Römer 7,18


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(00:00:00) Einen segensreichen Tagesbeginn mit Römer 7 Vers 18, da sagt der Apostel Paulus, ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. In Römer 7, Ab Vers 14 finden wir einen Christen, einen bekehrten Menschen, der aber nicht den Segen des wahren Christentums genießt. Er ist in einem Kampf, in einem inneren Kampf. Er möchte das Gute tun, und das kann nur ein bekehrter Mensch, aber er stellt fest, dass er das Böse tut, immer wieder. Und viele junge Christen, aber leider nicht nur junge Christen, sondern auch wir als Erwachsene, sind oft genau in diesem Struggle, in diesem Kampf festgefahren. Wir wünschen dem Herrn zu folgen, wir wünschen ihm, gehorsam zu sein, aber wir merken, wir schaffen das nicht, wir können das nicht. Vielleicht eine besondere Sünde bei jungen Leuten ist das oft im sexuellen Bereich, die uns irgendwie fesselt, die uns immer wieder bestimmt, die wie eine Macht über uns ist. Und der Apostel Paulus sagt hier, ich weiß das auch. Er spricht hier nicht von sich, sondern er spricht in der Ich-Form von diesem Menschen, (00:01:01) der eben noch nicht Befreiung erlebt hat. Ich weiß, dass in mir, dass es in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Ich weiß, dass dieses sündige Fleisch in mir ist, dass diese Macht, diese alte Natur, die eine Kraftquelle ist, Sondergleichen, dass die nichts anderes will, als zu sündigen. Da ist nichts Gutes. Und da brauchst du auch nichts Gutes zu erwarten. Du musst nicht meinen, du könntest dich da verbessern, du könntest da irgendwie daran arbeiten. Du könntest nur ein bisschen intensiver mit dem Herrn leben und dann wird das klappen. Du musst ein bisschen mehr Gottes Wort lesen und dann klappt das. Ja, das ist absolut gut, Gottes Wort zu leben. Und es ist absolut gut, Gott gehorsam zu sein. Aber das löst dieses Problem nicht. Der Apostel zeigt in diesen Abschnitten, dass das, was dieses Problem löst, ist das Bewusstsein, ich bin gestorben. Ich kann als Mensch gar nicht Gott gefallen, weil ich jemand bin, der sündig ist. Und dafür hat der Jesus das Gericht getragen. Aber er hat es nicht nur an meiner Stelle getragen, sondern als er gestorben ist, bin ich mitgestorben. Ich bin mitgestorben, ich bin tot. Ein Toter kann nicht sündigen, ein Toter will nicht sündigen. Und das kannst du praktizieren. (00:02:01) Du brauchst nichts zu tun. Du brauchst dich nur für das zu halten, was du bist. Tot in Christus, tot mit Christus, gestorben. Ich weiß, dass in mir, dass ist in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Da ist nichts Gutes in dir. Auch in deinem Herzen merkst du das. Aber wenn du dir bewusst machst, ich bin gestorben und so kann ich mich halten. Ich brauche nicht mehr zu hören auf diese Begierden. Ich bin gestorben und ich habe jetzt ein neues Leben bekommen. In Neuheit des Lebens wandle ich. Dann kannst du das tun, was gut ist. Hör nicht auf das, was in dir ist, das ist böse. Versuch nicht, das zu verbessern, das kannst du nicht. Sei einfach, was du bist, ein Gestorbener, der in Christus auferweckt worden ist. Ich weiß, dass in mir, dass ist in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt.
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