Jakobus 4,4


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Viel Freude heute mit Jakobus 4 Vers 4, da schreibt Jakobus, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wenn man ein Bewusstsein hat von der Größe Gottes, wenn man ein Bewusstsein hat von der Heiligkeit Gottes, wenn man ein Bewusstsein hat von der Liebe Gottes, wie kann man dann gemeinsame Sache mit der Welt machen? Wir müssen Umgang haben mit Ungläubigen, gar keine Frage. Wir haben ein Berufsleben zu führen. Wir haben ein Nachbarschaftsleben zu führen. Wir müssen einkaufen. Wir leben in dieser Welt, aber wir gehören nicht zu dieser Welt. Und Freundschaft der Welt heißt, gemeinsame Sache mit dieser Welt zu machen, an den Fleischtöpfen dieser Welt gemeinsam zu essen, gemeinsam zu lachen, gemeinsam zu weinen, gemeinsame Sache zu machen, sich gemeinsam zu freuen, die gleichen Ziele zu verfolgen. Das können wir doch als Gläubige nicht. Wie können wir Freundschaft machen mit der Welt, aus der Gott uns nach Galater 1 Vers 4 herausgenommen, herauserlöst hat? Wie können wir gemeinsame Sache, gemeinsame Freundschaften haben mit dieser Welt, die unter dem Gerichtsurteil Gottes steht, die den Christus, der mein Retter geworden ist, die Gott, der mir diesen Retter geschenkt hat, ablehnt und bis heute ablehnt, die den Herrn Jesus, wenn er heute kommen würde, noch einmal an das Kreuz bringen würde, die würde nicht anders handeln als vor 2000 Jahren. (00:01:13) Wie kann ich Freundschaften machen mit ihm, mit dieser Welt? Nein, das ist Feindschaft gegen Gott. Denn diese Welt steht Gott gegenüber feindlich. Sie will Gott nicht. Sie lehnt Gott ab. Sie hat ihre eigene Vorstellung von Gott, so wie im Alten Testament viele Götter gemacht worden sind. So finden wir in dieser Welt auch heute viele Götzen. Das sind natürlich zum Teil noch in Afrika und in vielen Ländern auch materielle Götzen. Aber erst recht sind das geistliche Götzen. Man hat Gott zu einem lieben Gott gemacht. Das ist er nicht. Ist er nicht Liebe? Das ist er aber nicht, der liebe Gott, denn er ist heilig. Er ist voller Wahrheit. Man hat aus ihm den Rächergott gemacht. Ist er das? Er ist heilig, aber er ist auch voller Liebe, dass er seinen eingeborenen Sohn gegeben hat, damit wir nicht verloren gehen. Man hat aus ihm einen Gesundheitsgott gemacht. Haben wir da nicht mitgemacht, einige Jahre lang, wo wir Angst hatten, (00:02:04) dass unsere Gesundheit angegriffen wird und deshalb haben wir bestimmte Dinge nicht gemacht, die es eigentlich richtig gewesen wären, sie zu tun. Wir wollen ein Bewusstsein haben, dass die Freundschaft der Welt, dass das Erstellen von Götzen Feindschaft gegen Gott ist. Nein, wir wollen uns auf die Seite Gottes stellen. Wir wollen ihm von Herzen gehorsam sein. Wir wollen uns absondern von dieser Welt und doch treue Zeugen sein in dieser Welt, die jeden Menschen, der bereit ist, die gute Botschaft noch anzunehmen, auch weiterzugeben. Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Lasst uns das neu bedenken.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Der Prediger und Social Media Mario Wolff Reals und Stories auf Instagram, Shorts auf YouTube - mit Social Media haben wir alle mehr oder weniger zu tun. Aber was macht das mit uns? Welche Auswirkungen und Gefahren gibt es? Und wie geht ein Christ damit um? Im Buch Prediger finden wir ... Video ansehen
Visionen statt Bibelwort: Warum Fronleichnam auf sandigem Grund steht Manuel Seibel Fronleichnam erweist sich als kirchliche Fantasie und Innovation. An seinem Ursprung steht kein biblisches Gebot, sondern die gefühlige Vision einer jungen Nonne. Doch so faszinierend und prickelnd solche Impulse wirken mögen: Sie entspringen ... Video ansehen
Irritierend die Wahrheit verändern? Manuel Seibel Manchmal kann man sehr selbstbewusst behaupten, man habe ja alles schon vorausgesehen. In der Politik mag das normal und üblich sein. Aber müssen wir wirklich unser Gesicht zu wahren suchen, wenn jeder merkt, dass die Aussage, die wir gemacht ... Podcast anhören
Ein bemerkenswerter Brief von hohen Politikern - Opportunismus, Menschenfurcht und Machterhalt Manuel Seibel Wenn sich Politiker über Parteigrenzen hinweg zu einem gemeinsamen Brief in einer großen deutschen Tageszeitung entscheiden, muss es einen wichtigen Grund geben. Nun kann es uns als Christen nicht um die Politik gehen - sie ist Teil dieser Welt, ... Podcast anhören
Wie geht das: dem Herrn Jesus Christus nachfolgen? Manuel Seibel Ihr habt gefragt, was es eigentlich bedeutet: Jesus nachfolgen. Wie kann man das verstehen? Das ist eine richtig gute Frage, und wir geben euch gerne ein paar Antworten aus Gottes Wort. Denn Nachfolge ist nichts Theoretisches oder Schwerfälliges, ... Video ansehen
Ist Jakobus kompliziert? Manuel Seibel Jakobus benutzt Ausdrücke, über die man zweimal nachdenken sollte. Es gibt Begriffe, die erst auf den zweiten Blick verständlich sind. Aber es ist gut, sie richtig zu verstehen. Denn dann wird der Brief sehr kraftvoll. Video ansehen