Am: So, 22. Dezember 2024
Das Werk, das der Herr Jesus auf Golgatha vollbracht hat, ist nicht nur einmalig. Sein Charakter ist, dass dadurch Sühnung geschehen ist. Einige Aspekte der Sühnung finden wir schon in 1. Mose 8 in Verbindung mit Noahs Altar. Jahwe (der HERR) roch den lieblichen Geruch. Wunderbares Werk Jesu!
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(00:00:00)
In 1. Mose 8 ab Vers 20 lesen wir, dass nachdem Noah aus der Arche herausgegangen war,
die Flut war beendigt, Gott hatte die Wasser auch wegfließen lassen,
sodass jetzt die Erde trocken war und Noah auf die Erde, auf die gereinigte Erde sozusagen treten konnte.
Das Erste, was er tut, ist, einen Altar zu bauen.
Wir lesen in Vers 20,
Und Noah baute dem Herrn einen Altar, und er nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln
und opferte Brandopfer auf dem Altar.
Und der Herr roch den lieblichen Geruch, und der Herr sprach in seinem Herzen,
Nicht mehr will ich fortan den Erdboden verfluchen um des Menschen willen,
denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an,
und nicht mehr will ich fortan alles Lebende schlagen, wie ich getan habe.
Großartig, was dieses Opfer hier uns vorstellt.
In 1. Mose 8 Vers 1 lesen wir, Und Gott gedachte an Noah (00:01:03)
und an alle Tiere und alles Vieh, das mit ihm in der Arche war.
Und dann hat er eben die Flut beendet und hat dafür gesorgt,
dass Noah bald wieder aus der Arche herausgehen konnte.
Jetzt sehen wir, dass kaum das Noah die Erde betreten hat,
er jetzt an Gott dachte, nein an den Herrn.
Das ist großartig, diese Unterscheidung hier zu sehen,
was eben nicht irgendwelche unterschiedlichen Quellen sind,
sondern was zeigt, dass diese Schrift inspiriert ist.
Noah dachte, gedachte des Herrn. Er baute dem Herrn einen Altar.
Nicht einfach dem Schöpfergott, das wäre auch schon großartig gewesen,
aber er hatte zu diesem Gott, diesem Schöpfergott, zu Elohim,
hatte er eine Beziehung und diese Beziehung wird sichtbar
in dem, was Noah hier an dieser Stelle tut.
Er baut ihm einen Altar. Das ist das erste Mal,
dass wir von einem Altar lesen im Alten Testament.
Wir haben schon Opfer davor. Zum Beispiel hat Abel Opfer gebracht.
Aber von dem Altar lesen wir erst an dieser Stelle. (00:02:03)
Und der Altar ist wie das Opfer, wie die Opfer,
ein Hinweis auf die Person des Herrn Jesus und auf sein Werk.
Aber der Altar spricht mehr von der Person des Herrn Jesus,
während das Werk mehr von seinem,
während das Opfer mehr von seinem Werk spricht.
Das wird deutlich in Matthäus 23.
Das ist dieses Kapitel, wo es ein siebenfaches Wehe gibt
gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer als Heuchler.
Und da sagt der Herr Jesus in Vers 17 ihren Narren und Blinden,
was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?
Und wer irgend bei dem Altar schwört, das ist nichts.
Wer aber irgend bei der Gabe schwört, die darauf ist,
ist schuldig, aus Sicht dieser Pharisäer nämlich.
Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, die Gabe
oder der Altar, der die Gabe heiligt?
Wer nun bei dem Altar schwört, schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist.
Auf dem Altar wurde das Opfer gebracht, (00:03:01)
auf der Grundlage der Person des Herrn Jesus, seiner Vollkommenheit,
seiner Person, die Gott und Mensch in einer Person ist.
Auf dieser Grundlage konnte er das Opfer stellen, konnte er das Erlösungswerk vollbringen.
Der Herr Jesus ist also beides.
Hier sehen wir, dass Noah uns beides vorstellt, die Person des Herrn Jesus und sein Werk.
Natürlich, der Herr Jesus hat sich selbst gegeben.
Aber wie wir im Alten Testament finden, dass der Opfernde
und der Priester und das Opfer,
3. Mose, alle drei Vorbilder sind, jedenfalls teilweise Vorbilder sind,
auf den Herrn Jesus, so auch hier.
Noah ist ein Vorbild, wie wir gesehen haben, auf den Herrn Jesus.
Der Altar ist ein Vorbild auf den Herrn Jesus.
Und das Opfer, die Opfer, die er bringt, ebenfalls.
Er nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln.
Das Gesetz gab es doch noch gar nicht, diese Unterscheidung,
3. Mose 11, 5. Mose 14, von reinen und unreinen Tieren.
Aber Gott hatte das längst offenbart. (00:04:02)
So wie es den Sabbat auch erst als Gebot in 2. Mose gibt, in dem Gesetz,
aber längst davor, zum Beispiel 2. Mose 16, bevor das Gesetz eingeführt wurde,
ist von diesem Sabbat die Rede ja in 1. Mose 2 auch schon.
Das macht uns deutlich,
dass die Dinge, die im Gesetz festgelegt wurden,
zu einem Teil, vielleicht sogar zu einem großen Teil vorher längst bekannt waren.
Auch reine Tiere. Schon in die Arche gingen reine und unreine Tiere hinein.
