Am: Mo, 2. Dezember 2024
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Einen guten Morgen mit Psalm 32 Vers 2.
Dort lesen wir, glückselig der Mensch, dem der Herr die Ungerechtigkeit nicht zurechnet
und in dessen Geist kein Trog ist.
Es ist schon erstaunlich, was David als alttestamentlicher Gläubiger erfasst hat.
Im Unterschied zu uns konnte er nicht zurückschauen auf ein vollbrachtes Erlösungswerk.
Er kannte den Herrn Jesus nicht, weil Gott in dem Sohn noch nicht gekommen ist, weil
der Sohn den Vater noch nicht offenbart hat.
Er hatte nicht den Heiligen Geist in sich wohnend.
Der Geist Gottes kam gelegentlich auf alttestamentlich Gläubige, aber der Geist Gottes wohnte nicht
in ihnen.
David hatte auch nicht das ganze Wort Gottes, das wenige von dem Alten Testament, was zu
seiner Zeit schon geschrieben war.
Das hatte er, aber das hat eben nicht die volle Offenbarung Gottes in sich getragen.
Und trotzdem hatte er ein Bewusstsein, dass letztlich nur derjenige, der wahres Glück
besitzt, der weiß, dass die Ungerechtigkeit, die er vollbracht hat, ihm nicht zugerechnet
wird.
Und das hat David erfasst, glückselig der Mensch, dem der Herr die Ungerechtigkeit nicht (00:01:04)
zurechnet.
Was gibt es für Menschen, die nicht ungerecht auch gehandelt haben?
Es gab nur einen, nur den einen, der nie ungerecht gehandelt hat.
Aber David war sich bewusst, ich bin jemand, der ungerecht gehandelt hat, ich bin letztlich
vor Gott ungerecht.
Aber deshalb bin ich nur dann glückselig, habe ich nur dann wahres Glück, kann ich nur
dann wirkliche Freude genießen, wenn ich weiß, dass diese Ungerechtigkeit mir nicht zugerechnet
wird.
Es ist ja schon gewaltig, wenn die Tatsache erfüllt ist, dass Ungerechtigkeit nicht zugerechnet
ist.
Aber wenn ich das nicht weiß, dann kann ich ja nicht innerlich in Ruhe leben, dann habe
ich ja jeden Tag Angst, ich weiß gar nicht, bin ich gerettet oder nicht, gehe ich verloren
oder nicht.
Aber Gott möchte, dass der Mensch ein Bewusstsein davon hat.
Und auch wenn David das nicht dauerhaft haben konnte, weil eben das Erlösungswerk noch
nicht vollbracht war, weil der Herr Jesus noch nicht am Kreuz von Golgatha gestorben
ist, so hatte er doch dieses Bewusstsein.
Gott kann nur ein Gott der Liebe und der Gerechtigkeit sein, wenn er ein Mittel hat, um Menschen (00:02:02)
Vergebung der Sünden zu geben.
Und genau das hat er gewusst.
Glückselig der Mensch, dem der Herr die Ungerechtigkeit nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug
ist.
Das ist irgendwie seltsam.
Wenn ich ein Bewusstsein habe, dass mir Ungerechtigkeit nicht zugerechnet wird, dann muss die Folge
in meinem Leben sein, dann ist die natürliche Folge, dann ist die automatische Folge, dass
ich auch ein Leben führen möchte, das Gott ehrt.
Und das wollte er tun.
Wollen wir das auch tun?
Wollen wir in diesem Bewusstsein leben, der Herr hat mir alles vergeben, wenn ich ihm
die Sünden bekannt habe, wenn ich Jesus Christus als Retter angenommen habe, aber dann möchte
ich auch ein Leben führen, das ihn ehrt.
Glückselig der Mensch, dem der Herr die Ungerechtigkeit nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug
ist.