:00:00) Einen segensreichen Tagesbeginn mit 1. Johannes 1 Vers 3, da schreibt der Apostel, unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Das ist wirklich erstaunlich, das ist eigentlich unfassbar, dass Gott uns Gemeinschaft mit sich selbst schenkt. Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater, nicht nur mit Gott. Der Vater ist Gott und Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aber wir haben Gemeinschaft mit dem, der sich uns zugeneigt hat, der zu uns gekommen ist, in der Person des Herrn Jesus, der eben nicht verborgen bleiben wollte, wie das im Volk Israel, wie das im Alten Testament gewesen ist, wo Gott hinter einem Vorhang gewohnt hat, wo nur der hohe Priester und das nicht zu jeder Zeit, sondern nur einmal im Jahr in das Allerheiligste kommen durfte, in die Gegenwart Gottes. Und was hat er da gesehen? Nichts. Da war die Bundeslade und da war die Herrlichkeit Gottes, aber da kam er eben mit dieser Wolke des Weihrauchs und so weiter, sodass er gar nichts gesehen hat, schon gar nicht Gott, denn Gott ist ein Geist. Aber wir haben eine volle Offenbarung Gottes. (00:01:01) Gott hat sich als Vater offenbart in Christus. Das heißt, wir können Gott anschauen, natürlich wir jetzt nicht mit unseren körperlichen Augen, weil der Jesus im Himmel wieder ist nach vollbrachtem Werk. Aber in Christus können wir ihn sehen und wir werden ihn im Himmel sehen, in der Person des Herrn Jesus. Gott ist ein Geist und wir können ihn nicht sehen. Aber Gott ist Mensch geworden in dem Herrn Jesus und so dürfen wir Gemeinschaft haben mit jemandem, den wir in Christus sehen dürfen. Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater, mit dem, der über allem steht und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und Jesus Christus ist der Mensch gewordene Gott, ist der Sohn Gottes, ist das Wort, das Fleisch geworden ist. In ihm finden wir die Erlösung, in ihm sind wir zu Gott gekommen. Durch sein Werk auf Golgatha, auf der Grundlage dieses Werkes stehen wir jetzt im Heiligtum, stehen wir jetzt in der unmittelbaren Gegenwart Gottes und dürfen Gemeinschaft haben. Das heißt, haben die gleichen Empfindungen, haben die gleichen Überzeugungen, haben die gleichen Ziele, haben die gleichen Gedanken über alles, über Christus, über das ewige Leben, über die Welt, über die Sünde. Was für eine wunderbare Gemeinschaft. (00:02:01) Ja, wir dürfen die auch untereinander haben, wie Johannes das dann weiter ausführt. Aber jetzt einmal dieser große Gedanke, dass wir mit diesem einzigartigen, einzigen Gott Gemeinschaft haben dürfen und mit seinem Sohn Jesus Christus. Das kann ja nur dazu führen, dass wir jetzt unserem Leben ihm zur Verfügung stehen, dass wir jetzt ein Leben führen, dass wir ihm weihen, dass wir Freude daran haben, wirklich für ihn da zu sein und in dieser Welt auch Zeugen zu sein von der Person und von dem Werk des Herrn Jesus. Wollen wir das neu ins Herz fassen für heute und die für uns liegende Zeit? Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
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