Christus – beschäftigt mit uns; wir – beschäftigt mit Ihm

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Eine der größten Segnungen, die wir genießen können, ist die Kraft, uns mit der Erfrischung einszumachen, die Christus hatte, als Er auf der Erde war. Das ist es, was die Begebenheit, die zwischen Ihm und dem sterbenden Räuber stattfand, so wertvoll macht. Nicht nur, dass das „arme Ding“ durch eine offene Tür Licht fand. Nein, der Gedanke ist so überaus kostbar, dass Er, der diesen Räuber rettete, in diesem eine der Früchte seiner Seelenqualen sah; und zwar, bevor er sich sozusagen umdrehen und einen Segen erbitten konnte. Wie außerordentlich beeindruckend, dass Er zu diesem armen Menschen den Segen aussprach, bevor Er selbst mit lauter Stimme aufschrie und den Geist aufgab.

Es ist sehr feierlich im Blick auf diejenigen, die Glieder seines Leibes und ein Geist mit Ihm sind, dass das Auge des Herrn eintritt, um alles in ihnen zu erforschen. Er kennt alle Absichten und Gedanken des Herzens und des menschlichen Geistes. Aber wenn Er das nicht täte, hätten wir nicht den Segen von diesem Auferstandenen und Lebendigen, der für uns Fürsprache einlegt. Denn wenn Er es nicht täte, wie sollte Er uns all diesen Segen greifbar machen? Sobald Er etwas in uns sieht, das der Fürbitte bedarf, verwendet Er sich bei Gott für uns. Er sieht es nicht nur, sondern Er lässt es uns auch sehen. Er lässt uns jedes Gebrechen, jedes Zeichen geistlicher Krankheit sehen, damit wir dann seine Heilung erkennen können. Er bringt uns in innere Übereinstimmung mit dem Platz, an dem wir uns in Ihm befinden.

Es ist so gesegnet, wie der Herr uns über sich selbst als eine lebendige Person belehrt. Es gibt keinen Ort, an dem wir Ihn mehr als diesen Lebenden erfahren als gerade in der Wüste. Wir sind alle ungeduldig, Ihn im Himmel zu sehen. Aber es wäre nicht dasselbe, wenn wir Ihn nicht zuvor in der Wüste gesehen und erlebt hätten. Er ist der Gegenstand, in dem Gott sich selbst darstellt. Und wenn wir durch die Wirren des Lebens gehen, was kann uns darin stärken? Was kann uns helfen, außer dass wir Ihn, den lebendigen Christus, für uns sehen?

Wenn Er uns ins Licht führt und zeigt, dass alles Fleisch Gras ist, was kann das Herz mehr stärken und beruhigen als der Gedanke an den Einen, den Unveränderlichen, der sich mit uns beschäftigt? Die Sünde in uns, Er ganz abseits davon, und doch für uns. Dieser Herr im Himmel war das lebendige Buch, das Paulus immer wieder „las“.

Entnommen aus: Gleanings Band 1

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