Markus 14,72


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Einen guten Tag mit Markus 14 Vers 72, da lesen wir, Petrus erinnerte sich an das Wort, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und als er daran dachte, weinte er. Das war eine ganz traurige Geschichte, die hier vor uns kommt. Traurig für Petrus, traurig für den Herrn Jesus. Da war der erste der Jünger, wie er im Matthäusevangelium genannt wird, der immer wieder von sich dachte, er sei derjenige, der dem Herrn Jesus als erstes nachfolgt. Das hatte er auch gesagt, als der Herr Jesus angekündigt hat, dass alle Jünger den Herrn Jesus verlassen würden, wenn er dort in Gefangenschaft geraten würde. Aber ich nicht, sagt Petrus, ich doch nicht. Ist das nicht eine Haltung, die du, die ich auch manchmal kenne? Schau doch mal auf die anderen. So schlimm bin ich nicht. Nee, nee, da bin ich schon anders. Wenn es um das Eingemachte geht, dann bin ich auf der Seite des Herrn, ja? War das bei Petrus so? Nein, er ist gefallen. Dreimal hat er den Herrn Jesus verleugnet. Und da steht er im Hof und jetzt geschieht genau das dritte Mal, wo er den Herrn Jesus verleugnet. Und dann hören wir, und sogleich krähte der Hahn zum zweiten Mal. (00:01:03) Das war ja nicht das erste Mal, dass der Hahn krähte. Hier zum zweiten Mal, ich gehe jetzt nicht auf die Unterschiede in den Evangelien ein, wo in anderem Evangelium auch von einem dritten Mal die Rede ist. Da krähte der Hahn. Was für eine Zuwendung des Herrn Jesus, eine Zuwendung Gottes, dass er Petrus erinnerte, vorher schon eigentlich hätte er sich erinnern lassen müssen. Denn Gott hat eben den Hahn nicht das erste Mal krähen lassen. Petrus hört da nicht drauf, wie oft auch wir. Obwohl Gott uns Hinweise gibt, wir hören nicht. Und dann krähte er ein zweites Mal. Und Petrus erinnerte sich an das Wort, wie Jesus zu ihm gesagt hatte. Tja, da ist es zu spät gewesen. Zu spät? Nein. Wenn wir bekehrte Menschen sind, dann gibt es kein zu spät. Wann immer wir uns erinnern, dass wir auf einem falschen Weg sind, dass du eine falsche Weichenstellung gestellt hast, gibt es immer einen Weg zurück in die Gemeinschaft des Herrn. Es ist nie zu spät. Petrus erinnerte sich, wie Jesus zu ihm gesagt hatte. Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Tragisch, dass er das jetzt erst ins Bewusstsein bekommt. (00:02:03) Aber immerhin, er bekommt es ins Bewusstsein. Und als er daran dachte, weinte er. Ja, das hat bei ihm etwas ausgelöst. Das hat bei ihm Reue ausgelöst. Das hat bei ihm Buße ausgelöst. Das hat Umkehr ausgelöst. Das hat ein Bekenntnis ausgelöst. Und das wünsche ich dir, wenn du auf einem falschen Weg bist, wenn du in eine falsche Richtung läufst, wenn du vielleicht sogar unmoralisch gelebt hast und vielleicht weiß das kein anderer außer dir und dem Herrn, dann bekenne das. Dann sprich mit jemand, der geistlich ist an deinem Ort, damit die Dinge auch nach Gottes Gedanken geordnet werden können. Aber es gibt einen Weg zurück. Es gibt immer einen Weg zurück. Und diesen wünsche ich dir, dass du diesen Weg gehst, so wie Petrus das getan hat. Das war bitter, aber es war ein segensreicher Weg, ein Weg, der ihn glücklich gemacht hat. Petrus erinnerte sich an das Wort des Herrn. Ehe der Herrn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und als er daran dachte, weinte er.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Das Markusevangelium - ein Überblick Manuel Seibel “Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes... Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus; und er ging hin an einen öden Ort und betete dort” (Markus 1,1.35). Artikel lesen
Markus 12,28-34 Manuel Seibel Nachdem die Sadduzäer vergeblich versucht haben, den Herrn zu Fall zu bringen, kommen nun die Schriftgelehrten. Während Markus die Frage eines solchen neutral weitergibt lesen wir in Matthäus 22, dass auch diese Fragen provokativ gemeint waren. ... Podcast anhören
Markus 1,14-20 Manuel Seibel Der Herr Jesus beginnt seinen öffentlichen Dienst in Galiläa und predigt das Evangelium des Königreiches Gottes. Und dann beruft Er die ersten Jünger in seine Nachfolge, damit auch sie Ihm dienen und das Evangelium verkündigen. Er ist unser ... Podcast anhören
Markus 14,1-11 Manuel Seibel In Markus 14 kommen wir zu dem Schlussweg des Herrn an das Kreuz. Immer drei Abschnitte gehören zusammen. Den Auftakt macht die Frage: Was für eine Wertschätzung haben Personen(gruppen) für den Herrn Jesus. Die Führer Israels, Maria von ... Podcast anhören
Markus 4,35-41 Manuel Seibel Manchmal haben wir den Eindruck, der Herr Jesus würde uns allein lassen. Dabei ist Er immer mit uns im Boot. Wobei - entscheidend ist, dass wir mit Ihm im Boot sind, dass wir in dem Boot unterwegs sind, in dem der Herr ist. Eines dürfen wir fest ... Podcast anhören
Markus 10,35-45 Manuel Seibel Zwei Jünger spürten, dass sich etwas ändern würde. Sie dachten sofort an das Königreich in Herrlichkeit und meinten, sich schnell vor den anderen besondere Plätze sichern zu können. Die anderen waren eifersüchtig, weil sie nicht schnell ... Podcast anhören