Am: Di, 29. April 2025
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(00:00:00)
Gottes Gnade, mit 2. Timotheus 2 Vers 22. Da schreibt Paulus, der Apostel, ganz am Ende
seines Lebens an sein geliebtes Kind: "Strebe nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden
mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen".
Ja, man kann irgendwie resignieren, man kann aufgeben. Wenn man sieht, was hier aus der
Christenheit geworden ist, Paulus vergleicht das mit einem großen Haus. Da gibt es Gläubige
und Ungläubige. Da gibt es dann auch solche, die Gefäße zur Ehre des Hausherrn sind, weil
sie den Herrn ehren durch ihr Leben. Oder es gibt Gefäße zur Unehre, weil sie in Sünde
leben, vollkommen im Widerspruch zu dem, was Gott eigentlich will. Vollkommen im Widerspruch
zu der Stellung, die Gott uns als Gläubige gebracht hat. Traurig, dass das so inmitten
der Christenheit ist. Auch inmitten derer, die bekennen, zu seinem Namen zusammen zu
kommen. Und da gilt es dann, einen klaren Standpunkt zu haben. Da gilt es dann, klare
Überzeugungen zu haben, aber nicht nur Überzeugungen, sondern sie auch zu leben. Deshalb sagt Paulus (00:01:04)
zuvor, dass man nur dann ein Gefäß zur Ehre ist, geheiligt, nützlich dem Hausherrn zu
jedem guten Werk bereitet, wenn man sich von den Gefäßen zur Unehre reinigt, wenn man
sich wegreinigt, wenn man sich absondert. Aber das ist keine Isolation, in die Gott
uns führt. Nie, sondern dann "strebe". Strebe danach, nach praktischer Gerechtigkeit, das
auszuleben, was Gott uns der Stellung nach gegeben hat. Dass wir uns eben wegreinigen.
Dass derjenige, der den Namen des Herrn nennt, von der Ungerechtigkeit, von jeder Art der
Ungerechtigkeit absteht und stattdessen Gerechtigkeit praktiziert, Glaubensvertrauen auslebt, Liebe
wirklich anstrebt, Liebe auszustrahlen, das, was Gott in seinem Wesen ist, auch praktisch
zu tun, Frieden zu suchen, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem
Herzen. Glaube ja nicht, du bist der einzige Gläubige, der entschieden für den Herrn
leben möchte. Und was müssen wir bekennen, was müssen wir auch erkennen und anerkennen (00:02:03)
in unserem eigenen Leben, wie wenig da wirklich von dieser Aufrichtigkeit, von diesem reinen
Herzen zu sehen ist. Aber wir wollen doch den Herrn anrufen aus reinem Herzen. Wir wollen
doch ihm nahen. Wir wollen ihm die Anbetung geben. Wir wollen die Gemeinschaft mit ihm
suchen aus einem Herzen, das ihn sucht, aus einem Herzen, das Gemeinschaft mit ihm pflegt,
das in Übereinstimmung mit ihm ist. Und das wollen wir nicht alleine tun. Da wollen wir
alle diejenigen suchen, die das ebenfalls tun wollen, die ebenfalls dem Herrn von Herzen
gehorsam sein wollen im Blick auf ihr persönliches und auch gemeinschaftliches Glaubensleben,
so wie das in Gottes Wort offenbart wird. Strebe nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe,
Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.