Titus 3,4


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(00:00:00) Einen guten Morgen mit Titus 3 Verse 4 und 5, da schreibt der Apostel Paulus, als die Güte und die Menschenliebe unseres Heilandgottes erschienen, errettete er uns nach seiner Barmherzigkeit. Wenn wir unser Leben anschauen, wie es vor der Bekehrung und nach der Bekehrung aussah, können wir auch sagen, wie Paulus das hier in Titus 3 sagt, denn einst waren auch wir unverständlich, ungehorsam, irregehend, dienten mancherlei Begehden und Vergnügungen, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhasst untereinander, hassend. Ja, früher vor der Bekehrung, da haben wir ein Leben geführt, was den Herrn Jesus nicht als Mittelpunkt hatte, im Gegenteil, was uns zum Mittelpunkt hatte, wo wir unsere Begierden getan haben, wo wir böse gehandelt haben. Nicht jede Tat war aktives Böses, aber es war unabhängig von Gott, es war unser eigenes Leben, das im Mittelpunkt stand und selbst wenn wir anderen geholfen haben, war das doch irgendwie mit einem Auge auf uns selbst. Als aber die Güte und Menschenliebe unseres Heilandgottes erschienen, ja, die ist erschienen hier auf dieser Erde, die Gnade ist sichtbar geworden, die Gnade, die ist erschienen, heilbringend für alle Menschen (00:01:04) und das ist die Güte und die Menschenliebe unseres Heilandgottes, die in der Person des Herrn Jesus auf diese Erde kam. Aber er kam nicht nur vor 2000 Jahren hier auf diese Erde, sondern sie erschien auch in unsere Herzen, sie ist in unsere Herzen hineingedrungen. Ja, dazu musste er zunächst einmal das Erlösungswerk auf Golgatha vollbringen. Diese Güte, eben nicht dieses Gericht Gottes, nicht diese Heiligkeit Gottes in dem Vernichten des Menschen erschienen, sondern die Güte und die Menschenliebe unseres Heilandgottes erschienen. Was haben wir für einen Gott? Er ist gekommen auf dieser Erde, um uns zu erretten und das hat er getan. Er rettete er uns und zwar nicht aus Werken, die in Gerechtigkeit vollbracht wir getan hatten. Nicht dadurch, dass wir etwas tun mussten, wie das das Gesetz fordert vom Sinai, wie das alle Religionen fordern, sei es der Buddhismus, sei es der Hinduismus, sei es der Islam, alle fordern, dass wir uns verändern, dass wir Werke tun. Aber nein, Gott zeigt uns, wir können nichts tun, wir sind ja Sünder, wir sind in unseren Begierden verloren. (00:02:04) Sondern er hat uns nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes errettet. Er ist in unser Leben getreten und das hat er uns verkündigen lassen und jetzt gibt es dieses neue Leben, jetzt gibt es ein Leben auf der Grundlage dieser Barmherzigkeit, auf der Grundlage dieser Errettung, die Gott in Christus bewirkt hat. Nicht wir müssen etwas tun, wir nehmen das Werk des Herrn Jesus an. Ja, wir müssen anerkennen, dass wir verloren sind, dass wir Sünder sind, dass wir einen Retter brauchen. Aber der ist gekommen, weil Gott uns geliebt hat, weil er den Herrn Jesus hat kommen lassen. Hast du dieses Werk schon angenommen? Hast du Jesus als Retter angenommen? Als die Güte und Menschenliebe unseres Heilandgottes erschienen, errettet er uns nach seiner Barmherzigkeit. Was für eine Gnade Gottes!
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