2. Timotheus 2,22


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(00:00:00) Gottes Gnade, mit 2. Timotheus 2 Vers 22. Da schreibt Paulus, der Apostel, ganz am Ende seines Lebens an sein geliebtes Kind: "Strebe nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen". Ja, man kann irgendwie resignieren, man kann aufgeben. Wenn man sieht, was hier aus der Christenheit geworden ist, Paulus vergleicht das mit einem großen Haus. Da gibt es Gläubige und Ungläubige. Da gibt es dann auch solche, die Gefäße zur Ehre des Hausherrn sind, weil sie den Herrn ehren durch ihr Leben. Oder es gibt Gefäße zur Unehre, weil sie in Sünde leben, vollkommen im Widerspruch zu dem, was Gott eigentlich will. Vollkommen im Widerspruch zu der Stellung, die Gott uns als Gläubige gebracht hat. Traurig, dass das so inmitten der Christenheit ist. Auch inmitten derer, die bekennen, zu seinem Namen zusammen zu kommen. Und da gilt es dann, einen klaren Standpunkt zu haben. Da gilt es dann, klare Überzeugungen zu haben, aber nicht nur Überzeugungen, sondern sie auch zu leben. Deshalb sagt Paulus (00:01:04) zuvor, dass man nur dann ein Gefäß zur Ehre ist, geheiligt, nützlich dem Hausherrn zu jedem guten Werk bereitet, wenn man sich von den Gefäßen zur Unehre reinigt, wenn man sich wegreinigt, wenn man sich absondert. Aber das ist keine Isolation, in die Gott uns führt. Nie, sondern dann "strebe". Strebe danach, nach praktischer Gerechtigkeit, das auszuleben, was Gott uns der Stellung nach gegeben hat. Dass wir uns eben wegreinigen. Dass derjenige, der den Namen des Herrn nennt, von der Ungerechtigkeit, von jeder Art der Ungerechtigkeit absteht und stattdessen Gerechtigkeit praktiziert, Glaubensvertrauen auslebt, Liebe wirklich anstrebt, Liebe auszustrahlen, das, was Gott in seinem Wesen ist, auch praktisch zu tun, Frieden zu suchen, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. Glaube ja nicht, du bist der einzige Gläubige, der entschieden für den Herrn leben möchte. Und was müssen wir bekennen, was müssen wir auch erkennen und anerkennen (00:02:03) in unserem eigenen Leben, wie wenig da wirklich von dieser Aufrichtigkeit, von diesem reinen Herzen zu sehen ist. Aber wir wollen doch den Herrn anrufen aus reinem Herzen. Wir wollen doch ihm nahen. Wir wollen ihm die Anbetung geben. Wir wollen die Gemeinschaft mit ihm suchen aus einem Herzen, das ihn sucht, aus einem Herzen, das Gemeinschaft mit ihm pflegt, das in Übereinstimmung mit ihm ist. Und das wollen wir nicht alleine tun. Da wollen wir alle diejenigen suchen, die das ebenfalls tun wollen, die ebenfalls dem Herrn von Herzen gehorsam sein wollen im Blick auf ihr persönliches und auch gemeinschaftliches Glaubensleben, so wie das in Gottes Wort offenbart wird. Strebe nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.
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