1. Korinther 13,4


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(00:00:00) Einen guten Morgen mit 1. Korinther 13 Vers 4. Da schreibt Paulus, die Liebe ist langmütig, ist gütig, die Liebe neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf. Der Apostel Paulus zeigt uns in 1. Korinther 13, dass wir unseren Dienst in der Gesinnung der Liebe ausführen sollen, dass es nicht um Selbstdarstellung geht, dass es nicht darum geht, zu zeigen, wie großartig diese Gabe ist, sondern dass es darum geht, Menschenherzen zu erreichen durch Liebe, dadurch, dass ich ihnen dienen möchte. Und der Apostel zeigt in den ersten Versen, wie die Liebe nicht handelt. Jetzt zeigt er ab Vers 4, was das prägende Merkmal der Liebe ist. Sie ist langmütig. Die Liebe ist nicht eine, die, wenn jemand nicht gehört hat, wenn man ihm gedient hat und er will nicht, die dann sofort ungeduldig wird. Sie ist langmütig. Sie gibt Zeit, um wirklich Veränderungen in dem Leben zu bewirken. Sie ist nicht ungeduldig, indem sie meint, sofort müsste eine Reaktion da sein, die das Leben verändert. Abgesehen davon, wie langsam wir oft selbst sind, die wir anderen meinen, dienen zu dürfen, (00:01:04) zu können, zu sollen, in dem etwas anzunehmen, was Gott uns durch das Wort, durch einen anderen Bruder oder vielleicht durch Ungläubige sagt, zeigt uns der Herr hier, wie die Liebe wirklich ist. Die Liebe ist gütig. Die Liebe ist nicht hart in ihrem Urteil. Sie ist gütig, dass sie nicht hart urteilt über denjenigen, der vielleicht einen Dienst nicht so schnell annimmt. Die Liebe neidet nicht. Die Liebe ist nicht so tätig, dass sie in einem Bruder oder einer Schwester, die dem Herrn dienen möchten, auf den anderen sieht und neidisch wird, dass er sie eine größere Gabe hat. Wie leicht sind wir in Gefahr, gerade da auf den anderen zu sehen. Und das ist eine Gefahr für jeden von uns. Die Liebe tut nicht groß. Sie bläht sich nicht auf. Die Liebe ist nicht etwas, die sich in den Mittelpunkt stellt. Und das müssen wir lernen, gerade im Dienst, dass es nicht um uns geht, sondern dass wir dienen. Dass nicht wir groß werden sollen, sondern dass der Herr groß werden soll. (00:02:02) Dass nicht wir etwas erreichen wollen für uns, sondern dass der Herr etwas in dem Leben von Menschen, Ungläubigen oder Gläubigen, bewirken möchte. Ist das wirklich das Merkmal, die Gesinnung, die Antriebsfeder, die Motivation in meinem Leben? Die Liebe ist langmütig, ist gütig. Die Liebe neidet nicht. Die Liebe tut nicht groß. Sie bläht sich nicht auf. Was für ein Maßstab für uns alle.
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