Am: Do, 19. Juni 2025
Jesus - so überschrieb vor einiger Zeit ein Kommentator seinen Spott-Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) über einen Straßenprediger. Damit müssen wir rechnen als Christen: Wer dem Herrn treu ist, wird auch in Medien, die früher als konservativ oder sogar christlich galten, verlacht. Aber das sollte uns nicht davon abhalten, Zeugen Christi zu sein. Allerdings kommt es auch immer auf die rechte Art und Weise an.
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(00:00:00)
Vor einiger Zeit las ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Spott-Kommentar über einen Prediger,
überschrieben Prediger in der Stadt Jesus.
Nun sage ich nicht, dass jeder von uns in Weisheit predigt.
Wir müssen ja von uns selbst sagen, dass wir oftmals in Unweisheit handeln, sprechen und vorgehen.
Aber das, was hier an Spott ausgeschüttet wird, tut einem weh, weil es um Jesus geht,
um den Herrn Jesus, um meinen Retter.
Was war hier passiert?
Da hat offensichtlich dieser Journalist hat erlebt, wie in einer Stadt, in seiner Stadt vielleicht,
jemand das Evangelium, die gute Botschaft, aber auch eben eine wahren Botschaft gepredigt hat.
Prediger wie aus einer längst vergangenen Zeit, die uns eifrig unsere Sündhaftigkeit hinterherrufen
und unüberhörbar alles mögliche aufzählen, was uns in ihren Augen von Gott entfernt.
In ihren Augen?
Hat dieser Journalist noch nie die Bibel gelesen? (00:01:01)
Liest er nicht in der Bibel, was Gott getan hat, als er die Flut gebracht hat und warum er das getan hat,
weil die Menschen verdorben waren und voller Gewalttat?
Was ist denn das Kennzeichen der heutigen Zeit?
Was ist denn das Kennzeichen des Menschen heute?
Wir brauchen ja nur die Augen aufzumachen und diese Zeitungen zu lesen und zu sehen,
was an Verdorbenheit und was an Gewalttat da ist.
Dass wir das Unheil noch abwenden können, heißt es dann weiter, hätte der Prediger gesagt,
und es an uns liegt, uns zu bekehren, ist dann der zweite Teil der Botschaft,
die immerhin ohne die Forderung nach Kleider zerreißen, Asche streuen und Geißelung auskommt.
Was für ein Spott, der über diesen Prediger ausgeschüttet wird.
Der Herr wird ihn in seiner Weisheit und in voller Gerechtigkeit belohnen,
diesen Prediger, der hier so verspottet wird.
Stattdessen wünscht sich eben dieser Journalist, was er in den Fußgängerzonen sonst findet.
Kostenlose Bibelkurse, Gratisexemplare des Koran, fernöstliche Weisheit für Passanten,
mit anderen Worten, was man suchen möchte, egal in was für einer Art und Weise.
Alle Wege führen nach oben, alle Wege führen in den Himmel. (00:02:05)
Dann spricht der Journalist davon, dass dann aber, nachdem dieser Prediger eben in dieser
ernsten Weise in Deutsch und Englisch, und das wird dann verlacht, indem von einem Staccato
die Rede ist, gesprochen hat, dass dann auf einmal eine andere Person auftrat, die sich
vergnügt einzumischen suchte, eben eine Person, die sich als Jesusdarsteller verkleidet hat
und als solcher auftrat.
Der Mann hörte eine Weile amüsiert zu, dann rief er fröhlich die Behauptungen vom Mäuerchen
herab seien alles Lügen, denn er selbst sei ja gar nicht gestorben und daher auch nicht
auferstanden.
Was sagt uns Galater 6 Vers 7?
Gott lässt sich nicht spotten.
Ich möchte diesen Vers einmal genau lesen.
Galater 6 Vers 7.
Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was irgendein Mensch säht, das wird (00:03:01)
er auch ernten.
Gott lässt sich nicht spotten, weder von einem solchen Jesusdarsteller, wie schlimm
ist das, dass man meint, man könnte Jesus darstellen und dann in einer solch lächerlichen
Weise ihn darstellen, dann sich lustig darüber machen.
Ja, der Journalist stellt sich vor, dass er einen Dialog von diesen beiden gerne gehört
hätte.
