Am: Di, 12. August 2025
Der Name dieser gläubigen Frau wird uns nicht mitgeteilt. Aber sie war geistlich, sie war wohlhabend, sie hatte ein Herz für Gott und seine Knechte.
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(00:00:00)
Eine ganz besondere Frau in Gottes Wort ist die Zunamitin.
Wir finden die Begebenheit dieser Frau in 2. Könige 4 und wir können nicht einmal den Namen dieser Frau angeben,
aber das, was Gottes Wort über sie berichtet, ist wirklich außerordentlich eindrucksvoll.
Wir gehen einmal diese Begebenheit aus dem Leben Elisas durch.
Elisa, der der Prophet der Gnade war.
Elisa, der in mancherlei Hinsicht ein Vorbild auf die Person des Herrn Jesus ist.
Von ihm lesen wir, es geschah eines Tages, 2. Könige 4 Vers 8, da ging Elisa nach Zunem hinüber
und dort war eine wohlhabende Frau und sie nötigte ihn, bei ihr zu essen.
Und es geschah, so oft er durchzog, kehrte er dort ein, um zu essen.
Das Erste, was wir von dieser Frau lernen, abgesehen davon, dass sie in Zunem wohnte,
also wahrscheinlich nach Joshua 19 Vers 18 in Issachar,
dass diese Frau wohlhabend war.
Erinnert uns das nicht an 5. Mose 15 und auch 28?
Wir lesen in 5. Mose 15 in Vers 4, dass Gott in dem Fall Israel eigentlich keinen Armen haben wollte. (00:01:06)
Da heißt es in Vers 3, den Fremden magst du drängen, was du aber bei deinem Bruder hast, soll deine Hand erlassen.
Es sei denn, dass kein Armer unter dir ist, denn der Herr wird dich reichlich segnen in dem Land,
dass der Herr, dein Gott, dir als Erbteil gibt, es zu besitzen.
Wenn du nur der Stimme des Herrn, deines Gottes, fleißig gehorchst,
indem du darauf achtest, dieses ganze Gebot zu tun, das ich dir heute gebete, Verse 4 und 5.
Das heißt, wenn sie gehorsam wären, und das wird in Kapitel 28 Vers 2 noch einmal wiederholt,
dann würde Gott sie reichlich segnen.
Das hatte Gott ihnen zugesagt.
Und hier sehen wir eine Frau, bei der das zutraf.
Offensichtlich eine Frau, die in einem Zustand des Volkes Israel,
der hier zur Zeit Elisas und Elias ja ganz traurig gewesen ist,
wo sie treu war und nach Gottes Gedanken lebte.
Wohlhabende Frau. Bist du wohlhabend?
Es geht bei uns natürlich nicht um äußeren Wohlstand, sondern um geistlichen inneren Wohlstand. (00:02:02)
Es geht nicht bei uns um die Frage, ob wir der Stellung nach reich gemacht sind.
Das sind wir nämlich alle ausnahmslos in der gleichen Weise.
Wir haben alle einen wunderbaren Segen in der Person des Herrn Jesus
auf der Grundlage seines Werkes geschenkt bekommen.
Aber Wohlhabend im Alten Testament meint geistlicherweise,
dass wir diesen geistlichen Wohlstand kennen, dass wir ihn genießen, dass wir darin leben.
Wie ist das bei dir? Wie ist das bei mir?
Sind wir wirklich solche, die geistlich reich sind, die in dem Herrn Jesus alles haben,
die das genießen, was wir im Neuen Testament finden als Hinweis
auf die geistlichen Segnungen in den himmlischen Örtern?
Leben wir auf der Basis des Wortes Gottes?
Ist das, was Gottes Wort uns gibt, wirklich Freude, echte Nahrung,
dass wir gerne jeden Tag in Gottes Wort lesen?
Auch solche Begebenheiten.
Diese Frau war vermögend und das ist ein wunderbares Vorbild auch für uns, für unsere Zeit.
Und dann lesen wir, dass sie Elisa nötigte, bei ihr zu essen.
Wir nennen das Gastfreundschaft.
Was sagt der Apostel Paulus im Neuen Testament dazu? (00:03:03)
In Römer 12 lesen wir in Vers 13,
An den Bedürfnissen der Heiligen nehmt Teil nach Gastfreundschaft trachtet.
Und eben ähnlich auch in Hebräer 13 wird das noch einmal wiederholt.
Dass wir eben diese Gastfreundschaft in besonderer Weise suchen sollen.
Diese Frau hat das getan.
Und wie es dann auch im Hebräerbrief heißt,
was für ein Segen aus einer solchen Haltung der Gastfreundschaft hervorgeht.
Da heißt es in Vers 1, in Vers 1,
Die Bruderliebe bleibe, die Gastfreundschaft vergesst nicht,
denn durch diese haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
Und diese Frau wusste zunächst gar nicht, wer Elisa war.
Sie hat wahrscheinlich nichts damit anfangen können,
dass das ein besonderer Prophet Gottes war.
Aber sie hat erkannt, dass hier ein Mann Gottes umherging.
Und das sehen wir auch gleich dann.
Und so hat sie diese Gastfreundschaft geübt,
bevor sie das wusste und als sie das wusste.
