1. Samuel 7,12


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(00:00:00) Einen schönen, einen gesegneten, einen wunderbaren Jahresausklang heute am 31. Dezember 2024 wünsche ich dir mit 1. Samuel 7 Vers 12. Da lesen wir "Und Samuel nahm einen Stein und stellte ihn auf. Und er gab ihm den Namen Eben-Eser und sprach, bis hierher hat uns der Herr geholfen". Das Volk Israel befand sich damals in einer ganz traurigen Zeit, einer moralisch traurigen Zeit. Sie hatten die Bundeslade eingesetzt wie so einen Glücksbringer, um einen Krieg gegen die Philister zu gewinnen, und die Philister haben die Bundeslade weggenommen. Gott lässt das nicht zu, dass er wie so ein Glücksbringer benutzt wird. Die Bundeslade war weg, hatte dann zu Schaden bei den Philistern geführt, Gott hatte sie wieder zurückgebracht, und Samuel hatte das Volk aufgerufen, sich zu demütigen und dem Herrn allein zu dienen. Wenn ihr mit eurem ganzen Herzen zu dem Herrn umkehrt, so tut die fremden Götter und die Asterot aus eurer Mitte weg und richtet euer Herz auf den Herrn und dient ihm allein, und (00:01:01) er wird euch aus der Hand der Philister erretten. Herr, das ist ein Aufruf, der auch uns gilt. Sind wir wirklich solche, die allein dem Herrn dienen? Die wirklich alles wegtun, was im Widerspruch zu seinen Gedanken, zu seinem Herzen, zu seinem Sinnen, zu seinem Wort ist? Wie viele Dinge in unserem Leben sind auch Götzen? Wie viele Dinge dienen nicht dem Herrn, sondern dienen Götzen? Wir sind sehr klar in dem Urteil gegenüber dem Volk Israel, da waren das materielle, sichtbare Götzen. Warum sind das auch materielle Götzen? Das kann der Sport sein, das kann meine Gesundheit sein, das kann mein Auto sein, das kann mein Beruf sein, das kann sogar mein Dienst sein. Es gibt so viele Dinge, die zu Götzen werden können. Aber damals hat das Volk das getan. Sie haben jedenfalls für eine Zeit bei ihnen äußerlich diese Dinge weggetan. Und dann hat Gott ihnen geholfen gegen die Philister. Und dann hat Samuel diesen Stein aufgestellt, von dem wir hier in Vers 12 lesen. Er stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und gab ihm den Namen Eben-Eser. Bis hierher hat uns der Herr geholfen, das ist die Bedeutung davon. Dürfen wir das nicht auch sagen? (00:02:01) Der Herr hat dir bis hierhin geholfen. Wir stehen jetzt am Ende eines Jahres. Bis hierhin hat der Herr geholfen. Wir stehen am Ende von vielen Jahren. Vielleicht bist du schon sehr alt. Bis hierher hat der Herr geholfen. Meinst du nicht, er wird auch weiterhelfen? Er hat uns geholfen. Er hat mir geholfen. Er hat dir geholfen. Sonst hätten wir diese Zeiten nicht überstanden. Manchmal sehr herausfordernde Zeiten im persönlichen Leben. Im Gesundheitsbereich, vielleicht im beruflichen Bereich, vielleicht in der Nachbarschaft, vielleicht in der Familie, vielleicht am Ort, in der örtlichen Versammlung. Du siehst manches, was den Bach runtergeht. Du siehst manches an Niedergang, vielleicht sogar an Bosheit, an Bösem, wo man bewusst auch dem Wort Gottes nicht gehorcht. Und doch hat der Herr uns bis hierhin geholfen. Meinst du, er ist nicht auch morgen noch da? Er ist nicht noch heute noch da? Er steht uns nicht weiter zur Verfügung? Bis hierhin hat uns der Herr geholfen in dem Bewusstsein, er wird uns auch weiterhelfen, wenn wir für ihn leben, wenn wir für ihn da sind. Und wenn wir das nicht tun, dann wird er sich trotzdem um uns kümmern. Wird er in Liebe, in Zucht, wird er in unser Herz, in unser Gewissen, in unser Leben vielleicht hineinkommen müssen. (00:03:02) Aber lasst uns Eben-Eser wirklich von Herzen annehmen. Lasst uns dankbar sein. Bis hierhin hat uns der Herr geholfen. Dieses Wort hat eigentlich in diesem Sinn auch neutestamentlichen Charakter. Samuel nahm einen Stein und stellte ihn auf. Und er gab ihm den Namen Eben-Eser und sprach, bis hierher hat uns der Herr geholfen. Willst du diesen Stein auch in deinem Leben aufstellen? Willst du dem Herrn die Ehre geben? Bis hierher hat er dir, hat er mir geholfen.
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