Schließlich kann die Mission unterschiedliche Gesichter und Wege haben, die alle zum selben
Ziel führen.
Und da sehen wir die List des Teufels, die jetzt in einer Zeitung hier ausgedrückt wird,
die man früher als konservativ beschrieben hätte, die man früher vielleicht sogar noch
als christlich beschrieben hätte, wie da über die Botschaft des Evangeliums, über
das Wort Gottes, wie darüber letztlich gespottet wird.
Was sagt der Apostel Petrus in Apostelgeschichte 4?
Da sagt er in einer der ersten Predigten, Vers 11 Vers 12, es ist in keinem anderen (00:04:04)
das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben
ist, in dem wir errettet werden müssen.
Das macht deutlich, dass Gott völlig anders spricht.
Gott sagt uns damit, dass es nur in der Person des Herrn Jesus Heil gibt und nicht in irgendeiner
Religion.
Aber das will der Mensch heute nicht mehr hören.
Im Gegenteil.
Man macht sich dann lustig und versucht, die ernste Botschaft, die damit verbunden ist,
dass der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha gestorben ist, sterben musste für unsere
Sünden, dass das ja so nicht ernst zu nehmen ist.
Man kann ja auch einfach ein bisschen Koran machen oder ein bisschen Hinduismus oder was
weiß ich auch.
Vielleicht geht es nicht ohne den Versuch, auch wenn der Beweis, dass einer von ihnen
recht hat und wenn ja, wäre schwer zu führen ist.
Im Lied Industrial Disease von Daya Straits heißt es, dass wenn zwei Menschen auftreten
und behaupten, Jesus zu sein, einer von ihnen sich irren müsse. (00:05:02)
Die Wahrscheinlichkeit, dass beide falsch liegen, erschien an diesem Nachmittag recht
hoch.
Hat dieser Prediger behauptet, er wäre Jesus?
Wer von uns, der die gute Botschaft weitergibt, behauptet, wir wären Jesus?
Nein, wir sind Boten.
Wir sind Gesandte an Christi statt.
2.
Korinther 5.
Lasst euch versöhnen mit Gott.
Diese Botschaft wollen wir weitergeben.
Wir müssen absolut damit rechnen, dass wir in diesem Artikel verspottet werden.
Es ist sehr interessant, wenn man mal über den Begriff Spott nachdenkt und wie er in
der Schrift benutzt wird.
2.
Korinther 30 finden wir in Vers 10, dass Boten von Hiskia in das Nordreich ausgesandt wurden.
Das Nordreich war auch ein Teil des Landes Israel.
Auch sie sagten, wir sind Gottes Volk, aber da war inzwischen ein Mischvolk, da war Mischreligion.
Das sind solche, die von der Christenheit heute sprechen.
Wozu wahrscheinlich sich der Autor dieses Kommentars in der Faz auch zählt.
Ich bin ja auch Christ.
Ich gehe auch meinen Weg.
Und da hat Hiskia, der treue Mann, da hat ein treuer Gläubiger Boten hingeschickt. (00:06:04)
So wie heute Boten wie dieser Prediger.
Ich kenne diesen Prediger, ich kann ihm gar nichts dazu sagen, ob er das in der rechten
Art und Weise getan hat, aber die ernste Botschaft des Wortes Gottes, die hat er weitergegeben
und das ist wirklich vorbildlich.
Und so hat Hiskia damals Boten ausgesandt in den Norden.
Was heißt es da?
Und die Läufer, Vers 10 in 2.
Korinther 30, die Läufer zogen von Stadt zu Stadt durch das Land Ephraim und Manasse
bis nach Sebulon, aber man lachte sie aus und verspottete sie.
Das muss man heute erwarten, dass man verspottet wird, wenn man die gute Botschaft, die Botschaft
des Wortes Gottes weitergibt.
Und rückblickend, kurz bevor dann das Gericht kam unter den Söhnen von Josia, heißt es
in 2.
Chroniker 36 Vers 14.
Auch alle Obersten der Priester und das Volk häuften die Treulosigkeit nach allen Gräulen
der Nationen und verunreinigten das Haus des Herrn, das er in Jerusalem geheiligt hatte.
So läuft das doch heute auch.
