In Psalm 74 finden wir eine Klage Asaphs über die Zerstörung des Tempels durch Nebukadnezar. Er erzählt uns, dass einst ein Mann berühmt dafür war, dass er auf den Libanon ging und mit einer Axt Bäume fällte und sie mit einem Hammer für die Verzierung des Tempels bearbeitete.
Er benutzte die zerstörerischen Waffen auf die richtige Weise, denn ihr werdet euch erinnern, dass beim Bau des Tempels keines dieser Werkzeuge im Haus selbst verwendet wurde.
Wir erfahren aus diesem Psalm, dass sie außerhalb des Hauses eingesetzt wurden, um Material für den Bau zu beschaffen. In unserer Zeit gab es berühmte Männer, die durch das Evangelium die Menschen von ihren hohen Plätzen in dieser Welt herunterholten und so dazu beitrugen, geistliches Material für das Haus Gottes zu gewinnen.
Aber Asaph fährt fort zu sagen, dass die Äxte und Hämmer jetzt innerhalb des Tempels benutzt wurden – nicht außerhalb – und dass die geschickte Arbeit anderer zerstört wurde.
Brüder, es ist viel einfacher, Menschen hinauszutreiben, als sie hineinzubekommen. Man hat die traurige Erfahrung gemacht, dass Männer aktiv Zwietracht in den Versammlungen säten und infolgedessen wurden Menschen vertrieben. Wie viel gesegneter wäre es gewesen, sich um die Bekehrung der Menschen zu bemühen und ihnen zu helfen, damit sie zur Verschönerung des Hauses Gottes beitragen können.
Brüder, kann man jemandem von uns vorwerfen, dass wir Menschen vertrieben haben und uns nicht aktiv darum bemüht haben, sie hereinzuholen?
Zerstörung oder Aufbau, was trifft auf uns zu?
Quelle: bibelpraxis.de/a8878.html