Am: Do, 5. Juni 2025
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Gottes Segen mit Sprüche 3 Vers 11, da schreibt Salomo, mein Sohn, verwirf nicht die Unterweisung
des Herrn und lass seine Zucht dich nicht verdrießen.
Es ist herausfordernd, es ist geradezu tragisch, wenn man das Leben von Salomo sich anschaut.
Er unterweist uns hier, dass wir die Unterweisung des Herrn nicht verwerfen sollen.
Gut so.
Wie wichtig ist es, dass wir die Unterweisung des Herrn, die wir heute durch sein Wort bekommen,
die wir dadurch bekommen, dass Gott sein Wort auslegen lässt, uns nahe bringen lässt
durch solche Brüder, die ihn vertrauenswürdiger Weise auf der Grundlage des Wortes Gottes
predigen.
Gut so, wenn wir das tun, aber hat Salomo das getan?
Wenn wir lesen, dass Gott Zucht über ihn gebracht hat, nachdem er sich erstens mit
vielen Frauen verbunden hat, was Gott nicht wollte, 1000 Frauen muss man sich mal vorstellen,
in was für alle möglichen Richtungen seine Zuneigung gegangen sein müssen, ist er unfassbar.
Aber kennen wir das bei uns nicht auch?
Ich spreche jetzt nicht von Pornografie, das ist natürlich eine schlimme Sünde, eine
Sünde, die wir nicht begehen sollten. (00:01:01)
Das ist nicht Hurerei, aber es ist doch in die Richtung von Hurerei.
Aber ich rede davon, dass wir unsere Interessen in 1000 verschiedene Richtungen geben können
und dadurch immer beeinflusst sind.
Wenn es nicht Christus ist, wenn es nicht sein Wort ist, sondern wenn es 1000 verschiedene
Themen dieser Welt sind, dann ist das letztlich nichts anderes.
Und dann können unsere Herzen abgefärbt, abgeworben werden von Christus, wie das bei
Salomo der Fall war.
Und dann hat Gott Zucht über ihn gebracht, weil er sogar Götzendiener geworden ist,
weil er seinen Frauen gestattet hat, ihre ursprünglichen Altäre, das heißt die Altäre
aus ihrer Herkunft, aus diesen vielen Ländern heraus mitzunehmen oder neu aufzubauen und
er selber ist dann mit ihnen vor diese Altäre getreten.
Und Gott hat Zucht über ihn gebracht, aber er hat sich verdrießen lassen von der Zucht,
er hat diese Zucht nicht angenommen, sondern hat dann versucht, denjenigen, der diese Zucht
über ihn bringen sollte, menschlich gesprochen, auszulöschen, wegzubringen.
Ist das nicht bei uns auch der Fall, wenn dann Zucht über uns kommt, wenn Gott Zucht
über uns bringt und vielleicht dazu einen menschlichen Übermittler nimmt, eine menschliche (00:02:02)
Zuchtrute nimmt, dass wir versuchen, die auszulöschen, statt uns darunter zu beugen.
Lasst uns lernen, was aus Salomos Leben geworden ist.
Das war traurig, das war ein trauriger Überrest, der da übrig geblieben ist.
Vielleicht am Ende hat er die Sprüche und den Prediger geschrieben und da sehen wir,
wie er verirrt war.
Lasst uns diesen Weg nicht gehen, sondern lasst uns wirklich, wenn er Zucht durch sein
Wort, durch Geschwister, durch Eltern, durch Kinder, durch Freunde über uns ausspricht,
uns nahe bringt, dann lasst uns das hören und lasst uns das verwirklichen.
Mein Sohn, verwirrf nicht die Unterweisung des Herrn und lass seine Zucht dich nicht verdrießen.