Apostelgeschichte 10,34


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(00:00:00) Einen segensreichen Tagesbeginn mit Apostelgeschichte 10 Verse 34 und 35. Da lesen wir: "Gott sieht nicht die Person an, sondern wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ist ihm angenehm". Petrus war durch ein Wirken Gottes, durch ein außerordentliches Wirken Gottes dazu gebracht worden, zu einem Heiden, jedenfalls zu einem Mann Cornelius zu gehen, der aus dem Heidentum stammte. Der war längst ein Gläubiger. Er war durch Gottesfurcht geprägt. Er hatte eine Beziehung zu Gott, auch wenn er eben kein Proselyt gewesen ist, auch wenn er keiner war, der sich den Juden angeschlossen hat. Er war ein Römer und er war jemand, der als Hauptmann der römischen Armee diente. Aber Gott hatte sein Herz verändert. Er hatte in seinem Herzen gewirkt und dadurch war er zum Glauben gekommen. Aber er war eben noch kein Christ. Die christliche Botschaft war ihm noch nicht verkündigt worden. Und wie wäre Petrus, ein Jude, der im Alten Testament nie einen Auftrag bekommen hat, das Evangelium Heiden zu verkünden, wie wäre er in der Lage gewesen, zu einem Juden zu gehen? Nun, er hatte schon in Apostelgeschichte 2 deutlich gemacht, (00:01:03) dass das Heil Gottes sich keineswegs nur auf die Juden beschränkte, sondern er hatte damals gesagt, vielleicht ohne sich bewusst zu sein, was das eigentlich bedeutete, Apostelgeschichte 2, 39: "Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr unser Gott herzurufen wird". Aber er hatte das irgendwie nicht erfasst. Und Gott hatte jetzt durch eine besondere Vision mit ganz vielen Tieren, die aus jüdischer Sicht unrein waren, hatte er ihm deutlich gemacht, geh da hin. Und das hat dann Petrus getan. Und jetzt sagt er ihm, tatsächlich, Gott sieht nicht die Person an. In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern dass in jeder Nation, egal wo jemand herkommt, wer ihn fürchtet, wer Gott fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm ist. Man kann nicht das Heil durch Gerechtigkeit tun, erwirken, sondern wer Gerechtigkeit wirkt, der offenbart, dass er den Herrn Jesus im Herzen hat, dass er sich bekehrt hat, dass er neues Leben besitzt, (00:02:01) dass er Buße getan hat und Jesus Christus im Glauben angenommen hat. Wer ihn fürchtet, wer durch Gottesfurcht geprägt ist, das ist nicht einfach nur eine äußere Gottesfurcht, von der Petrus hier spricht, sondern das ist jemand, der wirklich ein Bewusstsein hat, ich stehe vor Gott und der Gerechtigkeit wirkt, der ist ihm angenehm, nicht durch eigene Werke, sondern weil er sich stützt auf das Werk Gottes, in dem Fall auf das Werk Gottes in Christus. Wunderbar, dass ist noch heute wahr. Wir wollen keine Unterschiede machen zwischen Armen und Reichen, zwischen solchen, die selber für sich aufkommen können oder das nicht tun können, sondern wir wollen ein Bewusstsein haben, er ist der Gott für alle Menschen. Er sieht nicht die Person an, sondern er sieht auf das Herz. Und wenn jemand ihn im Glauben angenommen hat, den Herrn Jesus Christus, dann ist er angenehm vor Gott, das darfst auch du für dich wissen. Gott sieht nicht die Person an, sondern wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ist ihm angenehm.
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