Sprüche 14,31


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit Sprüche 14 Vers 31, da lesen wir von Salomo, Wer den Geringen bedrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat. Wer sich aber des Armen erbarmt, ehrt ihn. Salomo war ein reicher, ein sehr reicher Mann und er hat ein Auge gehabt für den Geringen, das ist doch beeindruckend. Er hat anscheinend sein Vermögen nicht nur für sich und seinen Haushalt benutzt, sondern war sich bewusst, dass es Geringe gab, dass es Arme gab, dass es solche gab, die nicht viel hatten. Gott hat dem Volk Israel gesagt, wenn ihr mir gehorsam seid, dann werde ich euch segnen, materiell segnen, dann werdet ihr reiche Ernten haben. Aber wir sehen hier, dass das eben oftmals nicht der Fall war, dass das Volk Israel von Anfang an versagt hat, wir sehen das ja in der Wüste, schon vor der Wüste, wo Gott durch Mose und Aaron zu ihnen gesprochen hat, aber erst recht in der Wüste. Und dann sagt Gott nicht, ja, weil es Geringe gibt, weil es Arme gibt, dann müssen sie ihre Schuld selber tragen, dann müssen sie ihr Problem selber tragen. Nein, wer den Geringen bedrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat. (00:01:04) Lasst uns nie vergessen, dass es den Schöpfer gibt, den Schöpfergott, der nicht nur dieses Universum geschaffen hat, sondern jeden Menschen gemacht hat. Ja, vielleicht denkst du, dass durch manche Krankheit, auch Behinderung, ist das etwas von dem Schöpfer? Hier sehen wir, dass Salomon ein Bewusstsein hat, dass Gott uns gemacht hat. Gott hat nicht die Fehler gemacht, Gott hat auch nicht die Krankheiten gemacht, die sind die Folge des Sündenfalls. Und doch ist jeder einzelne Mensch letztlich von Gott selbst gesegnet, von Gott selbst hervorgegangen, von Gott selbst geschaffen worden. Und da gibt es solche, die gering sind, auch heute. Und heute ist der äußere Mangel, die äußere Armut, nicht eine Folge der eigenen Sünde, jedenfalls nicht notwendigerweise, in den meisten Fällen nicht, sondern eine Folge des Sündenfalls. Und lasst uns nie vergessen, es gibt den einen Schöpfer, der jeden gemacht hat. Und wenn wir den Geringen bedrücken, sei es dem materiell Geringen oder sei es auch vielleicht dem geistlich-geistlich Geringen, dann verhüllen wir Gott. (00:02:01) Sind wir solche, die ein offenes Herz haben, eine offene Hand haben, für solche, die gering sind in dem Volk Gottes, für solche, die arm sind und sich ihrer erbarmen, dass wir ihn damit ehren, wenn wir uns gerade um solche kümmern, die nichts haben, die einsam sind, die verlassen sind, die in Not sind? Lasst uns von dem Herrn Jesus lernen, von Gott lernen, der sich gerade um solche gekümmert hat, immer wieder kümmert und das auch bis heute tut, derjenige ist gesegnet, der ein offenes Herz, ein offenes Auge, eine offene Hand, ein offenes Haus, ein offenes Auto, eine freigiebige Seele hat für gerade diese Geringen und Armen. Wer den Geringen bedrückt, verhüllt den, der ihn gemacht hat, ein sehr ernstes Wort. Wer sich aber des Armen erbarmt, ehrt ihn.
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