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(00:00:00) Wir sind im Matthäus-Evangelium nun in Kapitel 21 angekommen. Wir haben beim letzten Mal gesehen, dass die letzte Wegstrecke des Herrn Jesus in diesem Evangelium, wie übrigens in den anderen beiden synoptischen Evangelien ebenfalls, mit der Heilung der Blinden beginnt, von der wir in Jericho in Matthäus 20, Abversus 29 lesen. Diese Begebenheit zeigt, was der Zustand des Volkes Israeles, sie sind blind, sie waren damals blind, sie sind heute blind und erst, wenn sie erkennen, dass sie blind sind, gibt es Hoffnung. Das haben sie damals eben nicht erkannt. Sie waren damals der Meinung, gerade die Führer, aber auch das ganze Volk, wir sind die Sehenden, wir sind das Volk Gottes, wir haben ein Anrecht auf die Zuwendung, auf die Liebe Gottes und sie waren nicht bereit anzuerkennen, dass sie Kranke sind, die einen Retter, die einen Arzt brauchen. Sie waren nicht bekannt anzuerkennen, dass sie blind sind. Das wird sich ändern. Wenn wir die Erlösten der heutigen christlichen Zeit in den Himmel entrückt sein werden, dann wird Gott mit seinem irdischen Volk neu anknüpfen, da wird er sich ihnen zuwenden und dann wird (00:01:05) es einen Überrest aus ihnen geben, der wie diese beiden Blinden sagen wird, erbarme dich unser Herr Sohn Davids. Sie werden erkennen, dass sie das Erbarme, die Barmherzigkeit Gottes nötig haben und er wird sich ihnen in dieser Weise auch zuwenden. Es sind im Matthäus-Evangelium zwei Blinde im Unterschied zum Markus- und Lukas-Evangelium, weil hiermit das Zeugnis gegeben werden soll, ein ausreichendes Zeugnis, erstens, dass sie blind sind und zweitens, dass sie es auch anerkennen. Dann finden wir in Matthäus 21, dass uns vorgestellt wird, dass der Herr Jesus sich Jerusalem näherte und dann von dem Ölberg aus Jünger, zwei Jünger aussendet, damit er nach Jerusalem einziehen könnte. Und dann heißt es, dass der Herr eben eine Eselin und einen Fohlen benötigt, der Herr benötigt sie und sogleich wird dann der Mann, dem diese beiden Esel gehören, sie senden. (00:02:01) Dies ist geschehen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, der spricht, sagt der Tochter Zion, siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und auf einer Eselin reitend und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen des Lastiers. Und dann ist es bemerkenswert, dass Matthäus uns zeigt in Vers 8, eine sehr große Volksmenge breitete ihre Kleider auf aus dem Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Volksmenge aber, die vor ihm hergingen und die Nachfolgen riefen und sagten, Hosanna dem Sohn Davids gepriesen, der da kommt im Namen des Herrn Hosanna in der Höhe. Wir finden also, dass das Volk den Herrn Jesus aufnimmt. Hosanna, rette doch, hilf doch, hier meint es Rettung durch den Sohn Davids und zwar nur durch ihn. Wunderbar, dass Gott dem Herrn Jesus diese Herrlichkeit gewährte, dass dort in Jerusalem er durch sein Volk ja angenommen wurde, dass deutlich wurde, dass er wirklich dieser Sohn (00:03:04) Davids ist, von dem schon die beiden Blindgeborenen gesprochen haben, dass er der rechtmäßige König ist, der in Jerusalem einziehen würde. Aber wir müssen auch sagen, dass das zugleich die Erfüllung letztlich des Vorbildes der Weissagung im Psalm 102 ist, wo wir finden, dass der Herr Jesus durch Gott erst empor gehoben worden ist und dann aber auch fallen gelassen wurde. Wir finden das in sehr eindrucksvoller Weise aufgeschrieben im Psalm 102, wo wir ja sehen, dass der Herr Jesus eben ist wie der Pelikan der Wüste und wie die Eule der Einöden, wo er der einsame Vogel auf dem Dach ist, wo er derjenige