Psalm 32,5


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Segen mit Psalm 32 Vers 5. Da lesen wir, dass David sagt, Ich tat dir meine Sünde kund und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Der Herr hat die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben. Das ist schon beeindruckend, was für ein Bewusstsein David hatte. Bedenke bitte, dass das Erlösungswerk damals noch nicht vollbracht war. Der Jesus ist viel später gekommen, um am Kreuz von Golgatha zu sterben. Damit gab es auch kein echtes Bewusstsein von Sündenvergebung. Ja, Gott hat durch den Sündungstag, zum Beispiel 3. Mose 16, jedes Jahr aus neue die Sünden des vergangenen Jahres vergeben. Aber das war nicht ein Wissen, dass die Sünden ewig vergeben sind. Wie gesagt, es gab das Erlösungswerk noch nicht. Es gab den Erlöser noch nicht. Und es gab den Heiligen Geist noch nicht in den Gläubigen wohnend, der ihnen das deutlich machen konnte. Es gab noch nicht das vollendete Wort Gottes. Und trotzdem hat David ein Bewusstsein gehabt davon. Ja, er hat seine Sünde kundgetan. Er hat die nicht verschwiegen. Er hat nicht versucht, sie zu verheimlichen. (00:01:02) Das hat er eine Zeit mal auch getan. Aber dann ist er damit offen umgegangen, Gott gegenüber. Und er hat ihm seine Sünde kundgetan. Er hat sie bekannt. Das hat er als Ungläubiger getan. Das hat er als Gläubiger getan. Wenn du Sündenvergebung bekommen möchtest, dann kannst du das nur, indem du Gott deine Sünden offen bekennst, vertrauensvoll bekennst, indem du dazu stehst, dass du ein Sünder bist. Aber das Gleiche gilt uns Gläubigen. Wie gehen wir mit Sünde um? Wie oft sündigen wir? Sind wir wirklich bereit, diese Sünden zu bekennen? Sind wir solche, die diese Sünden offen vor Gott zugeben? Er hat seine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Er hat nicht so getan, als ob er mehr oder weniger gerecht lebte. Und dann hat er ein Wissen gehabt, dass der Herr die Ungerechtigkeit seiner Sünde vergeben hat. Wir dürfen das in einer viel höheren Weise wissen. Denn Gott hat uns das in seinem Wort mitgeteilt. Er hat uns den Erlöser gegeben, der Vergebung der Sünden bewirkt hat. Er ist selber der vergebende Gott und er hat uns das in seinem Wort mitgeteilt. Und der Heilige Geist weist uns immer wieder darauf hin. Aber dann lasst uns unsere Sünden nicht zudecken, sondern bekennen. (00:02:03) Lasst sie offen ihm gegenüber sagen. Nicht in alle Welt raus posaunen. Darum geht es nicht. Aber doch dem Herrn sagen, zugeben, dass wir gesündigt haben. Immer wieder das bekennen. Wir brauchen nicht, um Vergebung zu bitten. Gott vergibt uns das. Wir bekennen sie ihm. Wir sind traurig über jede Sünde. Und dann dürfen wir wissen, er hat meine Sünden vergeben. Er hat sie zugedeckt. Ja, vielmehr. Er hat mich in den Wohlgeruch Christi vor Gott gestellt. Hast du dieses Bewusstsein, du darfst das haben. Ich tat dir meine Sünde kund und habe meiner Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Der Herr hat die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Markus 12,35-37 Manuel Seibel Die Feinde Jesu mussten einsehen, dass sie vor jemand standen, der ihnen weit überlegen war. Sie hörten auf, Ihn mit Fragen zu provozieren. Aber der Herr hatte zum Schluss noch eine Frage an sie. Sie waren nicht in der Lage, sie zu beantworten ... Podcast anhören
Der Herr Jesus in Psalm 36 Manuel Seibel Nachdem in Psalm 35 die inneren Feinde wie der Antichrist oder Judas Iskariot vor dem Herzen von David, dem Herrn, dem künftigen Überrest Judas stand, ist es in Psalm 36 ausdrücklich "der Gottlose", sicherlich ein klarer Hinweis auf den ... Podcast anhören
Der Herr Jesus in Psalm 25 Manuel Seibel In Psalm 25 finden wir das erste Mal, dass von einem Sündenbekenntnis gesprochen wird. Natürlich hat der Herr Jesus in den sühnenden Leiden am Kreuz unsere Sündenschuld auf sich genommen. Aber darum geht es in diesem Psalm nicht, wie überhaupt ... Podcast anhören
Lob am Ende der fünf Psalmbücher Michael Hopp Es ist ein großes Vorrecht, Gott Lob zu bringen. Ein schönes Vorbild dazu finden wir am Ende der fünf Psalmbücher. Das lädt uns ein, die wir ein viel höheres Verständnis des Werkes und der Person des Herrn haben, Ihn anzubeten. Artikel lesen
Was hat Johannes 1 mit Weihnachten zu tun? Stefan Drüeke Was hat das erste Kapitel des Johannes-Evangeliums mit Weihnachten zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel; denn die typischen Kennzeichen wie Stall und Stern, Hirten und Weisen fehlen. Der Anfang erscheint etwas abstrakt, doch dann erfahren wir ... Video ansehen
Der Herr Jesus in Psalm 8 Manuel Seibel In Psalm 8 lernen wir etwas von der unfassbaren freiwilligen Erniedrigung des Herrn und von seiner Erhöhung und Verherrlichung. Das führt uns zur Anbetung. Podcast anhören