Am: Mi, 25. Juni 2025
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Herzlich willkommen mit Psalm 103 Vers 13, da lesen wir, dass David sagt, wie ein Vater
sich über die Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.
Ist es nicht so, dass ein Vater Erbarmung mit seinem Kind hat?
Das Kind fällt, es tut sich weh, und er erbarmt sich seiner.
Nun, wir irdischen Väter, wir können dann auch hart sein, ja, wenn es im Eigenwillen
das Kind gelaufen ist, können wir ihm die kalte Schulter zeigen, so ist Gott nicht.
Ja, Gott muss uns auch schon mal tadeln, Gott muss uns auch schon mal sagen, das ist dein
eigener Weg, das ist dein Eigenwille, in dem du gehandelt hast, und doch lässt er uns
nicht einfach fallen, und doch lässt er uns nicht einfach gehen, sondern er erbarmt sich
über uns.
Und das ist das Typische, was ein Vater eigentlich auch mit seinen Kindern tut.
Ihm tut das weh, wenn ein Kind sich wehtut, das schmerzt ihn selbst, wenn ein Kind Schmerzen
hat, und er erbarmt sich, er geht zu dem Kind, er hilft dem Kind, er versucht, das Kind aufzurichten
und ihm wieder Mut zu machen, das Kind zu trösten.
Aber so wie wir das in Unvollkommenheit tun, so erbarmt sich der Herr, so erbarmt sich
Gott, so erbarmt sich Jahweh, so ist ja der Name hier im Alten Testament, über die, die (00:01:03)
ihn fürchten.
Wenn es solche gibt, die irgendwie durch Gottes Furcht geprägt sind, die ein Bewusstsein
haben, dass ihr Leben vor Gott ist, dass Gott sie sieht, dass sie in einer Situation sind,
in einem Leben sind, wo sie ohne Gott nicht auskommen.
Ja, wir fallen oft, wir straucheln oft, wir sündigen oft, aber diejenigen, die zu dem
Herrn Jesus gehören, die ein Leben, dem Herrn Jesus, die ihr Leben dem Herrn Jesus verdanken,
die sich bekehrt haben, die leben doch letztendlich vor Gott.
Und da sind wir solche, die ihn fürchten, die durch Gottes Furcht geprägt sind, oder
nicht?
Du willst doch mit dem Herrn leben, du willst doch vor Gott leben, du weißt doch, dass es
nicht darauf ankommt, in dieser Welt irgendwie einen Namen zu haben, dass es nicht darauf
ankommt, vor den Menschen irgendwie groß zu sein oder gut dazustehen, sondern dass es
letztlich auf Gott ankommt, dass es letztlich darum geht, ein Leben mit ihm und für ihn
zu führen.
Und der Herr erbarmt sich deiner, er sieht auch deine schwierigen Lebenssituationen,
er lässt dich nicht allein, vielleicht hast du einen Ehepartner, der noch ungläubig ist (00:02:01)
und Gott erbarmt sich über dich, vielleicht hast du Kinder, die ungläubig sind oder einen
falschen Weg gehen, der Herr erbarmt sich über dich, vielleicht hast du eine Krankheit
in deinem Leben oder bei einem nahen Angehörigen oder du hast ihn sogar schon verloren, der
Herr erbarmt sich über die, die ihn fürchten.
Wir haben einen guten Herrn, wir haben einen liebenden Herrn, wir haben einen gnädigen
Herrn, wir haben einen barmherzigen Herrn, du auch, sei dir dessen gewiß und halte daran
immer fest.
Wie ein Vater sich über die Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn
fürchten.