Am: Sa, 8. Februar 2025
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Viel Freude mit Sprüche 8 Vers 13, da sagt Salomo, die Furcht des Herrn ist, das böse
Hassen.
Was für ein kurzer Vers, was für eine kurze Botschaft, die der Geist Gottes durch diesen
weisen Mann an uns weitergibt, wenn doch Salomo das zu Herzen genommen hätte.
Das ist irgendwie ergreifend, dass wir selber Worte aussprechen können, dass wir Worte
schreiben können, die so wahr sind und die doch in unserem eigenen Leben nicht verwirklicht
werden.
Die Furcht des Herrn, die Furcht Gottes, Gottesfurcht, Gottesfurcht ist ja nicht Angst zu haben
vor Gott, Gottesfurcht ist ja nicht zu zittern vor Gott in dem Sinne, dass wir Angst haben
müssen, ob er uns annimmt oder nicht, ob er uns begleiten möchte oder nicht, sondern
die Furcht des Herrn ist eine Gottesfurcht im Blick auf jemand, den wir kennen, im Blick
auf jemand, zu dem wir eine Beziehung haben, deshalb heißt es hier die Furcht des Herrn,
wir könnten übersetzen, bzw. da steht ja eigentlich der Name Gottes, Yahweh, Jehova,
die Furcht Jachwes, das heißt die Furcht zu dem, der sich damals seinem irdischen Volk,
dem Volk Israel gegenüber, in Liebe, in Fürsorge, in Gnade, in Barmherzigkeit offenbart hat. (00:01:05)
Und für uns die Gottesfurcht, sie ist die Furcht im Blick auf jemand, der uns liebt,
von dem wir wissen, dass er uns liebt, weil er seinen eingeborenen Sohn, seinen Sohn für
uns in den Tod gegeben hat und diese Furcht, diese Gottesfurcht, dieser Respekt ist das
böse Hassen, ist nicht Angst vor Gott zu haben, nicht Angst vor dem Herrn zu haben,
sondern Angst davor zu haben, etwas zu tun, was ihn verunehrt, etwas zu tun, was uns die
praktische Gemeinschaft, den Genuss der praktischen Gemeinschaft mit ihm raubt.
Das böse Hassen, ist das Realität in meinem Leben?
Siehst du, wir können von Gottesfurcht sprechen, aber Gottesfurcht erweist sich in meinem Leben,
sie erweist sich dadurch, dass ich alles das meide, dass ich alles das fliehe, dass ich
alles das hasse, was Gott verunehrt, was gegen ihn steht, was im Widerspruch zu seiner Natur,
die Licht und Liebe ist, steht, das böse Hassen.
Ist es wirklich so, dass wir das Böse meiden, dass ich Nein sage zu dem Bösen, das Böse
kommt aus meinem Herzen hervor, ich bin mit Christus gestorben, damit möchte ich nichts (00:02:03)
mehr zu tun haben, das Böse kommt von der Welt auf mich zu, kommt aus dieser Welt, ich
sage Nein dazu, ich möchte das nicht, das Böse kann aus dem Internet kommen und ich
sage Nein, es gibt in mir das sündige Fleisch, das sagt Ja dazu, aber ich sage Nein, weil
ich den Herrn fürchte, weil ich mit dem Herrn Gemeinschaft pflegen möchte, weil ich ihn
liebe, weil ich ihm von Herzen gehorsam sein möchte.
Schau mal zurück auf das, was du diese Woche getan hast, ist das wirklich das böse Hassen?
Die Furcht des Herrn ist das böse Hassen.
Lasst uns diesen Tag nutzen zum Selbstgericht, um das zu bekennen und das zu lassen, was
im Widerspruch zu diesem Herrn, zu unserem Meister, zu unserem Retter steht.