Gastfreundschaft, die Freundschaft an Fremden, die man nicht kennt, (00:04:01)
ist eben, dass man nicht deshalb,
weil man irgendetwas Besonderes erwartet von jemand, jemanden aufnimmt,
sondern weil man einfach gastfreundschaftlich handelt,
weil man die Liebe zu den Fremden hat, die man noch nicht kennt
und ihnen wirklich zum Segen dienen möchte.
Wie ist das bei uns? Haben wir offene Häuser?
Du als Schwester, der du die Hauptlast trägst bei dieser Gastfreundschaft,
ohne Murren, einfach in Freundlichkeit, in Liebe,
dass du wirklich von Herzen diejenigen aufnimmst,
die für den Namen des Herrn ausgegangen sind,
um den Gläubigen zu dienen.
Wenn jemand an deinen Ort kommt, das ist doch oft so,
dass man erlebt, dass an den einzelnen Orten, in den einzelnen Zusammenkommen
so ein, zwei Familien ein offenes Haus haben
und die sind immer voll, diese Häuser.
Die laden immer ein und andere, die bleiben leer.
Und die haben diesen Segen nicht, den wir hier finden,
aber eben auch nicht diese Hingabe.
Denn das kostet Arbeit, das kostet Kraft,
sich immer wieder auf neue Gesprächspartner einzulassen,
immer wieder neu zu kochen, immer wieder neue Zimmer herzurichten. (00:05:02)
Diese Frau hat das getan, wirklich vorbildlich.
Drittens finden wir dann, dass er dort einkehrte,
so oft er durchzog, um zu essen.
Mit anderen Worten, er fühlte sich wohl.
Sie hat ihn genötigt, aber er fühlte sich zu Hause.
Wir denken an diese Szene in Lukas 24,
als der Jesus auferstanden war und mit den Emmausjüngern unterwegs war.
Und dann heißt es in Lukas 24 Vers 29
und sie nötigten ihn und sagten, bleibe bei uns,
denn es ging Abend, der Tag hat sich schon geneigt.
Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Wunderbarer Segen, dass der Jesus sich bei ihnen zu Hause fühlen konnte,
dass er dort wirklich eine Heimat hatte.
Hier Elisa und geistlicherweise der Herr Jesus.
Wie ist das? Fühlt der Herr Jesus sich bei uns zu Hause?
Kommt er gerne zu uns?
Wir das hier sehen, dass wann immer er dort war,
dass er dann zu ihnen kam. (00:06:01)
Er kehrte dort ein, so oft er durchzog, um zu essen.
Kann der Herr Jesus sich in meinem Haus,
in meinem Lebenshaus, in meinem Leben zu Hause fühlen?
Hat er da einen Platz? Ist er da das Zentrum geworden?
Bitte, hier wurde ein Gastzimmer eingerichtet,
was wir dann danach lesen.
Aber kann der Herr Jesus sich wohlfühlen bei dir,
bei mir, in unserem Leben?
Hier fühlte er sich wirklich zu Hause.
Wir lesen dann in Vers 9 und sie sprach zu ihrem Mann.
Das ist ja überhaupt auffallend.
Alles geht hier von der Frau aus.
Das ist irgendwie peinlich für ihren Mann.
Das finden wir später in der Begebenheit dann noch eklatanter,
noch markanter, noch ausdrucksreicher,
dass diese Frau, dass jede geistliche Energie
ging hier von dieser Frau aus, nicht von dem Mann.
Wie ist das in unseren Ehen?
Wie ist das in unseren Familien?
Sind wir als Ehemänner diejenigen,
die wirklich die geistliche Initiative ergreifen?
Sind wir diejenigen, die vorangehen?
Oder müssen wir uns hinter unseren Frauen anstellen?
Sind unsere Ehefrauen diejenigen, die geistlich sind? (00:07:02)
Das kann natürlich der Fall sein.
Wenn wir an Aquila und Priscilla denken,
da hat man tatsächlich den Eindruck,
durch die Art und Weise, wie der Geist Gottes
über dieses Ehepaar spricht,
dass sie wirklich die geistliche Frau war,
die geistlich aktive war,
womöglich geistlicher als ihr Ehemann.
Aber sind wir solche, die als Ehemänner
jedenfalls mitmachen, die mit aktiv dabei sind,
unsere Ehefrauen unterstützen
und die wirklich geistlich wachsen wollen,
die geistlich vorangehen wollen,
die eben diese geistliche Atmosphäre
und diese geistliche Sphäre
nicht unseren Frauen überlassen wollen,
sondern die selber aktiv werden wollen,
damit der Herr wirken kann in unserem Leben,
durch uns, auch durch unsere Familien.
Hier ist das wirklich ausschließlich die Frau,
die tätig wird,
obwohl wir eine wunderbare Haltung bei ihr finden.
Das schauen wir uns bei dem nächsten Podcast an.
Aber ihr Frauen,
ihr dürft euch ermutigen lassen dadurch.
Ihr braucht nicht zu warten,
bis euer Ehemann,
entschuldige ich mal den Ausdruck,
in die Puschen kommt,
bis er irgendwie mal aktiv wird. (00:08:02)
Ihr dürft aktiv werden in der rechten Haltung,
das sehen wir beim nächsten Podcast.
Aber das ist vorbildlich,
diese Frau, diese geistliche Energie
und man freut sich,
wenn man Schwestern sieht,
natürlich genauso Brüder,
die in dieser geistlichen Energie,
in dieser Glaubensenergie
tätig werden für den Herrn.