Man nennt sich Christ, man sagt, ja, ich gehöre auch zu der Gemeinde, zu der Kirche Gottes, (00:07:01)
aber man lebt in Treulosigkeit wie die Nationen.
Warum finden denn so wenig Menschen, die dem Islam glauben oder dem Hinduismus oder Buddhismus,
warum finden sie in Europa den Herrn Jesus Christus als ihren Retter?
Weil diejenigen, die sich Christen nennen, überhaupt nicht christlich verhalten, überhaupt
nicht nach Gottes Wort leben, überhaupt nicht den Glauben an den Herrn Jesus zeigen in ihrem
Weil wir so lau leben, weil wir so wenig wirklich ein Leben für den Herrn Jesus leben und weil
viele von uns, die wir Christen sind, überhaupt nicht wahre Christen sind, überhaupt keinen
lebendigen Glauben haben, nie Buße getan haben, nie unsere Sünden bekannt haben.
Kein Wunder.
Und dann heißt es weiter in Vers 15.
Und der Herr, der Gott ihrer Väter, sandte zu ihnen durch seine Boten, früh sich aufmachend
und sendend, denn er erbarmte sich seines Volkes und seiner Wohnung.
Darauf kommt dieser Journalist gar nicht, dass das eine Barmherzigkeit Gottes gewesen
sein könnte.
Nein, das ist alles nur irgendein Blödsinn, der da erzählt wird.
Du kannst ja das eine oder das andere glauben, solange niemand aufdringlich ist.
Und dann heißt es weiter in Vers 16. (00:08:01)
Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verhöhnten seine
Propheten, bis der gremmende Herrn gegen sein Volk stieg, dass keine Heilung mehr war.
So wird es kommen, Galater 6 Vers 7.
Gott lässt sich nicht spotten.
Irrt euch nicht.
Gott lässt sich nicht spotten.
Da kommt das Gericht und das kommt plötzlich und das kann auch mal ganz persönlich kommen
für jemand, der eine solche Spottrede ausspricht.
Das muss nicht so sein.
Gott kann warten, aber manchmal greift Gott doch ein und dann ist man erstaunt, wie er
gerade solche trifft, die in einer spottenden, verspottenden Art und Weise tätig geworden
sind.
Wir wollen uns sagen als Gläubige, Apostelgeschichte 14 Vers 22, Paulus erklärte, dass wir durch
viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen.
Wir sollten bereit sein, diesen Spott zu tragen.
Wir müssen mit diesem Spott rechnen und wir sollten bereit sein, ihn auf uns zu nehmen.
2.
Timotheus 3 Vers 12, böse Menschen aber und Betrüger werden zu Schlimmerem fortschreiten, (00:09:01)
indem sie verführen und verführt werden.
Das ist die Zeit, in der wir leben und dann sagt er vorher in Vers 12, als alle aber,
die gottselig leben wollen in Christus, Jesus, werden verfolgt werden.
Wir müssen damit rechnen, dass auch wir verfolgt werden, dass wir verspottet werden.
Spott ist ja noch die geringste Form, dass es uns geht, wie diesem Prediger, dass man
sich über uns lustig macht.
Und damit, wenn wir das erleben, dürfen wir wertgeachtet sein, das zu erleben, was Paulus
den Philippern schreibt, Kapitel 1 Vers 29,
sondern auch für ihn zu leiden, da ihr denselben Kampf habt, wie ihr ihn an mir gesehen habt
und jetzt von mir hört.
Also, wir müssen damit rechnen, dass auch wir verspottet werden, nicht jeder, die allerwenigsten
von uns haben die Aufgabe, in der Stadt zu predigen, aber wenn du sie hast, dann erfüll
sie in Treue, tu das in Weisheit und tu das so, wie der Herr das in seinem Wort deutlich (00:10:02)
macht, wie er dir das deutlich macht.
Aber wir wollen nicht scheuen, auch verachtet und verspottet, verlacht oder sogar angegriffen
zu werden, um des Herrn Willen, damit müssen wir rechnen.
Es gibt Trübsal, es gibt Verfolgung, es gibt Verwerfung, der Herr hat das erlebt, wir wollen
das auch auf uns nehmen und wollen uns durch solche Artikel eben nicht abbringen lassen
von einem Weg der Treue und der Hingabe für unseren Herrn und Meister.