Am: So, 20. April 2025
Salomo hatte den Tempel gebaut und Gottes Herrlichkeit erfüllte inzwischen dieses Haus. Da trat Salomo vor Gott, um Fürbitte für das Volk zu tun. Auch für Lebenssituationen, wo sich die Israeliten von Gott abwenden würden. Ein schönes und treffendes Vorbild auf den Herrn Jesus, der vom Himmel aus als Hoherpriester, Sachwalter und Hirte für uns tätig ist.
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In 2. Chronika 6 finden wir, dass nachdem die Herrlichkeit des Herrn das Haus Gottes,
den Tempel erfüllt hat, den Salomo gebaut hat, er im Gebet vor Gott tätig wird.
Er hat ein Bewusstsein von der Größe Gottes, dass der Himmel Himmel ihn nicht fassen können.
Vers 18.
Und dann finden wir ihn ab Vers 22 als denjenigen, der fürbittend für das Volk Gottes tätig
wird.
Vers 2.
Chroniker 6 Vers 22.
Wenn jemand gegen seinen Nächsten sündigt und man ihm einen Eid auferlegt, um ihn schwören
zu lassen, und er kommt und schwört vor deinem Altar in diesem Haus, so höre du vom Himmel
und handle und richte deine Knechte, indem du den Schuldigen vergibst.
Vers 26.
Wenn der Himmel verschlossen ist und kein Regen sein wird, weil sie gegen dich gesündigt
haben, und sie beten zu diesem Ort hin und bekennen deinen Namen und kehren um vor ihrer
Sünde, weil du sie demütigst, so höre du im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte.
Vers 28. (00:01:01)
Wenn eine Hungersnot im Land sein wird, wenn Pest sein wird, wenn Kornbrand und vergilben
des Getreides Heuschrecken und Grillen sein werden, wenn seine Feinde es im Land seiner
Tore belagern, und so weiter, welches Gebet, welches Fleden irgend geschehen wird von irgendeinem
Menschen von deinem ganzen Volk Israel.
Vers 30.
Vers 31.
So höre vom Himmel her.
Vers 32.
Und auch auf den Fremden.
Vers 34.
Wenn dein Volk ausziehen wird zum Kampf gegen seine Feinde, so höre, Vers 35, vom Himmel
her.
Wenn sie gegen dich sündigen, Vers 36, denn da ist kein Mensch, der nicht sündigt.
Und, Vers 37, sie nehmen es zu Herzen in dem Land, wohin sie gefangen, weggeführt sind
und kehren um und flehen zu dir im Land der Gefangenschaft und sprechen, wir haben gesündigt.
Vers 39.
So höre vom Himmel her der Städte deiner Wohnung.
Wir finden hier einen fürbittenden Salomo und das ist exakt das, was der Herr Jesus heute
im Himmel tut.
Wir finden in Römer 8, dass ausdrücklich über das Wirken des Herrn Jesus gesagt wird, (00:02:05)
vom Himmel aus, obwohl es da eigentlich gar nicht um die himmlische Stellung geht, da
heißt es ausdrücklich in Römer 8 Vers 34, wer ist es, der verdammt?
Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zur Rechten
Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
Und ganz ähnlich lesen wir das in Hebräer 7, dass der Herr Jesus jetzt im Himmel derjenige
ist, der für uns tätig ist, der sich für uns verwendet.
Das ist wirklich etwas zu Herzen gehendes, dass er im Himmel, obwohl er eigentlich jetzt
ruhen kann von dem Dienst, den er hier auf dieser Erde getan hat, von dem Werk der Erlösung,
dass er in dieser Hingabe, in diesen Leiden vollbracht hat, da heißt es in Vers 25 von
Hebräer 7, daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch ihn Gott nahen,
indem er alle Zeit lebt, um sich für sie zu verwenden. (00:03:02)
Wir haben einen fürbittenden Herrn im Himmel, das was Salomo fürbittend für das Volk getan
hat, das tut der Herr Jesus.
Wir dürfen das unter drei Charakterzügen oder drei Tätigkeiten des Herrn Jesus sehen.
Er ist erstens der hohe Priester, Hebräer 7.
Er verwendet sich für uns im Himmel, damit wir nicht sündigen.
Das ist sozusagen der wahre Salomo, das ist der wahre Aaron, dass er als der hohe Priester
im Himmel tätig ist, damit wir nicht sündigen.