ist, der eben nicht verstanden wurde. Und dann finden wir in Psalm 102 Vers 11, du hast mich empor gehoben. Das ist hier in Matthäus 21. Gott hat ihn empor gehoben. (00:04:01) Gott hat ihm einen Ehrenplatz gegeben. Dieses Volk hat ihn, wir müssen sagen scheinbar, angenommen. Das war hier einfach eine emotionale Bewegung, die Gott bewirkt hat. Er hat ihn empor gehoben. Aber dann heißt es, du hast mich hingeworfen, denn kurze Zeit später hat Gott eben nicht mehr dafür gesorgt, dass das Volk auf der Seite Gottes, auf der Seite des Herrn Jesus stand. Hat Gott nicht bewirkt, dass der Herr Jesus noch angenommen wurde, sondern es schien so, als ob er ihn hätte fallen gelassen. Vor den Augen der Menschen hat er sich nicht zu ihm bekannt. Als er verhört wurde von bösen Menschen, da hat Gott eben nicht dazu geführt, dass sie in Staub und Asche vor ihm lagen, außer in Johannes 18 lesen wir das, dass sie einmal zurück wichen, sondern Gott hat sich nicht zu seinem Messias bekannt, obwohl er natürlich auf seiner Seite stand. Wir finden also hier den öffentlichen Einzug des Messias in Jerusalem und zwar in einer Weise, die erstaunlich ist, auf einem Eselsfohlen, eben nicht auf einem Ross, nicht auf einem (00:05:01) Kriegstier, einem Kriegspferd, sondern auf einem sanftmütigen Esel. Ja, der Esel war nicht sanftmütig, aber es wurde deutlich, dass der Herr Jesus in Sanftmut dort einzog. Was für ein Hinweis über die Demut und die Sanftmut unseres Herrn Jesus Christus. Und das ist natürlich etwas, was auch für uns von großer Bedeutung ist. Nicht nur, dass wir hier die Erfüllung von Zacharia finden, sondern auch, dass wir sehen, was für eine Gesinnung, was für eine Art und Weise der Herr Jesus hier zu seinem Volk gekommen ist. Wir finden dann in den Versen 12 bis 17 die zweite Tempelreinigung. Die erste finden wir in Johannes 2, am Anfang des Dienstes des Herrn Jesus und die zweite finden wir am Ende. Der Herr Jesus trat in den Tempel ein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um. Wir sehen also, dass er eine moralische Autorität hatte, um den Tempel zu reinigen. Ein Haus wird ein Betthaus genannt werden, ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. Die Juden bildeten sich alles mögliche ein auf das, was sie wussten, auf das, was sie (00:06:03) taten, auf das, was sie sind, aber das Mindeste, was das Gesetz eben deutlich machte, was nach Gottes Gedanken war, das haben sie eben nicht erkannt. Und so finden wir, dass das Haus Gottes verunreinigt war und sie sich aber rühmt in ihrer Stellung. So kann es auch heute manchmal sein. Man rühmt sich des geistlichen Fortschrittes und man merkt gar nicht, was für eine Verunreinigung da ist, durch unsere Gesinnung, durch unser Handeln, dadurch, dass wir dem Wort Gottes nicht gehorsam sind, auch in der Versammlung Gottes. Dann finden wir in den Versen 18 bis 22, dass der Herr Jesus das einzige Gerichtszeichen, was wir in den Evangelien finden, vollzieht. Wir finden, dass der Feigenbaum verdorrt, der Feigenbaum, der ein Bild ist von dem Volk Israel. Wir lesen dort in Matthäus 21, Abvers 18, dass den Herrn Jesus hungerte, als er in die Stadt zurückging. Wir sind also hier wirklich in der letzten Woche, die der Herr Jesus in Jerusalem vor seinem (00:07:01) Kreuz verbracht hat und offensichtlich hat er immer wieder übernachtet in Bethanien. Wir lesen Vers 17, er ging zur Stadt hinaus nach Bethanien und übernachtete dort. Da fühlte er sich wohl, dort fühlte er sich aufgenommen, dort fühlte er, dass es solche gab, die auf seiner Seite standen. Dann kam er frühmorgens in die Stadt zurück, ihn hungerte und er sieht einen Feigenbaum am