Am: Sa, 2. November 2024
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(00:00:00)
Herzlich Willkommen mit 2. Korinther 1 Vers 3, da lesen wir, gepriesen sei der Gott und
Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes.
Was für ein wunderbarer Anfang in diesem 2. Korintherbrief.
Der Apostel Paulus kann Gott als Vater preisen.
In besonderer Weise hat er das in dem Epheserbrief getan, wo es um die himmlischen Segnungen
geht.
Hat er das auch in dem Petrusbrief tun können, wo es darum geht, dass wir hier auf dieser
Erde ein Leben führen, in dem Bewusstsein, dass im Himmel uns ein Erbe aufgehoben ist.
Aber auch hier in dem 2. Korintherbrief, wo der Apostel Paulus durchaus nicht alles unterstützen
kann, was die Korinther getan haben, wo er noch manches tadeln muss, kann er doch in
dieser wunderbaren Weise beginnen, gepriesen sei der Gott und Vater.
Es hatte sich schon vieles geändert im Leben der Korinther.
Sie haben manches angenommen an dem Tadel, an der Ermahnung, an der Warnung, die Paulus
ihnen mitgeben konnte.
Und so kann er jetzt in diesem 2. Korintherbrief ganz anders beginnen, als er das in dem ersten (00:01:02)
Brief tun konnte.
Was für ein Bewusstsein dürfen auch wir haben, dass wir Gott unseren Vater nennen
dürfen.
Dass wir einen Vater haben im Himmel, mit dem wir verbunden sind.
Ja, in dem 2. Korintherbrief spricht er nicht von dieser himmlischen Segnung, aber spricht
er doch davon, dass dieser Gott und Vater, unser Herrn Jesus Christus, letztlich auch
unser Vater ist in ihm und dass er der Vater der Erbarmung ist, dass er der Ausgangspunkt
ist, dass er die Quelle, dass er die Ursache von Erbarmung ist, die Gott uns schenkt, von
Barmherzigkeit und Trost, die er uns in unserem Lebensweg mitgeben kann.
Der Apostel Paulus selbst hat manche schwierige Situation bewältigen müssen.
Er spricht davon, wie er durch Gott getröstet worden ist in Lebensumständen, wo er praktisch
am Leben verzweifelt ist.
Und da ist Gott sein Vater gewesen, der ihm geholfen hat, der ihn getröstet hat, der
ihm in Erbarmungen, in großer Barmherzigkeit und Güte begegnet ist.
Das darfst auch du wissen.
Du hast nicht mit einem Richtergott zu tun, wenn du den Herrn Jesus als Retter angenommen (00:02:04)
hast.
Nein, er ist der Vater der Erbarmung.
Er ist derjenige, der dir jede Erbarmung, jede nötige Zuwendung gibt in deinen Lebensumständen,
auch wenn es schwierig ist, auch wenn du Anfeindungen hast, auch wenn du krank bist.
Da ist Gott, da ist dieser Vater der Erbarmung und er lässt dich nicht allein, er lässt
dich nicht im Stich.
Da ist einer, der an deiner Seite steht, mit dem du eine Beziehung pflegen kannst, der
eine Beziehung mit dir hat.
Ach, haben wir auch diese Haltung, dass wir ihn dafür preisen.
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen
und Gott allen Trostes.