Philipper 1,6


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit Philipper 1 Vers 6. Da lesen wir: "Gott, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, wird es vollenden". Die Philipper waren Gläubige von ganz besonderer Nähe zu dem Apostel Paulus. Er war in Philippi gewesen und gerade durch seine Leiden, er war dort ins Gefängnis gekommen, in diesen inneren Kerker, wo er mit den Füßen im Stock gewesen ist. Das muss eine furchtbare Nacht für ihn gewesen sein, wo er dort misshandelt worden ist, zusammen mit Silas. Dadurch waren ihm die Philipper ganz besonders ans Herz gewachsen, denn sie haben sich um ihn bemüht. Und sie waren ihm auch als demjenigen, der dort wirklich der Verworfene war, der dort misshandelt worden ist, waren sie ihm zur Seite gesprungen. Ja, haben sie sein Evangelium, das er verkündigt hat, angenommen. Und jetzt öffnet er sich ihnen, hat eine Botschaft an sie, indem er diesen Brief, diese vier Kapitel, wie wir sie heute haben, geschrieben hat. Und er war in guter Zuversicht, er war in einem vollen Vertrauen im Blick auf sie, dass Gott, der ein gutes Werk in ihnen angefangen hatte, dieses Werk auch vollenden würde, bis auf den Tag Jesu Christi. (00:01:08) Gott würde das Werk, das er begonnen hatte, nämlich indem er sie zur Bekehrung geführt hat, dieses Werk würde er nicht dann einfach aufhören. Und das ist etwas Großartiges. Gott ist nicht zufrieden damit, dass wir uns bekehren. Das ist natürlich der entscheidende Schritt im Leben. Hast du das getan? Wenn du dich nicht bekehrst, dann gehst du ewig verloren. Wenn du Jesus nicht als Retter annimmst, dann bist du verloren. Da stehst du heute unter dem Gericht und das Gericht bleibt auf dir. Aber heute gibt es noch die Möglichkeit, sich zu bekehren. Und das hatten die Philipper getan. Gott hatte in ihnen dieses Werk bewirkt. Er hatte sie von neuem geboren. Er hatte sich um sie gekümmert. Er hat sie gezogen. Er hat ihnen Christus vorgestellt. Und er hat dieses wunderbare, dieses gute, dieses herrliche Werk in ihnen getan. Aber das war nur der Anfang. Er würde sie bis an das Ziel bringen. Und das dürfen wir nicht vergessen, dass ohne Gott, ohne den Herrn Jesus, keiner von uns das Ziel, diesen Tag Jesu Christi, erreichen würde. (00:02:01) Aber Gott vollendet sein Werk. Das ist etwas Wunderbares. Gott fängt nicht nur an, sondern er macht es auch zu Ende. Und er bringt uns an dieses Ziel. Aber er möchte, dass wir das auch zulassen in unserem Leben. Dass wir ein Leben führen, das ihn ehrt. Dass wir ein Leben führen, in dem Christus sichtbar wird. In dem, wie wir das manchmal sagen, Christus Gestalt bekommt. Lassen wir das zu? Er wirkt weiter. Er wird sein Werk vollenden. Aber es wäre schön, wenn dieses Werk schon in unserem Leben sichtbar wird, als ein Werk, das der Vollendung zugeht. Als ein Werk, wo wir wirklich den Herrn Jesus als Mittelpunkt unseres Lebens haben und auch praktizieren, ihn zu ehren, ihn zu verherrlichen, für ihn zu leben. Gott, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, wird es vollenden.
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