1. Petrus 5,6


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(00:00:00) Einen guten Tag mit 1. Petrus 5 Vers 6, da lesen wir, dass der Apostel Petrus schreibt, demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit. Es gibt, glaube ich, kaum etwas, auf das Gott schärfer reagiert, mit größerer Ablehnung, mit größerer Warnung, mit größerem Tadel als Hochmut, als Selbstbewusstsein, falsches Selbstbewusstsein. Und immer wieder lesen wir, schon im Alten Testament, wie er diesen Hochmut demütigt, wie er Menschen demütigt, die etwas von sich halten, die meinen, sie seien etwas oder Völker wie Tyrus oder wie Babel, die sich erhöht haben oder Menschen wie Jeho, die über das hinausgegangen sind, was Gott ihnen gesagt hat und dann in eigener Kraft, in eigenem Selbstbewusstsein gehandelt haben. Und hier lesen wir das auch. Petrus hat davon gesprochen, dass wir alle gegeneinander mit Demut fest umhüllt sein sollen, denn Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen aber gibt er Gnade. Er sucht die Demut, das ist das, wie Gott sich selbst sichtbar gemacht hat in dieser (00:01:01) Welt. Er ist gekommen in der Person des Sohnes Gottes, in der Person des Herrn Jesus, er hat sich selbst erniedrigt, er ist sogar an das Kreuz, an dieses Fluchholz gegangen, nicht nur, weil die Menschen ihn da hingebracht haben, sondern er ist dort selbst hingegangen, hat sich an diesem Fluchholz richten lassen von Gott. Und jetzt sollen wir, die wir dieses Erlösungswerk nicht nachmachen können, sollen aber diese Gesinnung des Herrn Jesus haben, wie das in Philipper 2 heißt. Und wir sollen uns bewusst machen, dass es nicht nur richtig ist, demütig zu leben, sondern sich auch demütig unter die mächtige Hand Gottes zu demütigen, dass es wichtig ist, sich da bewusst darunter zu stellen. Müssen wir nicht anerkennen, dass die mächtige Hand Gottes das eine oder andere, ja sogar vieles in unserem Leben richtig stellen muss, gerade stellen muss, gerade machen muss, uns durch seine liebende Zucht auf einen guten Weg bringen muss, weil wir eben so oft im Eigenwillen, so oft im Eigensinn, so oft in eigener Kraft meinen, dies oder jenes tun zu können, weil wir so wenig gehorsam sind, sind wir dann bereit, uns unter dieser Hand zu demütigen? (00:02:01) Diese Hand demütigt uns, aber sind wir bereit, eine Haltung einzunehmen, uns damit darunter zu demütigen? Er wird uns erhöhen zur rechten Zeit, er wird es spätestens machen, wenn der Herr Jesus kommen wird, wieder auf diese Erde, wenn er erscheinen wird, um in Macht und Herrlichkeit zu regieren, dann wird er uns erhöhen zu ihm, aber vielleicht tut er das auch schon in dem einen oder anderen Fall vor den Augen von Gläubigen oder vor Menschen heute, aber das kann er nur bei denen tun, die bereit sind, sich zu demütigen, die diese Hand Gottes anerkennen und sich darunter beugen, haben wir nicht viel Anlass dazu, du und ich in unserem Leben? Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht zur rechten Zeit.
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