Am: Mo, 21. April 2025
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Gottes Gnade mit 2. Timotheus 2 Vers 8, da schreibt der Apostel seinem geliebten Kind
im Glauben, Timotheus, halte im Gedächtnis Jesus Christus auferweckt aus den Toten.
Was für eine Grundlage unseres Glaubenslebens, was für eine Grundlage unseres Dienstes,
dass wir Jesus Christus vor Augen haben, dass wir ein Leben führen für diesen Jesus Christus,
für denjenigen, der als Mensch hier auf diese Erde gekommen ist, um am Kreuz von Golgatha
zu sterben, der jetzt aber verherrlicht zur Rechten Gottes ist, mit dem wir verbunden
sind, der auferweckt ist aus den Toten.
Ja, wir haben ein Bewusstsein, dass wir auf der Seite des Auferstandenen stehen.
Er ist nicht im Tod geblieben, sondern er ist auferweckt worden und an ihn glauben wir.
Er ist derjenige, der aus dem Geschlecht Davids gekommen ist und nach dem Evangelium, das
Paulus verkündigt hat, d.h. in Übereinstimmung mit diesem Evangelium sowohl gelebt hat, als
auch gestorben ist, als auch auferweckt worden ist.
Ja, und den wollen wir im Gedächtnis halten, den wollen wir vor Augen haben, wenn wir hier (00:01:01)
ein Leben führen.
Das ist kein Leben von Resignation.
Es gibt viel, wo wir menschlich gesprochen aufgeben könnten, wo wir traurig werden könnten,
wenn wir sehen, was wir Christen gemacht haben, was wir aus diesen Vorrechten, die Gott uns
gegeben hat, getan haben, dass da alles den Bach runter geht, dass da so viel Niedergang
ist, dass wir so viel aufgegeben haben, dass wir so viel durch die Hände haben gleiten
lassen, dann könnte man mutlos werden.
Das brauchen wir nicht.
Warum nicht?
Weil wir Christus haben.
Weil wir persönlich jeder, wenn wir ihn im Gedächtnis halten, wenn wir ihn vor Augen
haben, ihm nach wie vor dienen können, wir persönlich nach wie vor das tun können, was
er uns in seinem Wort zeigt und wir auch mit den Zweien oder Dreien, es mögen nur ganz
wenige sein, mit denen wir am Ort wirklich seine Gedanken auch im Blick auf die Versammlung
Gottes verwirklichen können, aber auch heute kann man noch zusammenkommen im Namen des
Herrn Jesus, kann man in seinem Namen genau das verwirklichen, was in großer äußerer
Kraft die ersten Christen, vielleicht mit vielen Hunderten, mit vielen Tausenden zusammen
getan haben, aber das kann man auch heute tun, wenn auch in Schwachheit, aber doch in (00:02:04)
großer Freude und in Dankbarkeit und da kann man sich nicht, da darf man sich nicht, da
soll man sich nicht über andere stellen, ganz im Gegenteil, wir sehen in unserem eigenen
Leben, wir sehen in unseren eigenen Herzen, wie schwach und wie traurig auch wir selbst
unser Leben führen, aber wir dürfen den Herrn Jesus vor Augen haben, ihn als auferweckt
aus den Toten, als den, der jenseits des Todes steht und mit dem sind wir verbunden in der
Auferstehung, auch wir sind mit ihm im Todeins gemacht, auch wir sind mit ihm auferweckt
worden und so dürfen wir jetzt ihn verherrlicht, ihn in Auferstehung vor uns haben und so ein
Leben führen zu seiner Ehre, das wollen wir tun.
Halte im Gedächtnis Jesus Christus auferweckt aus den Toten.