Am: Sa, 19. Oktober 2024
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Gottes Segen mit Kolosser 3 Vers 19. Hier schreibt der Apostel Paulus, Ihr Männer liebt
eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. Heute haben wir einen Vers, der sich an uns
Männer richtet, der uns Männer ins Visier nimmt. Wir sollen unsere Frauen lieben. Der
Epheserbrief geht sogar noch weiter und zeigt uns, dass wir unsere Frauen lieben sollen,
wie Christus die Versammlung gelebt hat. Hier steht nur der Grundsatz, liebt eure Frauen.
Was heißt das? Lieben heißt eben nicht herrschen. Gott hat zwar den Mann als das Haupt der Frau
gegeben. Das war ursprünglich schon so und ist nach dem Sündenfall erst recht deutlich
geworden, dass Gott dem Mann die Hauptschaft gegeben hat über die Frau. Das ist etwas,
was heute nicht mehr akzeptiert werden soll, was in Zeiten des Genderns und der Gleichstellung
und der Gleichberechtigung völlig untergegangen ist. Aber Gott sieht das so. Aber das heißt
eben gerade nicht, dass wir als Männer über unsere Frauen herrschen sollen. Ja, es ist
eine Folge des Sündenfalls, wie wir das schon im ersten Buch Mose lesen. Aber Gott möchte,
dass die Männer ihre Frauen lieben. Und lieben bedeutet dienen. Das hat der Jesus (00:01:01)
getan. Wenn er die Versammlung geliebt hat, dann hat er ihr gedient. Und so fragen wir
uns, sind wir bereit, unseren Frauen zu dienen? Kommen wir nach Hause, nach der Arbeit und
lassen uns bedienen, nachdem unsere Frauen genauso einen anstrengenden Tag hinter sich
hatten? Oder sind wir solche, die unseren Frauen dienen, die mit anpacken, die suchen,
die wahren Bedürfnisse der Ehefrau zu erkennen und ihr auch diesen Bedürfnissen zu entsprechen?
Sind wir solche wirklich, die das Wohl unserer Frauen im Auge haben? Oder sind wir solche,
die in erster Linie das Wohl von uns selbst im Auge haben? Sind wir die Pashas dieser
Welt? Sagen wir, ja, wir sind das Haupt, also müssen alle anderen uns folgen in unserer
Familie. Ihr Männer liebt eure Frauen. Sind wir tätig zum Wohl unserer Frauen? Setzen
wir uns ein für unsere Frauen? Stellen wir uns vor unsere Frauen? Auch wenn sie einmal
angegriffen werden, stellen wir uns hinter unsere Frauen? Wenn vielleicht ein subtiler
Angriff von hinten kommt. Ihr Männer liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.
Vielleicht kann man bitter sein, weil man meint, das oder jenes, das würde einem doch
auch zustehen. Seid nicht bitter gegen sie. Wir können verbittert werden, vielleicht (00:02:03)
auch durch bestimmte Handlungen, vielleicht durch bestimmte Worte. Nein, das sollen wir
nicht werden. Wir sollen immer sanftmütig bleiben und wir sollen diese Liebe auch durch
unseren Gesichtsausdruck, durch das, was wir sagen, durch das, was wir sind, durch das,
was wir tun, deutlich machen. Wollen wir uns diesen Vers nochmal neu auf die Seele
schreiben? Ihr Männer liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.