Anregungen für Verlobte (43) – Sexualität in der Ehe I

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Was die Bibel sagt

„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.“ (1. Mose, Kapitel 2, Vers 24).

Intimleben vor der Ehe

Wenn es um das Intimleben von Eheleuten geht, gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Die einen meinen: Darüber darf man nicht sprechen. Das ist allein Sache der Eheleute. In der Gesellschaft, in der wir leben, gibt es kaum ein anderes Thema. Jedenfalls, wenn man sich die Werbung etc. anschaut. Es ist klar, dass ein ungeziemendes Sprechen und Enthüllen von Sexualität Sünde ist. Andererseits hat sich gezeigt, dass das totale Verschweigen dessen, was Intimleben in der Ehe ist, zu einer derartigen Verkrampfung junger und älterer Christen beim Thema Sexualität geführt hat, dass auch dieser Umgang mit dem Thema nicht anzuraten ist.

Wie immer weist auch hier die Bibel den richtigen Weg. Zunächst wollen wir festhalten: Das intime Zusammenleben zweier Menschen (Mann und Frau) ist in der Bibel eindeutig auf die Ehe beschränkt. In 1. Korinther Kapitel 7, Vers 9, lesen wir: „Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als entbrannt zu sein.“ Verliebten Menschen wird also nicht geraten zusammenzuziehen, wenn sie es „nicht mehr aushalten können“. Ihnen wird gesagt: Heiratet. Denn offensichtlich ist das Intimleben Teil der Ehe – und woanders hat es keinen Platz. So spricht die Bibel von Ehebruch, Unzucht, Unreinheit oder von Hurerei.

„Wir halten es nicht mehr aus!“

Wenn also junge Menschen, die noch nicht oder schon verlobt sind, merken, dass sie es nicht mehr aushalten. Dass die in ihnen existierende sexuelle Kraft sie immer wieder geradezu überwältigt, dann sollten sie nicht meinen: Irgendwie wird es schon gut gehen. Nein, dann sollten sie heiraten.

Es ist eben leider unter Christen nicht üblich, über solche Probleme zu sprechen. Und dann laufen junge Menschen in große Gefahren hinein, vorehelichen Geschlechtsverkehr zu üben. Genau das ist Sünde.

Als Ansprechpartner zur Verfügung stehen

Daher ist es so wichtig, dass wir jüngeren Leuten als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, zu denen sie Vertrauen haben! Dann können sie uns ihre Not, ihre Probleme in einem vertraulichen Gespräch schildern. Und wir können zusammen mit ihnen überlegen, welche konkreten Auswege es gibt.

Das aber ist nur möglich, wenn wir zuvor schon Vertrauen zu jungen Leuten aufgebaut haben. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sie dann auch zu uns kommen, wenn sie in Not sind, wenn sie konkrete, praktische Fragen haben. Erzwingen kann man das nicht. Aber gewinnen kann man jüngere Leute!

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