1. Timotheus 6,10


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit 1. Timotheo 6 Vers 10. Da schreibt der Apostel Paulus: "Die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind". Wer könnte bestreiten, dass Geldliebe eine wirkliche Wurzel in unseren Herzen sein kann? Der Apostel hatte vorher gesagt: "Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn". Manche haben Gottseligkeit eingesetzt, kirchliche Dinge eingesetzt als Mittel zum Gewinn. Dagegen ist wahre Gottseligkeit, wahre Frömmigkeit, wahre Gottesfurcht, wahre Ausrichtung des Lebens auf Gott. Das ist wirklich etwas, was geistig großen Gewinn gibt. Nicht nur für heute, für ein Leben, was in Frieden ist, selbst in äußerlich schwierigen Umständen, sondern was vor allen Dingen die Zukunft vor Augen hat. Aber die Geldliebe, die Geldliebe ist nicht nur etwas für reiche Menschen. Sie ist auch etwas in dem Herzen von uns, die wir nicht reich sind. Nicht Reiche sind bewahrt vor der Geldliebe. Wir wissen das, wie Menschen, die sehr reich waren oder sehr reich sind, (00:01:02) trotzdem Steuerhinterziehung und sonstige Dinge betrieben haben, um noch mehr zu haben. Die Geldliebe ist wirklich etwas, was der Teufel in unser Herzen gepflanzt hat geradezu. Und wer wollte sich freisprechen davon, dass er nicht mehr haben möchte. Aber Paulus sagt hier, sie ist eine Wurzel alles Bösen. Die Geldliebe kann dazu führen, dass du wirklich in jede Art des Bösen hineinkommst. Das kann Raub sein, das kann Diebstahl sein. Das kann bis hin zum Mord gehen, um Dinge besitzen zu können. Das kann aber eben auch bis zur Unmoral gehen, dass man eben dadurch blind wird und dadurch kein geschärftes Gewissen mehr hat und dann sogar in unmoralische Dinge hineinkommt. Sie ist eine Wurzel alles Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind, sogar den Glauben abgeirrt, aufgegeben haben. So weit kann die Geldliebe gehen. Sei radikal mit diesem Thema, dass du wirklich abschneidest, dass du bekennst und dass du im Selbstgericht und ich im Selbstgericht diese Dinge vor Gott bringen und abschneiden. (00:02:04) Alles, was aus diesem Fleisch, aus dieser sündigen Natur, aus dieser alten Natur hervorkommt. Denn wenn wir das einfach bestehen lassen, wenn wir das nähren sogar oder wenn wir das nicht in Konsequenz wirklich dazu Nein sagen in dem Licht Gottes, dann kommen immer wieder neue Triebe hervor. Lasst uns da wirklich aufmerksam sein. Lasst uns da empfindsam sein, wo irgendwie diese Wurzel der Geldliebe bei uns vorhanden ist. Die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind. Was für eine Konsequenz, wenn wir nicht konsequent sind.
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