2. Timotheus 4,8


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(00:00:00) Einen guten Morgen mit 2. Timotheus 4 Vers 8, da lesen wir Der Apostel Paulus schreibt hier den letzten Brief, den letzten Brief seines Lebens, soweit wir das sehen können. Er ist bereit, sein Leben wirklich abzulegen. Er ist natürlich nicht selbst in der Lage, sein Leben zu geben, wie der Jesus das getan hat. Aber er sieht, dass er im Gefängnis ist in Rom, er sieht, dass es zu Ende geht und er ist bereit abzutreten. Er ist bereit, den Dienst, den der Herr Jesus ihm übergeben hat, in die Hände von Jüngeren zu übergeben. Nicht als Apostel, weil es keine Nachfolge als Apostel geben würde. Aber die Aufgaben würden weitergehen und er würde bei dem Herrn Jesus sein. Er würde ausruhen dürfen. Er konnte sagen, ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. Er konnte mit einem guten Gewissen abtreten. Auch er hat Fehler begangen, auch er hat gesündigt, auch in seinem Glaubensleben. (00:01:02) Aber er hatte doch ein gutes Gewissen. Er konnte sagen, das, was ich getan habe, habe ich für den Herrn getan. Und deshalb fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag. Er konnte mit Dankbarkeit auf die Zukunft sehen und würde Belohnung bekommen für das, was er getan hat. Eine Krone, ein Verdienst, der ihm gegeben würde, eine Belohnung, die deutlich machte, dass er wirklich für den Herrn gearbeitet hat. Er sah anders aus, ganz einsam war es um ihn geworden. Alle, die in Asien waren, hatten ihn verlassen, hatten sich von ihm abgewendet. So eine Konsequenz im Leben für den Herrn, so ein extremer Einsatz, da wollten viele nicht mitmachen. Auch die himmlische Stellung, die er vorgestellt hat, das war manchen zu viel. Dieser Einsatz auch für die Versammlung Gottes, sich wirklich zu trennen von aller Ungerechtigkeit, sich deshalb auch zu trennen von Gefäßen zur Unehre, das wollten viele vielleicht nicht mitmachen. Aber er konnte zurückschauen, er konnte vorausschauen (00:02:02) und hatte Freude im Blick auf das, was ihn erwartete und dass er Lohn bekommen würde. Wie sieht das in deinem, wie sieht das in meinem Leben aus? Wir sind vielleicht nicht unmittelbar davor, wirklich abtreten zu müssen, abtreten zu sollen. Aber können wir von dem heutigen Stand aus sagen, wir sind auf dem richtigen Weg, wir haben den richtigen Kampf gekämpft, wir dürfen darauf setzen, dass der Herr als gerechter Richter eben nicht wie die ungerechten Beurteilungen uns wirklich vergelten wird an jenem Tag, an dem Tag, wenn er kommen wird, an dem Tag des Richterstuhls. Ach, wenn wir doch mit einem solchen guten Gewissen wie Paulus zurückschauen können und sagen könnten, fortan liegt mir die Krone der Gerechtigkeit bereit, die der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag.
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