Hesekiel 34,11


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(00:00:00) Gnade mit Hesekiel 34 Vers 11. Da lesen wir, so spricht der Herr JHWH, siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen. Was für eine Liebe Gottes spricht aus diesen Worten. Da gab es viele falsche Hirten, da gab es viele, die das Volk irre geführt haben. Das sehen wir im Neuen Testament, Führer, die Hohenpriester, die Schriftgelehrten, die Pharisäer, die Sadduzer, die Herodianer, alle, die eine Führungsfunktion für sich beansprucht haben, die das Volk in eine völlig falsche Richtung haben laufen lassen. Aber dem steht der Herr entgegen. Er ist derjenige, der nach den Schafen gefragt hat, der sich der Schafe angenommen hat, der da war, als sie ihn brauchten und der nicht weggelaufen ist, als die Feinde ankamen. Und so sehen wir, dass er sich so dem Volk vorstellt, ich bin da. Und das dürfen auch wir wissen. Gott ist da. Vielleicht siehst du ihn nicht, vielleicht fühlst du ihn nicht. Mit Sicherheit siehst du ihn nicht und kannst du ihn auch nicht fühlen. Kannst du ihn auch nicht hörbar hören, aber er ist doch da. Er hat uns das zugesagt. Und warum können wir uns darauf verlassen? Weil (00:01:02) Gott das in seinem Wort uns gesagt hat. Und er hat bewiesen, dass das, was er gesagt hat, im Alten Testament auch alles eingetroffen ist. Da gibt es nicht eine Weissagung, die sich zum Beispiel auf das Leben des Herrn Jesus bezieht, die er nicht erfüllt hätte. Und so gilt das auch uns. Er ist da. Er verheißt nicht nur, er verspricht nicht nur, sondern er hält das auch ein. Ich will nach meinen Schafen fragen. Er wartet nicht darauf, dass die Schafe zu ihm kommen, sondern er geht zu seinen Schafen. Er hat ein Interesse an uns. Er hat ein Interesse an deiner Lebenssituation. Vielleicht geht es dir gut, vielleicht freust du dich. Und er ist da, um dir diese Freude zu gewähren, um dir diese Freude zu gönnen, um diese Freude zu bewirken. Aber vielleicht bist du auch in einer notvollen Lebenssituation. Und auch da fragt er nach deiner Seele. Vielleicht hast du keinen in deinem Umfeld, nicht einmal in deiner Familie, nicht einmal am Ort, wo du mit Gläubigen zusammenkommst, der wirkliches Interesse an dir und an deiner Seele hat. Aber da gibt es doch den einen, der fragt nach seinen Schafen. Und nicht nur das, er nimmt sich ihre an. Er kümmert sich um sie. Er sieht deine Not und gibt dir die (00:02:04) Kraft, in dieser Not auszuhalten. Vielleicht in einer Krankheit, vielleicht in einer Anfeindung, dass du eben nicht bitter wirst, dass du nicht aufgibst, sondern dass du weitermachst. Er ist da und er kümmert sich um dich. Daran wollen wir festhalten. Und das ist ein wunderbarer Trost. So spricht der Herr JHWH. Siehe, ich bin da und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen.
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