Am: Fr, 29. August 2025
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Gottes Gnade mit 1. Petrus 3 Vers 12.
Da sagt der Apostel, die Augen des Herrn sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr flehen.
Vielleicht sagst du, ich lebe ja gar nicht so gerecht.
Ich lebe ja gar nicht immer in Übereinstimmung mit Gott und seinem Wort.
Das stimmt. Das tut keiner von uns, leider nicht.
Aber der Herr hat dich zu einem Gerechten gemacht.
Gott hat dir deine Sünden vergeben.
Er ist in Christus gekommen und hat echte, tiefe Sündenvergebung geschenkt.
Und so sind seine Augen auf uns gerichtet, in Liebe, in Fürsorge.
Ich denke gerade an jemanden, an einen Freund, der schwer leiden muss,
der Schmerzen hat, der eine schwere Krankheit hat.
Und da weiß ich, die Augen des Herrn sind auf ihn gerichtet
und seine Ohren auf das Flehen dieser Gläubigen, dieser Gerechten.
Was dürfen wir dankbar sein dafür, dass Gott natürlich gar nicht hören muss, was wir sagen.
Manchmal wissen wir ja gar nicht, wie wir noch beten sollen.
Wenn man richtig Schmerzen hat, dann ist man so mit diesen Schmerzen irgendwie betroffen
und hat gar keinen freien Blick mehr, hat gar keine Kraft mehr, wirklich zu beten. (00:01:03)
Und doch, der Herr hört auf das Flehen.
Er hört auf das innere Flehen.
Er hört auf das sehnsüchtige Flehen.
Er hört auf das, was in den Herzen vor sich geht.
Und das sind liebende Augen.
Das sind fürsorgliche Ohren, die auf die Gläubigen gerichtet sind.
Ja, wir wollen uns neu sagen lassen, dass unser Leben auch praktischerweise gerecht sein soll.
Dass wir wirklich in diesem Vertrauen auch zu Gott kommen können.
Aber wir dürfen wissen, dass die Augen des Herrn und dass die Ohren des Herrn nie geschlossen sind.
Im Gegenteil, sie sind immer offen und nicht nur offen.
Sie warten nicht nur, sondern in Liebe und in Fürsorge und in Gnade und in aktiver Zuwendung
ist er auf uns gerichtet.
Ist er jemand, der sich für uns verwendet?
Ist er jemand, der zu uns kommt, der zu uns in die Lebensumstände hineinkommt
und in wirklich dieser Gnade, in dieser Fürsorge, in dieser Liebe, in dieser Güte,
in dieser Zuwendung, in dieser Zuneigung mit Augen der Liebe uns betrachtet, (00:02:02)
um uns zu sich zu holen, um uns an sein Herz zu bringen, um uns an sein Herz zu drücken?
Das ist der Herr, der auf diese Erde gekommen ist, um für uns zu sterben.
Das ist der Herr, der Gott offenbart hat und der damit auch das Herz Gottes,
die Liebe Gottes, die Fürsorge Gottes sichtbar gemacht hat.
Wir wollen neu das ins Herz fassen.
Die Augen des Herrn sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr Flehen.
Das dürfen wir fest wissen, das dürfen wir immer wissen, daran dürfen wir festhalten.