Weg. Er ging auf ihn zu und fand nichts daran als nur Blätter und er spricht zu ihm, niemehr komme Frucht von dir in Ewigkeit und sogleich verdorrte der Feigenbaum. Das ist das Volk Israel. Von diesem Volk, von diesem ungläubigen Volk wird in Ewigkeit keine Frucht mehr kommen. Das ist ein echtes Gericht Gottes über das Volk. Es ist das unfruchtbare Israel und im Römerbrief finden wir in Kapitel 11, dass wenn es wieder eine Zukunft gibt für dieses Volk und die gibt es, dann gibt es nicht diese Zukunft für das alte Volk, sondern dann ist das wie Auferstehung aus den Toten. Gott wird ein neues Volk hervorbringen. Der Überrest wird ein neues Israel sein, das unter einem neuen Bund mit Gott verbunden (00:08:01) sein wird. Aber es wird nicht das alte sein. Es wird nicht das alte wiedererstehen, das wird verdorrt sein in Ewigkeit. Das ist wirklich ein trauriges Gerichtsurteil über solche, die sich düngten, Volk Gottes zu sein. Die meinten, sie hätten Anrechte, sie hätten Vorrechte, die es überhaupt nicht mehr für sie gab. Und das führt dazu, dass die Autorität des Herrn Jesus dann, nachdem er das getan hat, nachdem er den Tempel gereinigt hat, nachdem er sichtbar gemacht hat, was der Zustand des Volkes Israel ist, dass seine Autorität in Frage gestellt wird. Wir lesen, dass die hohen Priester, die Ältesten des Volkes zu ihm kamen und fragten Vers 23, in welchem Recht tust du diese Dinge und wer hat dir dieses Recht gegeben? Und der Herr Jesus nimmt diese Herausforderung, diese zwei herausfordernden Fragen der hohen Priester an und stellt eine Gegenfrage. Auch ich will euch ein Wort fragen und wenn ihr es mir sagt, so werde auch ich euch sagen, in welchem Recht ich diese Dinge tue. Denn er war der himmlische, er hatte ein Recht, er besaß ein Recht in sich selbst, denn er kam aus dem Himmel, er ist der himmlische, er ist der Sohn Gottes. Und er fragt sie, die Taufe des Johannes, woher war sie, vom Himmel oder von Menschen? (00:09:02) Und sie erkennen sofort, dass das für sie jetzt nicht beantwortbar ist, wenn sie zu dem stehen wollen, was sie taten oder getan hatten. Sie aber überlegten bei sich selbst und sprachen, wenn wir sagen vom Himmel, so wird er zu uns sagen, warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt? Wenn wir aber sagen von Menschen, wir fürchten die Volksmenge, denn alle halten Johannes für einen Propheten. Und sie antworteten Jesus und sprachen, wir wissen es nicht. Da sagte auch er zu ihnen, so sage auch ich euch nicht, in welchem Recht ich diese Dinge tue. Sie konnten das ja erkennen, in was für einem Recht er diese Dinge tat, aber sie wollten ihn nicht anerkennen. So wie der Johannes der Täufer eben nicht von ihnen anerkannt wurde, wie sie ihn genauso verspotteten und beseitigen wollten, also dankbar waren dafür, was Herodes getan hatte, so finden wir, dass der Herr Jesus jetzt ihnen sagt, ich brauche euch das dann auch nicht zu sagen. Wenn ihr aus taktischen, aus politischen Überlegungen nicht bereit seid, meine Stellung, die ich habe anzuerkennen, die Autorität anzuerkennen, wenn ihr nicht willen seid, euch zu Johannes (00:10:02) dem Täufer, meinem Vorläufer, meinem Herold zu bekennen, dann kann ich euch auch nicht weiterhelfen. Dann finden wir in den Versen 28 bis 32 das Gleichnis, das erste Gleichnis, was jetzt hier kommt, dass der Herr Jesus spricht. Zwei Söhne, denen der Wille Gottes vorgestellt wird. Ein Mensch hatte zwei Kinder und er trat hin zu dem ersten und sprach, mein Sohn, gehe heute hin und arbeite im Weinberg. Er beantwortete und sprach, ich will nicht. Danach aber reute es ihn und er ging hin. Und er trat hin zu dem zweiten Sohn