Am: Mo, 16. Dezember 2024
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Einen guten Morgen mit Sprüche 6 Vers 20.
Da sagt Salomo, mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters und verlass nicht die Belehrung deiner Mutter.
Diese Verse in Sprüche 6 sprechen Söhne an, sprechen Töchter an, sprechen Kinder an.
Aber auch uns, die wir schon Erwachsene sind, sprechen diese Verse an, weil sie uns zeigen,
was gute Belehrung, gute Ermahnung, gute Zuwendung von Seiten Älterer ist.
Vielleicht auch die Erinnerung an das, was unsere eigenen Eltern einmal vor Jahren,
vielleicht vor Jahrzehnten gesagt haben.
Und wir leben in einer Zeit, in der man das leicht aufgibt,
was man von der elterlichen Generation gehört hat, was sie uns auf das Gewissen gebunden haben.
Und wo wir meinen, vielleicht neue Wege, eigenständige Wege,
veränderte Wege gehen zu können, persönlich, gemeinschaftlich.
Und da ist es gut, das zu bewahren, was man von der Mutter, was man von dem Vater gehört hat.
Salomo führt ja dann fort. Binde sie stets auf dein Herz, knüpfe sie um deinen Hals.
Wenn du umhergehst, wird sie dich leiten, diese Belehrung, diese Gebote. (00:01:04)
Wenn du dich niederlegst, wird sie über dich wachen und erwachst du, so wird sie mit dir reden.
Denn das Gebot ist eine Leuchte und die Belehrung ein Licht.
Salomo selbst hat sich leider nicht daran gehalten.
Salomo selbst hat gerade darin versagt.
Ja, sein Vater war eben durchaus nicht in allem ein gutes Vorbild, David.
Aber die Belehrung, die er gegeben hat, das, was er seinem Sohn auf das Herz gebunden hat,
wir lesen das in Gottes Wort, das waren wichtige, das waren wertvolle Hinweise.
Und leider ist er abgewichen.
Als sein Vater nicht mehr lebte, als die Zeit da weiterging, da hat er etwas anderes gemacht.
Da hat er sein eigenständiges, leider in seinem Fall sogar ein götzendienerisches,
ein hurerisches Leben geführt mit tausend Frauen, das kann man ja nicht anders nennen.
Und da hat er diesem Gebot, dieser Belehrung von Vater und Mutter ist er leider nicht gefolgt.
Wie ist das mit uns?
Sind wir solche Söhne, sind wir solche Töchter, die das Gebot des Vaters bewahren?
Wir können das natürlich auch geistlich sehen, Gottes unseres Vaters,
das er uns in seinem Wort insgesamt gegeben hat. (00:02:03)
Sind wir bereit, die Belehrung unserer Mutter aufzugeben oder sind wir bereit, das zu bewahren?
Wie oft sehen wir, dass eine nachfolgende Generation, das muss nicht mit 20 sein,
das kann auch mit 50 sein, das kann auch mit 70 sein,
das, was wir gehört und gelernt haben von unseren Eltern, die es uns gut meinten,
wie wir das aufgeben und sagen, naja, das war für das vorige Jahrhundert.
Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters und verlass nicht die Belehrung deiner Mutter.
Natürlich immer vorausgesetzt, es ist durch Gottes Wort gedeckt.