Am: Do, 17. April 2025
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Herzlich Willkommen mit Galater 6 Vers 2. Da heißt es, einer trage des anderen Lasten
und so erfüllt das Gesetz des Christus.
Die Galater waren solche, die in verschiedener Hinsicht sich durch falsche Lehre und falsche
Lehren hatten auf das Abstellgleis bringen lassen, auf einen verkehrten Weg.
Und der Apostel schreibt ihnen nun hier in Kapitel 6, dass es durchaus möglich ist,
dass man auch praktischerweise durch einen Fehltritt übereilt wird.
Jetzt geht es also nicht um jemand, der in einen sündigen Zustand gekommen ist.
Sagen wir, jemand, der dadurch, dass er mit einem anderen Menschen, mit dem er nicht verheiratet
war, Hurerei betrieben hat, was kaum vorstellbar ist, ohne einen Weg, den man da hingeht, also
durch einen sündigen Zustand geprägt ist.
Aber es gibt Dinge, wo da fällt man in eine Sünde.
Paulus nennt das einen Fehltritt übereilt wird.
Und dann sollen diejenigen, die geistlich sind, einen solchen wieder zurecht bringen
im Geist der Sanftmut.
Da haben wir eine Aufgabe aneinander.
Da hat jemand gesündigt, da hat jemand böse gegen einen anderen gesprochen, da ist jemand (00:01:01)
aus der Haut gefahren, da hat jemand gegen einen anderen gesündigt.
Und da gibt es solche, die geistlich sind.
Nun, keiner wird hoffentlich von sich selbst denken oder behaupten, dass er geistlich wäre.
Und doch gibt es diese Geistlichen und so wollen wir nicht, indem wir auf uns selbst
blicken und meinen, wir wären geistlich, aber doch als solche, die ein Herz haben füreinander,
die sehen, dass da jemand irgendwie nicht zurechtkommt mit seinem Leben, der irgendwie
sich verheddert in bestimmte falsche Dinge, der, sagen wir, den Beruf übermäßig überhöht
und darauf alles Augenmerk richtet oder der eben durch eine konkrete Sünde gegen einen
anderen aufgefallen ist, dann wollen wir einen solchen zurechtbringen, aber im Geist der
Sanftmut.
Das heißt nicht, indem wir meinen, wir wären besser, indem wir nicht meinen, wir würden
das schon ganz gut machen in unserem Leben, sondern in einem Geist der Sanftmut, indem
wir bedenken, dass wir selber auch fallen können, indem wir aus Liebe handeln, nicht
indem wir eben in Härte oder in Selbstgerechtigkeit so jemanden behandeln.
Und das sollen wir tun in dem Bewusstsein, wir können selber nicht nur versucht werden, (00:02:02)
sondern wir können selber fallen.
Wir haben auch noch das sündige Fleisch an uns.
Und deshalb sollen wir einander die Lasten des anderen tragen.
Wir können ja nicht diese Sünde auf uns nehmen in dem Sinn, wie der Herr Jesus das
am Kreuz getan hat.
Und doch sollen wir uns damit eins machen, sollen wir ein Bewusstsein haben, das ist
auch meine Sünde, das ist nicht nur die Sünde des anderen.
Und das Gesetz des Christus, so wie hat Christus gehandelt, genau das ist die Art und Weise,
wie Christus damals das Sündungswerk vollbracht hat und wie er auch anderen Menschen geholfen
hat.
Er hat nie geheilt, ohne die Sache zu seiner eigenen zu machen.
Und so wollen wir das auch machen.
Wir wollen uns darunter stellen, wollen uns nicht darüber stellen, sondern darunter stellen
und so einander eine Hilfe sein.
Wollen wir miteinander in dieser Weise wirklich eine Hilfe sein?
Einer trage des anderen Lasten und so erfüllt das Gesetz des Christus.