Kolosser 3,23


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Herzlich willkommen mit Kolosser 3 Vers 23, da schreibt der Apostel Paulus "Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen". Wie wichtig ist unser tägliches Arbeitsleben? Manche denken ja vielleicht, ach es ist viel besser, dass wir einen geistlichen Dienst tun. Es ist doch besser, die Arbeit zu reduzieren nur auf das Maß, wo wir gerade mit leben können und dann den Rest für den Herrn zu leben. Das ist eine falsche Vorstellung. Es ist eine unbiblische Vorstellung. Die Bibel zeigt uns hier, was immer wir tun, ob für einen irdischen Arbeitgeber oder für den Herrn selbst, was irgend wir tun, arbeitet von Herzen. Und gerade in dieser Welt zu arbeiten, das ist eine ganz hervorragende Möglichkeit, dem Herrn zu dienen. Es ist die normale Möglichkeit, dem Herrn zu dienen. Und gerade da sollen wir unser Augenmerk darauf legen, dass wir das dem Herrn tun und nicht den Menschen. Dass wir tätig sind für den Herrn Jesus und nicht einfach für einen Arbeitgeber, der uns bezahlt. Natürlich, wir sind tätig für einen irdischen Arbeitgeber. Das ist ein weltlicher Arbeitgeber. Egal, ob das ein Unternehmen ist, das von Christen geführt wird oder nicht. (00:01:03) Dieses Unternehmen gehört zu dieser Welt. Und da kommt es darauf an, in einer Weise tätig zu sein, dass wir zeigen, dass wir das nicht tun vor den Augen von Menschen. Ja, die Menschen schauen uns zu, auch unsere Arbeitgeber. Sie haben ja sogar ein Anrecht an uns. Aber wenn wir diese Motivation haben, dem Herrn zu arbeiten und nicht den Menschen, dann werden wir gut arbeiten. Dann werden wir ausdauernd arbeiten. Dann werden wir eben nicht dann arbeiten, wenn die Menschen zuschauen, sondern werden wir wirklich fleißig sein. Dann werden wir aber auch uns bewusst sein, dass es etwas Wichtigeres gibt im Leben als zu arbeiten. Wir sind nicht hier dabei zu leben, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben, um leben zu können. Das heißt, die Arbeit steht nicht in dem Mittelpunkt unseres Lebens, sondern Christus steht im Mittelpunkt. Unser Herr Jesus steht im Mittelpunkt. Unser Glaubensleben steht im Mittelpunkt. Das, was wir für den Herrn Jesus tun, das steht vor allem. Und deshalb ist die Ausrichtung des Lebens, ist die Ausrichtung des Arbeitslebens nach der biblischen Priorität genau das, was durch diesen Vers gezeigt wird. (00:02:03) Das ist nicht das Wichtigste, aber es ist wichtig, weil wir gerade dadurch dem Herrn dienen, weil wir gerade dadurch ein Zeugnis sein können vor Ungläubigen und vor Gläubigen. Und deshalb wollen wir uns das neu sagen. Was irgendjemand tut, arbeitet von Herzen. Tut das nicht mit mürrischem Blick, tut das nicht mit einem mürrischen Herzen. Jetzt muss ich wieder aufstehen. Sondern arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Herrlichkeiten Jesu Christi (05) - das Haupt des Leibes der Versammlung Manuel Seibel Die Person des Herrn Jesus umfasst unzählbare Herrlichkeiten, die wir als Menschen nur teilweise anschauen und bewundern können. Im Neuen Testament gibt es hierzu drei besondere Abschnitte: Johannes 1; Kolosser 1 und Hebräer 1. Natürlich finden ... Artikel lesen
„Christus alles und in allen“ John T. Mawson Christus ist alles - alles für Gott und alles für den Christen. Er ist der Gegenstand der Ratschlüsse Gottes. Das ganze Wort Gottes hat Ihn zum Mittelpunkt; und wir sollten es in diesem Licht lesen. Im Alten Testament war Er in Vorbildern ... Artikel lesen
Die Kultur des Betrügens Manuel Seibel Die Kultur des Betrügens wurde kürzlich in einem Kommentar zu den Doping-Machenschaften im Radsport angeprangert. Christen dopen nicht. Aber betrügen sie auch nicht? Artikel lesen
Wer war Epaphras? Stefan Drüeke Epaphras wird in der Bibel als ein enger Mitarbeiter und Mitgefangener des Apostels Paulus erwähnt. Er zeichnet sich durch sein Gebetsleben aus und betete besonders für die Gläubigen seiner Heimatversammlung in Kolossä, dann aber auch für die ... Video ansehen
Alles mit Christus in Verbindung bringen (der Kolosserbrief) Michael Hopp Christus aus den Augen verlieren – um das zu verhindern, stellte Paulus den Kolossern die Herrlichkeit des Christus eindrücklich vor. Christus aus den Augen verlieren – kann uns das heute nicht auch passieren? Artikel lesen
Die Bibel – ihre Entstehung und Überlieferung (14) - die Inspiration der Bibel (2) Manuel Walter Im letzten Artikel haben wir gesehen, was Inspiration ist. Nun wollen wir uns anschauen, was eine Offenbarung ist. Diese beiden Begriffe, die auf den ersten Blick ähnlich zu sein scheinen, sind doch unterschiedlich. Artikel lesen