Und das, was wir hier finden, was Noah opfert, das sind allein reine Tiere.
Nur das, was rein ist, kann ein Bild, kann ein Vorbild auf den Herrn Jesus sein.
Und das ist er. Er ist wirklich in Reinheit, diese Person.
Nicht, dass wir sagen können, dass unreine Tiere, die als unrein bezeichnet werden,
nicht auch Vorbilder auf Christus sein können, aber eben nicht in ihrer Unreinheit.
Wie ein Adler zum Beispiel.
Oder ein Löwe. Aber hier finden wir, dass reine Tiere gebracht wurden,
die die Reinheit der Person und des Werkes des Herrn Jesus uns vorstellen. (00:05:04)
Reines Vieh, diese Hingabe des Herrn Jesus, reine Vögel, die uns zeigen, dass er der himmlische ist.
Und das wurde auf dem Altar geopfert. Und was war das Ergebnis?
Der Herr roch den lieblichen Geruch, eigentlich den Geruch der Beruhigung, den Duft der Beruhigung.
Und dann sagt Gott, dass er, sagt der Herr, dass er kein Gericht mehr bringen würde.
Wie kommt das auf einmal? Er hatte doch Gericht geübt.
Und das Bemerkenswerte, was wir hier finden in Vers 21, dass er sagt,
das Sinne des Menschen ist böse von seiner Jugend an.
Und nicht mehr will ich fortan das Leben des Schlagen, wie ich getan habe, denn er ist böse.
Das war zuvor in Kapitel 6 Vers 5 gerade die Begründung.
Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen groß war auf der Erde
und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
Und deshalb bringt er jetzt das Gericht.
Warum kann er jetzt, obwohl das sich ja nicht geändert hat, auf einmal Segen bringen? (00:06:02)
Weil das Werk des Herrn Jesus dazwischen gekommen ist.
Und zwar das Werk in einer ganz besonderen Ausprägung.
Das Werk mit seinen sühnenden Merkmalen, mit seinem sühnenden Charakter,
was dazu führt, dass Gott jetzt segnen kann.
Das ist das, was wir im Neuen Testament an einigen Stellen finden.
Ich nehme 1. Timotheus 2, da lesen wir in Vers 5,
Gott ist einer und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen,
der Mensch, Christus, Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle.
Das Werk des Herrn Jesus ist so groß, dass der Jesus sein Leben gegeben hat für alle.
Nicht, dass alle errettet werden, nicht, dass alle erlöst werden.
Ja, es reicht aus für jeden Menschen.
Jeder, der kommen möchte, der kann gerettet werden.
Jeder, der kommen möchte, für den ist der Jesus gestorben.
Man muss es persönlich auch annehmen.
Aber die Größe des Werkes ist, dass jeder kommen kann,
dass Gott jedem dieses Heil anbieten kann.
Oder wir denken an Johannes 1. (00:07:03)
Da sagt Johannes der Täufer über den Herrn Jesus, Johannes 1 Vers 29,
am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht,
siehe das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Das Werk des Herrn Jesus ist so gewaltig, dass ein Augenblick kommen wird,
wo diese Sünde, die heute in dieser Welt ist, die herrscht sogar,
dass diese Sünde weggenommen sein wird,
dass es keinen Hauch mehr von, keine Spur mehr von dieser Sünde in diesem Weltall geben wird,
weil der Herr Jesus die Grundlage dafür gelegt hat,
dass diese Sünde weggenommen wird.
Das wird in Vollkommenheit in der neuen Schöpfung sein.
Und wir denken an Epheser 5, an Epheser 5 Vers 2,
wo es heißt, Christus, der uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat,
als Darbringung und Schlachtopfer, ist für mich gestorben.
Er hat sich für mich hingegeben, ist für mich gestorben, für meine Sünden, für meine Schuld.
Aber dann fügt der Apostel hinzu, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch. (00:08:01)
Das war ein wunderbarer Wohlgeruch für Gott, den Vater.
Und das hat Gott in jeder Hinsicht befriedigt,
dass es jetzt diesen Geruch, diesen Duft der Beruhigung gibt,
dass Gott nicht mehr im Gericht kommen muss.
Ja, er wird denjenigen richten, der dieses Werk Jesu nicht annimmt.
Das ist er seinem Sohn schuldig.
Wer den, der so sehr gelitten hat, nicht annimmt, wer ihn nicht als Retter annimmt,
der muss unter Gottes Gericht kommen.
Aber das Werk ist so gewaltig, dass derjenige, der ihn als Retter annimmt,
der dieses Werk für sich in Anspruch nimmt, der sich als Sünder anerkennt
und Jesus als seinen persönlichen Retter und Herrn dann annimmt,
dass der eben befreit ist, dass Gott ihn segnen kann,
dass Gott ihn, weil er gar nicht anders kann, dieser Mensch, als zu sündigen,
aber dann eben als Geretteter vor ihm steht und deshalb unter seinen Segen kommen wird.
Großartig, wie umfangreich das Werk des Herrn Jesus ist.
Wie groß muss derjenige sein, der das vollbracht hat.
Wir können nur an unseren Herzen niederfallen vor dem Herrn Jesus (00:09:03)
und vor dieser sühnenden Wirkung.
Die kann nur sein, weil er vollkommen ist und weil sein Werk vollkommen ist.
Wir beten ihn dafür an.