und sprach ebenso, der beantwortete und sprach, ich gehe her und ging nicht. Wer von den beiden, fragt der Herr Ich möchte dich gerne ermutigen durch den Hinweis, den der Apostel Paulus gerade in dem Galaterbrief bringt, gerade in einem Brief, wo er äußerst streng angesichts des falschen lehrmäßigen Verhaltens der Galater und falscher Lehrer in ihrer Mitte tätig werden muss, dass er doch im Einstieg sagt, Gnade euch und Friede von Gott dem Vater und unserem Herrn Jesus Christus, Galater 1 Vers 3 und jetzt Vers 4, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters. Gott wollte uns bewahren vor dieser bösen Welt, er wollte uns herausnehmen und das hat er getan. Der Herr Jesus ist genau deswegen gestorben, um uns aus diesen Fängen dieser Welt herauszunehmen. Wir gehören nicht mehr zu ihr, sondern wir sind aus dieser Welt erlöst worden. Wir sind herausgenommen worden aus der gegenwärtigen bösen Welt. Natürlich leben wir noch in der Umgebung dieser Welt, natürlich ist es so, dass unter Arbeitskollegen, unter Nachbarn usw., die alle diesem System Welt angehören, dass wir (00:01:06) in ihrer Umgebung leben, aber wir gehören nicht mehr dazu, wir sind herausgenommen worden, wir sind herauserlöst worden durch das Werk des Herrn Jesus und was ist das für ein Segen, dass ich nicht mehr zu denen gehöre, mit denen ich mich ja innerlich auch gar nicht verbunden weiß mehr und nicht mehr wissen kann, denn das sind solche, die im Bösen leben, das sind solche, die in Unmoral leben, die in falscher Lehre leben und wie großartig, dass wir daraus herausgezogen worden sind, herauserlöst worden sind. Wir können dafür Gott nur dankbar sein, dass wir eben nicht mehr zu denen gehören, die ihm feindlich gegenüberstehen, sondern dass wir jetzt zu solchen gehören, die ihn ehren wollen und dass wir deshalb auch nicht mehr gezwungen sind, diese Gemeinschaft zu suchen und diese Gemeinschaft zu praktizieren. Nein, wir sind herauserlöst worden und deshalb haben wir jetzt eine völlig neue Perspektive, einen neuen Gegenstand vor unseren Augen, das ist der Herr Jesus im Himmel, das ist Gott, der sich in dem Herrn Jesus offenbart hat und so suchen wir nicht mehr die Gemeinschaft (00:02:05) dieser Welt. Natürlich, wir verkünden ihnen noch das Evangelium und das heißt auch, dass wir Kontakte natürlich wahren müssen, dass wir uns jetzt nicht irgendwie abwenden, an die andere Straßenseite gehen, wenn wir mit einem Ungläubigen irgendwie zu tun haben, dann müssten wir aus der Welt herausgehen, wie der Apostel Paulus das in 1. Korinther 5 nennt. Nein, wir haben noch solche Kontakte, die wollen wir nutzen, aber wir wollen sie nicht zu unserem Gemeinschaftskreis machen, dass wir da unsere Erfüllung suchen, wir haben andere Ziele und deshalb können wir nicht mit ihnen diese praktische Gemeinschaft pflegen. Wie dankbar können wir sein, dass das Werk des Herrn Jesus, diese Leiden des Herrn Jesus auch dazu geführt haben, uns aus dieser Welt herauszureißen, aus diesem Zeitlauf, aus diesem bösen System, sodass wir jetzt Gemeinschaft haben können mit dem Herrn Jesus, das ist nur dadurch möglich, dass wir da nicht mehr zugehören zu dieser Welt. Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus, Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, auch Gemeinschaft untereinander und diesen Genuss wünsche ich dir von Herzen.Jesus, hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen, der erste. Jesus spricht zu ihnen, wahrlich, ich sage euch, dass die Zöllner und Huren euch vorangehen in das Reich Gottes. Denn Johannes kam zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr glaubtet ihm nicht. Die Zöllner aber und die Huren glaubten ihm, euch aber, als ihr saht, reute es auch danach nicht, sodass ihr ihm geglaubt hättet. Die Juden haben immer gesagt, wir tun, wir tun, wir sind ja das Volk Gottes, aber sie taten nicht. Und die Heiden und die Zöllner, die haben gesagt, nee, wir haben keine Lust. (00:11:04) Aber am Ende haben sie doch die Botschaft des Herrn Jesus, die Botschaft Gottes angenommen. Und das Volk Israel kam deshalb unter das Gericht Gottes. Diese Heiden dagegen bekamen den Segen Gottes. Das heißt, er wandte sich ihnen jetzt zu durch das Kreuz und schenkte ihnen seine Errettung. Dann finden wir ein zweites Gleichnis, dass der Herr Jesus spricht, nämlich das von dem Weinberg. Da ist ein Hausherr, der einen Weinberg pflanzte ab fest 33 und eine Zaun darum setzte und eine Kälte darin grub und einen Turm baute und er verpachtete ihn an Weingärten und reiste außer Landes. Das ist ein Gleichnis wieder von dem Volk Israel. So wie er vorher gezeigt hat, sie haben zwar gesagt, sie würden Gottes Willen tun, haben es aber nicht. Finden wir jetzt hier, dass das Volk Israel verglichen wird mit einem Weinberg. Aber sie brachten keine Frucht. Im Gegenteil. Was sie getan haben ist, obwohl Gott jede Zuwendung gegeben hat, ist, dass sie den Hausherrn und den Sohn des Hausherrn verworfen haben. Und genau das, sagt der Herr Jesus, ist das, was ihr mit dem getan habt, der der wahre Sohn (00:12:04) ist, der wahre Sohn Gottes, der einzige Sohn Gottes, der Herr Jesus. Sie haben eben ihn verworfen. Vers 42. Jesus spricht zu ihnen. Habt ihr nie in den Schriften gelesen? Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn her ist dies geworden und es ist wunderbar in unseren Augen. Ja, es gab solche, die das doch anerkannt haben, dass er der Eckstein ist, dass der Jesus der Ausgangspunkt jeden Segens ist, dass er der Ausgangspunkt des Hauses Gottes ist, dass er der Inbegriff des Hauses Gottes ist. Aber diese Juden haben ihn abgelehnt. Sie haben ihn verworfen und sie haben das willentlich getan. Sie haben sich den Stein angeschaut und haben ihn weggeworfen. Das ist das Volk Israel, das den Stein, von dem schon die Prophezeiung von Jakob spricht, die diesen Christus bewusst und willentlich verworfen haben. Und dadurch kommt Gericht über sie. Der Herr Jesus sagt deshalb, das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte bringen wird. Wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden und auf wen irgend er aber fällt, (00:13:04) den wird er zermalmen. Ja, Gott hat damals durch das Gericht Jerusalem zerstören lassen. Damit ist das Volk Israel auch sichtbar beiseite gesetzt worden. Das ungläubige Israel wird auch in künftigen Tagen noch einmal dieses Gericht erleben, wenn sie sich eben mit dem Antichristen verbinden werden. Nicht mit dem wahren Christus, den sie damals abgelehnt haben, sondern stattdessen mit einem falschen Christus und sich dann verbinden werden mit dem römischen Kaiser, mit dem Heer in Europa und damit sich gegen Gott und gegen seinen Christus wenden werden. Ja, so wird das Gericht über sie kommen. Der Herr Jesus sagt ihnen das voraus. Auch heute gibt es viele, die den Jesus ablehnen. Hast du ihn angenommen als Retter? Folgst du ihm nach? Bist du jemand, der wie die Zöllner zuerst gesagt hat, nein, aber dann sich doch bekehrt hat und dadurch unter den Segen Gottes kommt? Wie furchtbar wird das Gericht über Israel sein, wie großartig der Segen derer, die ihn annehmen.
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Artikelreihe: Durch die Bibel gehen (Matthäus): ein Überblick über Gottes Gedanken

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