Wenigstens eine Stunde vor dem Tod (Die gute Saat; FMN)

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Ein Junge hatte das Evangelium gehört: die gute Botschaft von Jesus Christus, dem Retter. Er fühlte, dass diese Botschaft die Wahrheit war; er fühlte, dass er mit den Sünden seines jungen Lebens nicht vor Gott bestehen konnte. – Aber wie dringend war diese Botschaft, wie bald musste er sich zu Gott bekehren?

Deshalb fragte er den Prediger, in welchem Alter man sich bekehren müsse. – „Wenigstens eine Stunde vor dem Tod!“, war die knappe, aber bedenkenswerte Antwort. Der Junge besann sich kurz und sagte dann: „Das heißt, dass ich mich sofort bekehren muss!“ Er hatte die einzig richtige Schlussfolgerung gezogen – und er handelte danach.

Ganz klar: Niemand weiß, wann seine „letzte Stunde“ kommt und ob er dann noch die Möglichkeit hat, seine Sache mit Gott in Ordnung zu bringen. Deshalb müssen wir Gottes mahnender Stimme gehorchen, wenn Er uns ruft. Wir können Ihn nicht hinhalten und nach Belieben warten lassen.

Aber, so könnte man fragen, verpasst ein Jugendlicher, der sich zu Gott bekehrt und nach der Bibel leben will, denn nicht viel von der schönsten Zeit des Lebens? – Ohne Zweifel entgehen einem bewussten Christen dann manche prickelnden Erlebnisse und Erfahrungen, deren Reize oft so anziehend wirken. Aber solche Erfahrungen in einem Leben ohne Gott und in sündigen Vergnügungen bringen immer wieder schalen Nachgeschmack, ja Schuldgefühle und Verstrickungen mit. Darauf kann ein junger Christ gern verzichten! Ihm ist klar: Wer das Leben mit allen Mitteln „voll auskosten“ will, wird auf diese Weise das wirkliche Glück nicht finden. Der Gläubige hat Christus gefunden und durch Ihn ein erfülltes Leben, ein Leben „in Überfluss“, das sich lohnt und in dem er nichts, aber auch gar nichts verpasst.

Der Kalender: Die gute Saat

Folge mir nach – Heft 10/2024

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