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Kaum war der zweite Mensch auf der Bildfläche erschienen, erschien Satan, um Ihm jeden Zentimeter des Bodens streitig zu machen.

Hier war die großartige Wirklichkeit: Der Mensch Christus Jesus hat das gewaltige Werk unternommen, Gott auf dieser Erde zu verherrlichen, die Werke des Teufels zu zerstören und sein Volk zu erlösen. Ein überwältigendes Werk! Ein Werk, von dem wir mit aller Gewissheit sagen können, dass niemand außer dieser Person, Gott und Mensch zugleich, es vollbringen konnte. Aber es war, wie gesagt, Realität. Jesus musste sich der ganzen List und Macht Satans stellen. Er musste diesen Feind sowohl im Charakter der Schlange als auch des Löwen begegnen. Deshalb stand Er gleich zu Beginn seiner gesegneten Laufbahn als getaufter und gesalbter Mensch in der Wüste, um vom Teufel versucht zu werden (Mt 4, Lk 4).

Beachten wir den Gegensatz zwischen dem ersten und dem zweiten Menschen. Der erste Mensch stand inmitten eines Gartens der Freude, mit allem, was ihm helfen konnte, sich auf Gottes Seite und gegen den Versucher zu stellen. Der zweite Mensch dagegen stand inmitten einer Wüste der Entbehrungen, mit allem, was scheinbar gegen Gott und für den Versucher sprechen konnte. Satan setzte beim zweiten Menschen genau die gleichen Waffen ein, die er beim ersten so wirksam gefunden hatte: „die Lust des Fleisches, die Lust der Augen und den Stolz des Lebens“ (vgl. 1. Mo 3,6; Mt 4,1-9; Lk 4,1-12; 1. Joh 2,16).

Aber der zweite Mensch besiegte den Versucher – Er besiegte ihn mit einer einfachen Waffe, dem geschriebenen Wort. „Es steht geschrieben!“ war die einzige Antwort des abhängigen und gehorsamen Menschen, die sich nicht ändern ließ. Kein Diskutieren, kein Hinterfragen, kein Schauen in diese oder jene Richtung: Das Wort des lebendigen Gottes war die gebietende Autorität für den vollkommenen Menschen. Gepriesen sei sein Name in Ewigkeit! Ihm sei die Huldigung des Universums in alle Ewigkeit! Amen und Amen.

Entnommen aus: Short Papers 7

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Artikelreihe: Der zweite Mensch

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