Am: Sa, 5. Oktober 2024
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Gottes Gnade mit 1. Johannes 3 Vers 17. Da schreibt der Apostel Johannes,
Wer irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt
sein Herz vor ihm,
wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
Der Apostel hatte über die Liebe gesprochen
und er hat deutlich gemacht,
dass wir nicht einfach mit unseren Worten lieben sollen,
sondern dass das auch durch unsere Taten sichtbar werden soll.
Hierin haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat,
auch wir sind schuldig für die Brüder das Leben hinzugeben.
Liebe ist ja ein abstrakter Begriff,
aber Liebe zeigt sich in konkreten
Handeln, in konkreten Taten.
Und wenn du irdischen Besitz hast und wer von uns könnte sagen, dass er das
nicht hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden,
was sagen wir dann? Ist er selbst schuld, dass das passiert ist?
Verschließen wir unser Herz vor ihm?
Und jetzt ist das Bedeutsame, das Herz vor ihm verschließen heißt, die Hand
vor ihm zu verschließen.
Wer die Hand vor ihm verschließt, der zeigt, dass sein Herz vor ihm verschlossen ist. (00:01:04)
Sagen wir, er hat er doch selbst verdient.
Stell dir vor, Gott hätte so mit dir und mit mir gehandelt, dann hätte es überhaupt
keine Möglichkeit gegeben zur Umkehr.
Dann hätte es die Gnade nicht gegeben.
Wer von uns hat denn gewollt?
Wer von uns ist denn nicht durch eigenes Versagen in der Sündenschuld gelandet?
Das sind wir doch selbst schuld.
Wir hätten uns doch von Gott nicht lossagen müssen.
Aber wir haben das getan und trotzdem ist Gott uns nachgegangen.
Hat er sein Herz, das heißt seine Hand nicht vor uns verschlossen, sondern hat seinen eigenen
Sohn gegeben für uns, zu unserem Segen.
Und jetzt sind wir nicht bereit für den Bruder, für die Schwester unsere Hand zu öffnen,
unser Herz zu öffnen, indem wir wirklich der Liebe,
die Liebe tätig werden lassen durch konkrete Taten.
Lasst uns nicht lieben mit Worten, sondern lasst uns lieben durch die Tat.
Lasst uns sehen, wo es Bedürfnisse gibt und lasst uns eine Antwort geben.
Natürlich wollen wir das in Weisheit tun.
Aber lasst uns nicht die Weisheit als ein Mittel benutzen, um unser Herz und damit unsere (00:02:01)
Hand und so weiter zu verschließen.
Nein, Gott kann erwarten von uns, der uns alles in Christus gegeben hat, dass wir auch
unser Herz und unsere Hände öffnen, um ihn zu ehren und um damit auch zum Segen für
unseren Bruder, für unsere Schwester zu sein.
Diese Worte sprechen sehr ernst zu unseren Herzen.
Wer irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein
Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?