Am: So, 1. Dezember 2024
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Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Galater 3 Vers 13.
Da lesen wir, Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes,
in dem er ein Fluch für uns geworden ist.
Was muss uns das innerlich ergreifen,
dass der Herr Jesus uns loskaufen musste von dem Fluch des Gesetzes?
Ob wir nun das Gesetz vom Sinai vor uns haben, oder ob wir eigene Gesetze,
da stand der Fluch des Gesetzes über den Menschen, denn der Mensch war nicht in der Lage,
das Gesetz zu erfüllen. Der Mensch ist überhaupt nicht in der Lage,
der natürliche Mensch, Gottes Gesetz zu erfüllen.
Er möchte vielleicht in dem einen oder anderen Bereich moralisch ein gutes Leben führen,
aber wenn die Anforderungen Gottes, die er seinem irdischen Volk gestellt hat,
wenn der Mensch vor diese Anforderungen gestellt wird, dann muss er feststellen,
ich bin nicht in der Lage, sie dauerhaft zu erfüllen.
Vielleicht ein oder zwei Gebote für eine gewisse Zeit,
aber wenn wir an die zehn Gebote vom Sinai denken, oder wenn wir an die Gesetze insgesamt denken,
der Mensch, auch das Volk Israel und gerade das Volk Israel, (00:01:03)
sie haben versagt, das zu erfüllen.
Und dann ist Christus gekommen, dann ist Christus gekommen und hat das Gesetz erfüllt.
Da ist der eine gewesen, der nicht ein einziges Mal gesündigt hat,
der alle, nicht nur die zehn Gebote, sondern insgesamt das gesamte Gesetz,
wenn wir das von 2. Mose bis 5. Mose nehmen, oder wenn wir das Alte Testament nehmen,
der nicht ein einziges Mal dagegen verstoßen hat.
Aber was musste er tun, um das Volk Israel,
um den Menschen von dieser Last des Gesetzes zu befreien?
Was musste er dafür tun?
Er musste selber ein Fluch werden für uns.
Er musste selber das, was das Gesetz als Fluch,
als Strafe über den Menschen, der unter dem Gesetz stand,
und es nicht erfüllen konnte, was es über ihn aussagte,
nämlich den Tod, das Todesurteil.
Das musste er anstelle von denjenigen übernehmen und annehmen,
die eben nicht in der Lage waren, das Gesetz zu tun.
Und das hat der Jesus getan.
Er hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes. (00:02:02)
Das gilt natürlich ganz besonders für die Juden,
aber es gilt für uns alle.
Wir standen unter dem Fluch, dass wir eben Sünder waren,
dass wir das Gesetz, dass wir die Gebote Gottes nicht erfüllen konnten.
Und dafür ist er gestorben, dafür ist er an das Kreuz gegangen.
Denn wie heißt es weiter in Galater 3 Vers 13?
Es steht geschrieben, verflucht ist jeder, der am Holz hängt.
Im Alten Testament hat Gott das deutlich gemacht,
in 5. Mose 21 Vers 23.
Jeder, der am Fluchholz hängt, der an dem Holz hängt,
das ist ein Verfluchter.
Und der Herr Jesus, er war der Gesegnete,
er war derjenige, der nur Gott verherrlicht hat.
Aber er war bereit, damit wir errettet werden konnten,
diesen Fluch auf sich zu nehmen.
Ja, an Beten stehen wir vor ihm.
Das wollen wir ganz besonders,
wenn wir zu dem Gedächtnismahl des Herrn Jesus zusammenkommen,
wenn wir von dem Brot essen und von dem Kelch trinken,
daran wollen wir denken, was er getan hat,
was er vollbracht hat, wie er sich hingegeben hat,
um Menschen zu erretten.
Ja, er ist es wert, dass wir an ihn denken.
Er ist es wert, dass wir ihm die Anbetung unserer Herzen bringen.
Er ist es wert, dass wir zu seinem Gedächtnis zusammenkommen. (00:03:03)
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes,
in dem er ein Fluch für uns geworden ist.