Römer 12,17


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(00:00:00) Gottes Segen mit Römer 12 Vers 17, da schreibt der Apostel Paulus "Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen". Römer 12 ist ja so ein Abschnitt, wo eine praktische Bemerkung der anderen folgt, wo der Apostel Paulus zeigt, dass die Lehre, die er gebracht hat, in den ersten acht Kapiteln besonders, dass die nicht einfach Theorie ist. Gottes Lehre ist nie Theorie, Gottes Wort ist nie theoretisch, Gottes Wort hat immer praktische Auswirkungen. Auch die am tiefsten gehende Lehre ist etwas, was sich in unserem Leben widerspiegelt. Dass wir zum Beispiel mit Christus mitsitzen in den himmlischen Örtern, in ihm, das ist nicht einfach eine Lehre, die uns etwas zeigt, was Gott aus uns gemacht hat, wohin Gott uns gestellt hat, sondern das hat tiefe praktische Auswirkungen. Und so auch dieses Bewusstsein, dass wir jetzt Vergebung der Sünden besitzen, dass diese sündige Macht in uns, diese alte Natur, die auch in uns Gläubigen noch vorhanden ist, dass wir sie überwinden können. Und deshalb vergeltet niemand Böses mit Bösem. (00:01:01) Wie leicht sind wir in Gefahr, gerade diesem Grundsatz, gerade dieser Aufforderung nicht zu entsprechen. Da tut uns jemand Böses und wir wollen zurückschlagen. Das ist unser Herz, das ist diese alte Natur in uns, das ist ja nicht irgendwie ein Glied, der Fuß oder die Hand, die dafür zuständig ist, sondern das ist mein Herz, das bin ich, das ist meine alte Natur. Natürlich sind wir zu neuen Menschen gemacht worden, aber diese sündige Natur ist noch in uns und die will eben das Böse nicht ertragen, sondern die will zurückschlagen. Die will nicht, wie der Herr Jesus das getan hat am Kreuz, sich dem übergeben, der gerecht richtet, 1. Petrus 2, sondern sie will das Böse vergelten und zurückschlagen. Und da ist jetzt das neue Leben und da ist jetzt der Blick auf den Herrn Jesus. Und der Heilige Geist, der in uns diese neue Gesetzmäßigkeit bewirkt hat, dass wir auf ihn sehen, auf Christus sehen, den Verherrlichten, hat er vergolten? Wie ist er heute langmütig auch den bösen Menschen gegenüber und wartet? Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Nein, wir sollen die segnen, die uns fluchen, wir sollen für sie beten. Das ist doch eine Herausforderung, das ist doch ein Programm für uns heute. (00:02:02) Und auch auf das bedacht zu sein, was ehrbar ist vor allen Menschen, dass wir nicht unordentlich wandeln, sondern dass wir ihnen die Ehre geben, dass wir das tun, was auch von ihnen geachtet wird als etwas, was wertvoll ist, was gut ist. Nicht, was es in den Augen der Welt gut ist, aber was vor Menschen eine ehrbare Sache ist, so wollen wir uns verhalten als Christen in dieser Welt. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen. So verherrlichen wir unseren Herrn.
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