Hebräer 12,1


Transkript der Audiodatei

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(00:00:00) Einen guten Tag mit Hebräer 12 Vers 1 wünsche ich dir. Da schreibt dieser Schreiber, lasst uns mit Ausharren laufen, den vor uns liegenden Wettlauf. Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Ja, wir brauchen Ausharren. Wir sind in Lebensumständen, wo es um Ausharren geht, wo es oft nicht leicht ist, wo wir Widerstand haben, wo wir merken, dass wir selbst nicht weiterkommen und da bedarf es des Ausharrens. Da bedarf es des Bewusstseins und auch der Bereitschaft, diese Umstände zu akzeptieren, sich darunter zu beugen, das heißt unter die mächtige Hand Gottes. Wir haben einen Wettlauf vor uns und dieser Wettlauf ist nicht ein 30-Meter-Lauf, ist auch kein 50-Meter-Lauf, ist auch kein 100-Meter-Lauf. Natürlich wissen wir nicht, wann dieser Wettlauf zu Ende ist. Das kann heute sein und dann sind es eben nur noch 30 Meter oder 50 Meter. Aber im Allgemeinen ist Gottes Wort so, dass es uns diesen Wettlauf darstellt, wie eine längerfristige Sache, wie einen längeren Lauf. Und da bedarf es eben dieses Ausharrens, weil da noch einige Stationen vor uns sind, (00:01:02) wie so ein Marathonlauf. Und den schaffst du nur, wenn du ein Ziel vor Augen hast. Den packst du nur, wenn du das richtige Ziel vor Augen hast und dadurch ermutigt wirst. Und das haben wir, hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Das Problem ist, dass es in unserem Leben echt Hindernisse gibt. Da gibt es Bürden, da gibt es die leicht umstrickende Sünde, die wir ablegen sollen. Da gibt es Dinge, die du kannst du dem Teufel nicht zuschreiben, die sind aus deiner eigenen Seele, die sind aus deinem eigenen Leben, die dich zu Fall bringen wollen. Und lass das nicht zu, sondern lauf mit Ausharren. Aber schau auf den Herrn Jesus, schau auf den, der hier selbst auf dieser Erde gelebt hat, der selbst diese Lebensumstände gekannt hat. Er hatte diese Bürden nicht und auch die leicht umstrickende Sünde, die hatte bei ihm keinen Anknüpfungspunkt. Aber er hatte auch schwierige Umstände. Nein, nicht auch. Er hatte die schwierigsten, die man sich vorstellen kann. Und wir können sie uns nicht einmal vorstellen, weil sie so herausfordernd waren, weil sie so schlimm waren. Und ich spreche jetzt nicht von den drei Stunden der Finsternis. (00:02:01) Davon spricht der Schreiber hier nicht. Aber der Widerstand, der Hass, die Gewalttat, die List, mit der der Jesus zu tun hat, die unverständigen Jünger. Gab es etwas Schlimmeres? Aber er ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Er hat nicht nur angefangen, sondern er hat vollendet. Und er ist durch einen lebendigen Glauben geprägt gewesen, weil er vertraut hat auf seinen Gott und mit ihm gegangen ist. Und das können wir auch. Schau auf Jesus, wie er das getan hat. Und da findest du die Freude, die Hingabe und auch die Kraft, um es ihm gleich zu tun. Wollen wir uns das neu sagen lassen? Lasst uns mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf. Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.
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