5. Mose 4,2


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(00:00:00) Ein wichtiger Grundsatz, den Gott durch Mose hier aufstellt seinem irdischen Volk Israel und den er auch im Buch der Sprüche und später auch in dem Buch der Offenbarung noch einmal wiederholt. Er sagt dem Volk Israel in dem ersten Vers von Kapitel 4, höre auf die Satzung und auf die Rechte, die ich euch zu tun lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Herr, der Gott euren Vätern euch gibt. Und das, was er zu sagen hat, ist vollständig. Das, was er zu sagen hat, ist notwendig. Und deshalb darf man nichts hinzutun und darf man nichts hinwegnehmen. Es ist nichts, was Gott nicht gesagt hätte. In dem Moment, wo wir meinen, wir würden noch etwas hinzufügen können, in dem Moment, wo wir meinen, da wäre doch ein Aspekt, der auf jeden Fall genauso entscheidend wäre, entwerten wir das Wort Gottes, weil wir damit deutlich machten, dass das ja nicht ausreicht, was Gott uns gegeben hat. (00:01:07) Man muss aber auch dieses oder jenes noch beachten. Und das ist eine große Gefahr, gerade für solche, die es sehr genau nehmen mit Gottes Wort, für solche, die es sehr genau nehmen mit Gott, die wirklich heilig leben wollen. Das war ja genau das, was die Pharisäer getan haben. Und sie hatten es eigentlich sehr ernst genommen mit dem, was Gottes Wort war. Aber weil sie meinten, heilig leben zu sollen, ja heiliger sein zu wollen, haben sie Dinge hinzugefügt und damit haben sie das Wort Gottes letztlich gering geachtet, haben sie das Wort Gottes letztlich entwertet, weil sie ja damit sagen, Gott hat uns nicht aus alles gesagt, man muss auch noch mehr halten. Das ist die eine Seite, wir können uns heiliger machen als Gott, aber heilig ist heilig, heiliger kann man nicht sein. Und das, was wir hinzufügen, ist letztlich zur Verunehrung Gottes, ist letztlich etwas, was wir Menschen auferlegen, was Gott aber gar nicht will und wo wir extrem werden. Auf der anderen Seite können wir lasch sein und sagen, naja, das muss man auch nicht so genau nehmen, das braucht man auch nicht zu beachten. (00:02:02) Wir sollen nichts wegnehmen, sondern Gottes Wort halten. Wenn wir etwas wegnehmen, dann verachten wir, dann missachten wir Gott und dann sagen wir, das, was Gott sagt, das ist so entscheidend nicht. Lasst uns wirklich bei dem Wort bleiben, aber lasst uns bei dem ganzen Wort bleiben. Lasst uns da nicht irgendwelche Ausnahmen machen und sagen, naja, das kann man heute nicht mehr so ernst nehmen, das kann man heute nicht mehr so genau nehmen. Dann halten wir uns für wichtiger, für besser, für weiser als Gott. Nein, beides ist im Widerspruch zu Gottes Wort, beides wollen wir unterlassen. Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Wort, das ich euch gebete und sollt nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes haltet.
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