Fürbittend, das dürfen wir uns natürlich nicht so vorstellen, dass der Jesus jetzt
auf den Knien wäre vor Gott, aber dass er sich verwendet, dass er tätig wird, damit
wir nicht in Sünde fallen, damit wir nicht durch äußere Umstände, die vielleicht problematisch
sind, einen ungläubigen Ehepartner, durch Kinder, die uns Not machen, durch Nöte in
dem örtlichen Zusammenkommen, dass wir dadurch eben nicht dahin kommen zu sündigen, vielleicht
weil wir krank sind.
Dann ist er zweitens dieser Sachwalter, das ist erst Johannes 2, damit, wenn wir gesündigt (00:04:03)
haben, dass wir wieder zurückfinden in die Gemeinschaft mit dem Vater, mit ihm selbst
und auch mit den Geschwistern.
Das ist der wahre Salomo, wie er da gebetet hat für diejenigen im Volk, die sündigen
würden, die sich von Gott abwenden würden und er selbst war der Erste, der das getan
hat.
Und dann sozusagen den wahren Hur, wie Mose damals auf dem Berg steht und unterstützt
wird von Aaron und auch von Hur, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Das ist wirklich, wie der Herr Jesus jetzt tätig ist vom Himmel aus, dass nachdem wir
gesündigt haben, nicht nur damit wir nicht sündigen, sondern auch wenn wir gesündigt
haben, damit dann in einer solchen Situation wir eben nicht dahin kommen, aufzugeben, wie
Petrus, der gesündigt hat und er hat sich um ihn gekümmert, er hat ihn als erstes angeblickt.
Wunderbarer Dienst der Fußwaschung, damit können wir das auch verbinden, dass der Jesus
tätig ist für uns, damit wir ein Einsehen haben über die Sünde, dass wir trauern über (00:05:02)
die Sünde, aber dass wir dann genauso erkennen, dass die wunderbare Gnade alles gut gemacht
hat.
Erst eine Demütigung, die nötig ist bei uns, dass wir ein Bewusstsein haben, auch für
diese Sünde musste der Jesus sterben, aber dann eben dieses wunderbare Bewusstsein, es
ist alles gut gemacht, da kann nichts mehr passieren, was uns von der Liebe Gottes, von
der Liebe des Herrn Jesus trennen oder scheiden könnte.
Der Sachwalter, der tätig wird, wenn wir gesündigt haben, der das Wasser des Wortes
Gottes anwendet, damit wir eben zur Einsicht kommen.
Und dann drittens dürfen wir an den Herrn Jesus denken als den Hirten, der vom Himmel
aus tätig ist, der uns die Weide gibt, der uns die Nahrung gibt, der uns die rechte Atmosphäre
der Liebe bereitet, der tätig ist, damit wir eben bei ihm bleiben, dass wir eben nicht
von ihm weggehen.
Alles das dürfen wir mit diesem Fürbittenden, mit diesem Dienst des Herrn Jesus vom Himmel
aus verbinden und wir können nur bewundern, dass wir so gewisse Schatten davon im Alten (00:06:02)
Testament hier durch Salomo finden, wie er sich in dem Gebet, das ist ja womöglich das
längste Gebet, das wir in Gottes Wort finden, wie er sich eingesetzt hat für das Volk,
der Jesus tut das in einem viel höheren, in einem absolut vollkommenen Maß, in einer
vollkommenen Weise für uns auch heute und wir können nur anbeten vor ihm stehen, dass
er eben nach Vollbrachtenberg, wo er sich gesetzt hat zur Rechten Gottes, trotzdem in
dieser Weise weiter tätig ist, weiter diesen Dienst ausführt zu unserem Segen, damit wir
nicht sündigen, damit wenn wir gesündigt haben, wieder zurückfinden und damit wir
in einem Bereich hier auf dieser Erde leben, in einer Atmosphäre, gesegnet ein Leben führen,
in dem wir eben Gemeinschaft mit ihm suchen, Gemeinschaft mit ihm praktizieren und mit
Gott, dem Vater, zu dem der Herr Jesus uns immer führt.
Der Jesus, er ist in viel vollkommenerer Weise der wahre Salomo, ihn schauen wir an, vor
ihm fallen wir nieder, ihm danken wir von ganzem Herzen.