Johannes 20,31


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Gnade mit Johannes 20 Vers 31. Da steht, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen. Der Evangelist hat hier von dem Leben des Herrn Jesus, von seinem Tod und auch von seiner Auferstehung berichtet. Und dann schließt er diesen Teil ab, dass er sagt, auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Obwohl das ja ein Buch ist, was sieben oder acht Zeichen, Wunder, die eine besondere Bedeutung haben, vorstellt, sagt Johannes, es gibt natürlich viel, viel mehr. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist. Diejenigen, die er aufgeschrieben hat, die haben dieses Ziel, den Lesern dieses Evangeliums, was ja das letzte Evangelium ist, das aufgeschrieben worden ist. Matthäus, Markus und Lukas sind ja viel, viel früher geschrieben worden. Das Johannes-Evangelium ist der vielleicht 90 nach Christus geschrieben worden, also zu einer Zeit, als Jerusalem schon zerstört war. (00:01:01) Johannes muss ein alter Mann gewesen sein, ein alter Gläubiger. Und dann hat er so rückblickend aufgeschrieben, was der Herr Jesus getan hat, hat die Herrlichkeit des Herrn Jesus gerade als ewiger Sohn, als ewigen Sohn hat er vorgestellt, wie derjenige, der gekommen ist, der ewige Sohn Gottes ist. Dass derjenige, der gekommen ist, obwohl er Sohn ist, obwohl er dieser ewige Sohn ist, und trotzdem während seines Lebens hier auf dieser Erde immer die Stellung der Unterordnung eingenommen ist. Er ist selber Gott, gepriesen in Ewigkeit, eins mit dem Vater, mit dem Heiligen Geist, auf einer Stufe stehend und trotzdem hat er bereitwillig hier gehorsam geleistet seinem Vater gegenüber. Aber das, was er getan hat, offenbarte, dass er der Christus ist, dass er derjenige ist, von dem das Alte Testament in so vielfacher Weise gesprochen hat, der Messias, der von Gott gesalbte, sein Messias. Aber diese Zeichen offenbaren eben auch, dass er der Sohn Gottes ist, dass er mehr ist als nur der König, der von Gott gesalbt wurde, dass er selbst der Gott ist, der salbt, dass er der Gott ist, der geschaffen hat, dass er der Gott ist, der über allem steht, der (00:02:03) Sohn Gottes. Und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen, ja nur wer an ihn glaubt, nur wer ihn als diesen Retter annimmt, nur wer ihn annimmt als diesen Sohn Gottes, als diesen ewigen Gott, der kann Leben besitzen, der hat neues Leben, der hat ewiges Leben geschenkt bekommen in seinem Namen, das heißt durch ihn und aufgrund seiner Person. Das ist so wunderbar, wenn man das Wort Gottes liest, wenn man dieses Evangelium liest, dann kann man nur an ihn glauben, was kann man noch tun, als nur vor ihm niederzufallen und ihn anzubeten und ihn als den Retter, als den Sohn Gottes, als den Christus anzunehmen. Was für eine Herrlichkeit entfaltet der Geist Gottes durch Johannes in diesem Evangelium. Ich möchte dich ermutigen, gerade dieses Johannes-Evangelium aufmerksam zu lesen, unter Gebet zu lesen, anbeten zu lesen und dann vor dem Herrn Jesus niederzufallen, nicht nur um gerettet zu werden, sondern als solcher, der gerettet ist, dann auch ihn immer wieder neu anzubeten und dem Herrn Jesus nachzufolgen. Damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes und damit ihr glaubend (00:03:02) Leben habt in seinem Namen.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Ein motivierendes Vorbild: wie Seelsorge wirklich geht (Johannes 10) Manuel Seibel Der Herr Jesus als der gute Hirte hat sein Leben stellvertretend für uns in den Tod gegeben. Darin ist Er uns kein Vorbild, denn sein Sühnopfer können wir niemals "nachmachen" - da ist Er einzigartig! So beten wir Ihn an. Und doch gibt es in ... Video ansehen
Was suchen wir? Daniel Melui Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von seinen Jüngern, und hinblickend auf Jesus, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. Jesus aber wandte sich um und sah ... Artikel lesen
Das Johannes-Evangelium und das Zelt der Zusammenkunft Michael Hopp Bibelausleger haben herausgearbeitet, dass es zwischen dem Johannesevangelium und dem Zelt der Zusammenkunft schöne und lehrreiche Parallelen gibt. Es lohnt sich sehr, beides zu vergleichen und miteinander zu verbinden. Artikel lesen
Missverständnis: Jeremia 29,7 als Auftrag für Christen? Michael Hardt „Sucht den Frieden der Stadt!" - das ist ein Satz aus Jeremia 29,7. Bedeutet er wirklich, dass Christen politisch aktiv sein sollen? Kann er herangezogen werden, um Christen aufzurufen, an Wahlen teilzunehmen oder sich sonst politisch zu ... Video ansehen
Ich will Daniel Melui Der Herr Jesus lebte auf der Erde als vollkommener Mensch. Stets war sein Wille in völliger Übereinstimmung mit dem Willen seines himmlischen Vaters. Artikel lesen
Zum Heiligen Geist beten - wirklich? Michael Hardt Die Bibel fordert uns nicht auf, zum Heiligen Geist zu beten - aber sie verbietet es auch nicht direkt. Dennoch gibt sie klare Hinweise zu der Frage, ob wir als Christen zum Heiligen Geist beten sollen oder nicht. Um das Thema besser zu verstehen, ... Video ansehen